Elbphilharmonie, Hamburg

Elbphilharmonie, Hamburg

Ausführung: Kaefer Construction GmbH,  35510 Butzbach
Bauherr: Penta Property GmbH, 14199 Berlin
Generalplanung: -
Rigips Fachberater: Jürgen Klingelhöfer
Fotograf: Jürgen Klingelhöfer

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Die Elbphilarmonie in Hamburg gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten deutschen Bauprojekten der Gegenwart. Das komplexe Gebäude ist seit mehreren Jahren im Bau und besitzt eine Tragstruktur auf der Basis von Stahlbauteilen, die ganz auf die hohen akustischen Anforderungen des Objektes abgestimmt ist. Der spätere Konzertsaal ist akustisch komplett vom Rest des Gebäudes entkoppelt. Auch das Dach weist eine freie Form auf. Die Stahlkonstruktion musste sowohl unter brandschutztechnischen als auch unter optischen Gesichtspunkten geschützt werden. Hierbei waren drei große Bereiche relevant: 1.Bekleidung von Rundstützen, 2.Bekleidung von Sonderformteilen wie Zugstützen oder Horizontalträger sowie 3.Verschluss von Fugen zur Freiform des Daches. Die Rundstützen wurden in ihrer Ausführung vorab durch vorgelegte Details vom Verarbeiter geklärt. Da für eine solche Ausführung kein direkter Nachweis durch ein abP besteht, musste die Ausführung durch Stellungnahmen seitens Rigips und später auch durch ein Gutachten des IBB bewertet werden. Die Stützenteile wurden längs mittels eines Stufenfalzes gestoßen um eine möglichst große Stabilität zu erzielen. Die Bekleidungen wurden auf der CNC-Anlage vorgefertigt und als Halbschalen verklebt und angeliefert, so dass an der Baustelle nur noch diese Halbschalen verklebt werden mussten. Diese wurden bei der Montage mit nicht brennbarem Wasserglaskleber verklebt und zur Fixierung bis zum Abbinden des Klebers mit Stahldraht umwickelt. Es mussten teilweise hohe Stützen über mehrere Meter bekleidet werden.  Dabei mussten viele Einzelfalllösungen konzipiert werde.

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