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Akustik Lochdeckenplatten: Infos & Praxishinweise

Grenzenlose Gestaltungsvielfalt und hervorragende Raumakustik: Die modernen Akustiksysteme von RIGIPS bieten optimale Lösungen bei Akustikdecken.

Überblick

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Einleitung: Warum sollten Sie Akustikdecken verbauen?

Die Raumakustik beschreibt die Schallausbreitung innerhalb eines Raumes und ist eines seiner wesentlichen Qualitätsmerkmale.

Ihre Nichtbeachtung kann zu beträchtlichen Einbußen beim Wohlbefinden in Räumen führen. Schlechte Raumakustik ist nämlich häufig mit Halligkeit im Raum verbunden. Sie führt zu raschen Ermüdungserscheinungen oder auch zum Verlust von Informationen in unserer täglichen Kommunikation. In akustisch ungünstigen Räumen vermindert sich das Leistungsvermögen von Menschen zum Teil stark.

Das älteste und wohl auch bekannteste raumakustische Kriterium ist die Nachhallzeit. Diese drückt in Zahlen aus, wie lange der Klang eines Tones im Raum noch nachklingt, obwohl die Schallquelle bereits verstummt ist. Je länger die Nachhallzeit, umso länger hören wir den Ton im Raum klingen; der Raum wirkt hallig. Ist sie zu kurz, so ist der Raum überdämpft und wir hören den Ton nicht deutlich genug.

Schallabsorption: Wichtigstes Hilfsmittel bei akustischer Gestaltung

Ein weiterer Faktor, der die Raumakustik bestimmt, ist die Schallabsorption. Sie beschreibt den Entzug von Schallenergie aus einem Raum oder Raumbereich durch Umwandlung in eine andere Energieform (z. B. Wärme: „Dissipation“). Die Schallabsorption ist das wichtigste Hilfsmittel bei der akustischen Gestaltung von Räumen.

Eine „gute“ oder „schlechte“ Absorption an sich gibt es nicht. Deshalb existieren im Gegensatz zur Nachhallzeit keine genormten Anforderungen an die Absorption einzelner Oberflächen. Die benötigte Gesamtmenge an Absorption ergibt sich aus der baulichen Gegebenheit, der Einrichtung und der geplanten Nutzung des Raumes.

Zulässige Nachhallzeiten durch Regeln und Normen definiert

Die Akustik und die Nachhallzeit eines Raumes werden überwiegend durch seine geometrische Gestaltung sowie die Auswahl und Verteilung von schallabsorbierenden und schallreflektierenden Flächen beeinflusst.

Die akustische Gestaltung von Räumen ist in verschiedenen Normen, Vorschriften und Richtlinien geregelt. Das wichtigste Regelwerk ist die DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen“. In dieser Norm sind neben den Anforderungen und Empfehlungen an die Nachhallzeit – abhängig von der Nutzung des Raumes – auch Hinweise zur raumakustischen Gestaltung enthalten. 

Akustikdecken und ihre wichtigsten Funktionen

Die beste Lösung, um Nachhallzeit und Raumakustik zu verbessern, sind Akustikdecken. Die Platten der modernen Akustikdeckensysteme von RIGIPS bieten beispielsweise hervorragende akustische Eigenschaften, die ideal für die Planung und Gestaltung einer optimalen Raumakustik sind.

Darüber hinaus übernehmen die Rigips Lösungen noch eine weitere wichtige Funktion: Das vielfältige Akustikdeckenplatten-Sortiment ermöglicht eine nahezu grenzenlose Gestaltungsvielfalt, mit der das ästhetische Gesamtbild von Räumen und Gebäuden besonders ansprechend gestaltet werden kann. Damit erfüllen Akustikdecken von RIGIPS höchste Ansprüche sowohl in Bezug auf Materialbeschaffenheit und Formenvielfalt als auch im akustischen Ergebnis.

Unsere Produkte und Systeme für Akustikdecken:

Alles über Akustikdecken

Erfahren Sie, warum Akustikdecken so wichtig sind und wie diese funktionieren. Wir geben Ihnen einen Überblick über das wichtigste Wissen zu diesem Produkt.

