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Rigidur & Holzbau

Bauen mit Holz und Rigidur H-Gipsfaserplatten

Der älteste Baustoff der Menschheit erlebt zurzeit eine wahre Renaissance. Denn im Zuge der Urbanisierung unserer Gesellschaft kommen die vielfältigen Stärken der Holzbauweise zum Tragen, die sich als besonders geeignet erweisen, um nachhaltige, wohngesunde, lebenswerte Räume zu schaffen.Rigidur Holzbau

Wer hochwertige und zukunftsfähige Gebäude realisieren will, hat beim Holzbau mit Rigidur-Gipsfaserplatten alle Argumente auf seiner Seite:

  • Nachhaltige, ökologische Holzbauweise mit natürlichen Materialien
  • Hoher Grad an Individualität und Flexibilität
  • Langlebigkeit und hohe Energieeffizienz
  • Optimale Grundflächennutzung durch schlanke Bauweise
  • Kosten- und Terminsicherheit bei der Planung
  • Extrem kurze Bauzeiten dank vorgefertigter Bauteile und Wegfall von Trocknungszeiten
  • Standardisierte, teilweise wetterunabhängige Bauprozesse
  • Problemloses Schließen von Baulücken im städtischen Umfeld
  • Aufstockungen, Erweiterungen und Umbauten von Gebäuden in kürzester Bauzeit realisierbar
  • Auch temporäre Nutzungskonzepte möglich

Brandschutz im Holzbau

Holz brennt. Sicher. Aber Holz brennt auch sicher. Der Mensch hat gelernt, mit brennendem Holz umzugehen und das lässt sich durchaus auch auf Baukonstruktionen aus Holz übertragen. Rigips verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in Sachen baulicher Brandschutz und sicherer Brandschutz kann mit Rigips auch im Holzbau realisiert werden.Rigidur Holzbau

Aber gerade weil Holz ein brennbarer Baustoff ist, hat der bauliche Brandschutz für den Holzbau eine ganz besondere Bedeutung. Mit Rigidur Gipsfaserplatten können Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen mit geprüfter Sicherheit und bauaufsichtlichen Anwendbarkeitsnachweisen realisiert werden.

Ein wichtiger Aspekt des baulichen Brandschutzes ist die brandschutztechnisch wirksame Bekleidung von tragenden Holzbauteilen mit nichtbrennbaren Materialien, auch Kapselung genannt. Durch die Kapselung wird für einen definierten Zeitraum das Bauteil vor einer Entflammung geschützt, der Flammpunkt von Bauholz liegt bei ca. 280°C – eine Temperatur die bei einem „Normbrand“ nach DIN 4102 bereits nach weniger als einer Minute erreicht ist.

Gips – Die eingebaute Feuerwehr für Holzbauteile

Gipshat eine große Menge an Wasser chemisch gebunden. Bei der Erhitzung auf Temperaturen von etwa 110°C wird dieses Kristallwasser ausgetrieben und bildet auf der dem Feuer zugewandten Seite einen kühlenden Wasserdampfschleier. Dieser Effekt ist so deutlich ausgeprägt, dass er sich in den Temperaturkurven realer Brandversuche sichtbar abzeichnet.

Schallschutz im HolzbauRigidur Holzbau
Effektiver Schallschutz ist auch im Holzbau ein Thema, denn für die meisten Menschen ist Ruhe extrem wichtig, um sich zu entspannen oder konzentriert zu arbeiten. Während Lärm zumeist als störend empfunden wird, kann eine dauerhafte Lärmbelästigung sogar zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. In geschlossenen Räumen lässt sich Lärm aus Nebenräumen so weit abdämmen, dass er nicht mehr als solcher empfunden wird. So können Menschen in Ruhe nebeneinander wohnen und arbeiten.
Optimaler Schallschutz ist nach wie vor eine Herausforderung an Gebäudeplanung und -realisierung. Wichtig sind zuverlässige und leistungsstarke Konstruktionen, mit denen sich die vorgegebenen Zielwerte sicher erreichen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass die betreffenden Bauteile in der entsprechenden Qualität geplant und verarbeitet werden. Nur wenn sich Bauplanung und -umsetzung optimal ergänzen, entstehen Schallschutzkonstruktionen, die alle gestellten Anforderungen mit Sicherheit erfüllen.

Wärmeschutz im Holzbau
Die Holzständerbauweise vereint viele positive Effekte, die einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Der nachwachsende Baustoff Holz ist CO2-neutral und weist per se schon wärmedämmende Eigenschaften auf. Die Hohlräume zwischen den tragenden Holzständern sind mit Dämmstoffen ausgefüllt, sodass anders als z. B. bei der Massivbauweise, die Tragstruktur gleichzeitig auch die Wärmedämmebene bildet. In Kombination mit perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten können so hocheffiziente Bauteile hergestellt werden.

Baulicher FeuchteschutzIBR Siegel
Unter Feuchteschutz versteht man alle Maßnahmen, welche dem Schutz von Bauteilen vor Feuchtigkeit dienen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Feuchtigkeit in Form von niederschlag, Wasserdampf oder auch Grundwasser auftritt.
Die Planung eines funktionstüchtigen Feuchteschutzes von Bauteilen ist eine grundlegende Voraussetzung, ein dauerhaftes Gebäude mit gesundem Raumklima zu erreichen. Es gibt eine Vielzahl an Feuchtetransportmechanismen in die Bauteile hinein, die es zu verhindern bzw. bestmöglich zu reduzieren gilt. Der physikalische Feuchteschutz ist in Gebäuden unerlässlich und ein Kerngebiet der Bauphysik.

Konstruktiver Holzschutz
Während seiner Nutzung als Baustoff, muss Holz dem natürlichen Stoffkreislauf entzogen werden. Insbesondere auf den Schutz vor holzzerstörenden Insekten und Pilzen ist bereits bei der Planung und Ausschreibung zu achten und hier kommt es weniger auf den Einsatz von chemischen Holzschutzmitteln sondern vielmehr auf intelligenten baulich-konstruktiven Holzschutz an.
Die Grundregeln, die für den baulichen Feuchteschutz gelten, sind auch auf den konstruktiven Holzschutz übertragbar, nämlich: flüssiges Wasser vom Holz fernzuhalten. Die DIN 68800-2 gibt Beispiele für bewährte Konstruktionen, die einen dauerhaften Schutz des Bauteils bieten.

Statik und Standsicherheit
Wandscheibenbemessung nach Eurocode 5
Der Holzrahmenbau ist nicht nur aufgrund der Verwendung nachwachsender Rohstoffe besonders ökologisch, auch die verwendeten Materialen werden optimal, ihren Eigenschaften entsprechend eingesetzt: Nadelholz weist in Faserrichtung eine ähnlich hohe Druckfestigkeit wie Beton auf und mit Beplankungen von Rigips können ganze Gebäude ausgesteift werden – Brandschutz inklusive.
Der Standsicherheitsnachweis für eine Holztafelwand mit einer aussteifenden Beplankung aus Rigips-Platten kann nach dem Eurocode 5 (DIN EN 1995-1-1) erfolgen. Die Gipsfaserplatte Rigidur H ist gemäß der ETA 08/0147 für den Einsatz als tragende und aussteifende Beplankung von Holzbauteilen zugelassen. Diese Zulassung enthält auch die zur Bemessung erforderlichen Platten-Kennwerte. Die Festigkeitseigenschaften von Rigips Bau- und Feuerschutzplatten sind normativ geregelt und finden sich im nationalen Anwendungsdokument zum Eurocode 5, der DIN EN 1995-1-1/NA.