Conti Produktionsgebäude, Korbach

Conti Produktionsgebäude, Korbach

Bauherr:  Continental Reifen Deutschland GmbH, 34497 Korbach
Generalplanung: Continental Reifen Deutschland GmbH, 34497 Korbach
Ausführung:  Frank Peter Bieber e. K. - Ausbausystemtechnik, 35108 Allendorf
Fotograf: Frank Peter Bieber e. K. – Ausbausystemtechnik, 35108 Allendorf
Rigips Fachberater: Jürgen Klingelhöfer

Conti Produktionsgebäude, Korbach
Conti Produktionsgebäude, Korbach
Conti Produktionsgebäude, Korbach
Conti Produktionsgebäude, Korbach

Im Reifenwerk Korbach der Continental Reifen Deutschland GmbH werden täglich rund 30.000 Sommer- oder Winterreifen Pkw, Van- und SUV-Reifen produziert. Um im Werk Korbach der Continental Reifen Deutschland GmbH eine neue Produktionsanlage für Gummimischungen installieren zu können wurde eine Nutzungsänderung für das ehemalige Kesselhaus vorgenommen. Dieses besteht aus aus einem Gebäude Baujahr 1948 mit einer massiven Hülle, die innenseitig aufgrund der hohen Lasten und der Höhe mit einer sehr groß dimensionierten Stahl-Konstruktion unterstützt wird. Die angeschlossene Kesselhauserweiterung aus dem Jahr 1970 ist eine Halle mit einer Dachkonstruktion aus Stahl, die einen Luftraum in einer Höhe von mehreren Stockwerken überdeckt. Durch die aktuellen Auflagen der Bauaufsichtsbehörde musste die Stahlkonstruktion komplett in F90-A ertüchtigt werden. Die Planung ging von einer Ausführung mit dem Produkt „Fireboard“ des Rigips Marktbegleiters Knauf aus. Aufgrund der Beratungsgespräche im Vorfeld und darstellbarer Kostenvorteile in Verbindung mit ausführungstechnischen Vorteilen konnte das Objekt dann aber auf die Ausführung mit Rigips Glasroc F umgestellt werden. Es wurden im Vorfeld bereits mehrere Unternehmen angefragt, welche jedoch mit der Dimension, der Komplexität und den großen Einbauhöhen nicht zurechtkamen. Die komplexen Anordnungen und Verbindungen der Stahlkonstruktion, die vielfältigen unterschiedlichen Dimensionen sowie die erhöhten Anforderungen an ein möglichst staubfreies Arbeiten machten überdies den Einsatz von Maschinentechnik an der Baustelle notwendig, zumal viele der Bekleidungen vor Ort angepasst und formatiert werden mussten. Hierzu ist die Fa. Bieber mit einer mobilen Zuschnitt-Anlage mit entsprechender Absaugeinrichtung ausgerüstet, die für diese passgenauen Schneidarbeiten ideal ist und ein wirtschaftliches Arbeiten vor Ort ermöglicht. Die Arbeiten wurden im Schnitt von ca. 2- 4 Monteuren ausgeführt, da häufig sehr zeitaufwändige Zuschnitt- und Anpassarbeiten notwendig waren. Während der Arbeiten waren auch immer wieder Rücksprachen mit dem Rigips Techniker über Machbarkeit und Zulässigkeit auf Grundlage der Nachweise notwendig.

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