Rigitone Akustikdecken mit Rigitone Mix Spachtelfuge von Rigips
Rigitone Akustikdecken mit Rigitone Mix Spachtelfuge von Rigips

Definition: Akustikdeckenplatten – für jede Anwendung die richtige Lösung

Ob fugenlos und durchgehend oder als Kassettendecke – für Akustikdecken finden Sie bei uns perfekte Lösungen in vielen ansprechenden Designs und Kantenformen, in Einlegemontagen, in nicht sichtbaren Schienensystemen und in der besonders wirtschaftlichen Sichtschienen-Einlegemontage.

Gelochte Akustikplatten aus dem Rigitone Sortiment in Kombination mit ungelochten Gipsplatten bieten Ihnen unzählige Möglichkeiten der individuellen Gestaltung mit Akustikdecken von RIGIPS. Gyptone Langfeldplatten, die vor allem in Fluren und Korridorbereichen eingesetzt werden, runden das Deckenprogramm ab. Auch hier gibt es unterschiedliche Gestaltungsvarianten durch verschiedene Lochdesigns. 

Akustikdeckenplatten – positiver Einfluss aufs Raumklima

Das Rigips Akustikdeckenprogramm stellt eine optimale Vereinigung von Funktion und Ästhetik dar, um Ihnen die bestmögliche Lösung für die moderne Gestaltung von Wand- und Deckenbereichen zu bieten. Der Einbau von Leuchten, Belüftungssystemen, Lautsprechern etc. in Akustikdecken ist unkompliziert, sodass Sie diesen auch als geübter Heimwerker einfach realisieren können. Die Akustikdeckenplatten von RIGIPS haben eine hohe Lebensdauer und sind jederzeit renovierbar, ohne dass dadurch die akustischen Eigenschaften der Decken verändert werden.

Sie haben zudem positiven Einfluss auf das Raumklima, indem sie sowohl Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben als auch Schadstoffe aus der Raumluft entfernen können. Akustikdecken von RIGIPS erfüllen damit die vielfältigen Anforderungen an modernes Bauen. Wenn Sie sich für Akustikdecken von RIGIPS entscheiden, entscheiden Sie sich für moderne Ästhetik, Individualität, Umweltfreundlichkeit, Sicherheit und hohe Lebensdauer.

Was kostet eine Akustikdecke?

Akustikdecken können mit etwas Übung auch von Laien eingebaut werden. Vor allem Systemlösungen lassen sich leicht verarbeiten. Dann fallen hier neben der investierten Zeit und den Anschaffungskosten für die Werkzeuge lediglich Kosten für das Arbeitsmaterial an – also Profile, Hängesysteme und Rigipsplatten.

Überlässt man die Arbeiten einem Profi, steigt natürlich auch der Preis für die Montage. Dieser ist dann abhängig vom Stundensatz des ausführenden Unternehmens.

Ihre Lösung mit Akustikplatten

Die modernen Akustiksysteme von RIGIPS bieten optimale Lösungen sowohl bei Decken als auch bei Wänden. Sie erfüllen die vielfältigen Anforderungen an modernes Bauen, sind langlebig und umweltfreundlich.

Weitere Informationen

Akustik-Lochdeckenplatten richtig montieren:

Lösung: Rigitone Platten von RIGIPS für ästhetisches Raumdesign mit optimaler Akustik

Rigitone Lochplatten von RIGIPS stehen für ein umfangreiches Sortiment an qualitativ hochwertigen, akustisch wirksamen Lochplatten aus dem umweltfreundlichen Rohstoff Gips. Dank ihrer durchlaufenden Lochung und fugenlosen Verarbeitung werden Rigitone Lochplatten zu wahren Hinguckern und verleihen Räumen einen einzigartigen Charakter und eine optimale Akustik. 
Dies setzt jedoch voraus, dass die Verarbeitung mit hoher Sorgfalt erfolgt. Das Verfugen der Lochplatten spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Denn nur sauber ausgeführte Fugen garantieren eine einwandfreie Optik und ein langlebiges Ergebnis.

