Solar-Plus Haus, Bremen

Solar-Plus Haus, Bremen

Ausführung: ITT Falk Sünkenberg, 27305 Bruchhausen-Vilsen
Bauherr: Familie Büscher, 28355 Bremen
Generalplanung: Architype Architektur und Multimedia, 28309 Bremen
Rigips Fachberater: Axel Burmeister
Fotograf: ITT Falk Sünkenberg, 27305 Bruchhausen-Vilsen

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Das geplante Einfamilienhaus mit Büro in der Dachetage entstand auf einem schmalen Grundstück und zeichnet sich durch aufwändige Ausbauarbeiten und Konstruktionen auf kleinsten Flächen (von z.T. nur 5 m²) aus. Der hohe Anspruch an Unterkonstruktionen und Beplankung ergibt sich aus strengen Vorgaben der Architekten, z.B. bezüglich absoluter Winddichte und hoher Energieeffizienz. Der Ausbau des OG begann mit der mehrschichtigen, wärmebrückenfreien Dachisolierung, der Diffusionssperre und einer doppelten Beplankung mit Rigidur H sd. Beim Badausbau entstand mit komplizierter UK eine freistehende GK-Wand ohne Deckenanschluss, ausgeführt mit Beleuchtungsgraben, integriertem Schrank, angebauter Dusche-Glastür und rückseitigem Tragständerwerk für Waschbecken. Andere GK-Wände verlangten ein ebenso aufwändige UK, z.B. bei Integration einer schweren Glasschiebetür mit deckenbündigem Lichtgraben über dem Türsturz und 4-lagiger Beplankung. Die aussteifende GK-Schürze entlang der Decke wurde von 2 Stützen abgefangen, die in einem GK-beplankten Steigschacht verlaufen. Bemerkenswert ist die frei endende Schrägenwand, als selbsttragende Abkofferungskonstruktion über dem Türsturz angelegt, beplankt mit Rigidur H in erster und 4Pro in zweiter Lage. Revisionsplatten in Form ausschnittbreiter Kästen aus GK-Faltplatten stirnseitig mit Überstand zum Höhenversatzausgleich der Decke zeigen die handwerklich herausragende Arbeit. Die Ausführung der vorgegebenen "roten Linie", z.B. als Abkofferung vor abgehängter UK und doppelter Beplankung an der Firstpfette sowie zur Bekleidung der Haustechnik oder der integrierten Vouten entlang der Schräge und der Schiebetür ist besonders erwähnenswert. Ähnliche Konstruktionen gab es im EG, hier weniger kompliziert aufgrund des Anschlusses an die Betondecke.

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