Schon von jeher haben Raumdecken vielfältige Funktionen zu erfüllen: Sie nehmen Vorrichtungen für die Beleuchtung oder Belüftungssysteme auf und nicht selten verbergen sie unter ihrer Oberfläche Installationsleitungen. Raumdecken können hervorragende akustische Eigenschaften haben, im vorbeugenden Brandschutz tragen Sie mit dazu bei, Menschenleben zu schützen.

Neben diesen praktischen und sehr zweckmäßigen Aufgaben können Decken durchaus auch eine ästhetische Funktion übernehmen. In ihrer Gestaltung richtig geplant und handwerklich gekonnt ausgeführt, runden sie das Gesamtbild eines Raumes erst richtig ab und sind so unverzichtbar für die Wirkung eines angenehmen Ambientes.
Mit seinen Deckenplatten Rigitone präsentiert RIGIPS Decken, die Ästhetik, Umweltfreundlichkeit, Sicherheit im Brandfall und hervorragende akustische Eigenschaften zu einem äußerst attraktiven Preis miteinander vereinen. Die Produktpalette umfasst 11 verschiedene Lochmuster.

Verarbeitungsanleitung der Rigitone Lochdeckenplatten

Entscheidend für die funktionelle und ästhetische Wirkung einer Decke ist jedoch die fachgerecht ausgeführte Montage. 

Grundsätzlich erfordern Lochplatten einen höheren Montageaufwand als glatte Decken. Wenn jedoch gewisse Spielregeln eingehalten werden, stimmt anschließend das Ergebnis.

Planung

Vor der Verlegung der Rigitone Platten sollte zunächst die Unterkonstruktion genau geplant werden, damit später nach der Fertigstellung, der gewünschte Eindruck auch tatsächlich vorhanden ist. Das bedeutet: Vordringlich muss das optische Bild geplant werden. Es müssen Fragen - etwa ob ein Randfries entstehen soll und wenn ja in welcher Größe - entschieden werden. Davon abhängig ist der Platz in der Deckenmitte, dem sogenannten Deckenspiegel, der mit Rigitone Platten bekleidet werden soll.

Der Platz des Deckenspiegels muss in möglichst gleich große Teile aufgeteilt werden, sodass wenige Fugen entstehen.

Es empfiehlt sich einen entsprechenden Verlegeplan zu erstellen, der die Grundlage für das Einmessen der Unterkonstruktion darstellt. RIGIPS bietet hier Hilfe und Unterstützung bei der Planung und erstellt objektbezogene Verlegepläne.

Im nächsten Schritt erfolgt dann die Montage der Unterkonstruktion, aus Grund- und Tragprofilen, die so montiert und ausgerichtet wird, dass die Rigitone Platten von RIGIPS in Querverlegung an den Tragprofilen verschraubt werden können. An den Querstößen der Platten muss immer ein Tragprofil angeordnet werden. Der seitliche Abstand der Tragprofile untereinander muss 320 mm betragen. 
Die Verlegung der Platten sollte so geplant werden, dass die Plattenlängskanten quer zum Lichteinfall verlaufen. Rigitone Platten müssen immer in der gleichen Richtung verlegt werden (siehe Kennzeichnung der Platten).

Verlegevorgang

Die Verlegung der Rigitone Platten erfolgt immer von der Raummitte aus. Mit einer Schlagschnur wird die Position der 1. Platte eingemessen und markiert, wobei ein unverrückbarer Anschlag montiert werden sollte.

Vorbereiten der Platten

Rigitone Platten weisen eine angefaste und werkseitig grundierte Kanten auf, so dass ein Anschleifen der Plattenkanten entfällt.

Montage der ersten Platte

Die erste Platte wird gegen den Anschlag geschoben, ausgerichtet und mit Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25 mm im Abstand von max. 170 mm verschraubt. Zunächst wird die Stirnseite und anschließend die Längskante verschraubt. 
Ist eine zusätzliche Auflage zur Verbesserung der Akustik vorgesehen, wird diese Zug um Zug mit aufgelegt.

Montage mit Spachtelfugentechnik - Rigitone Mix

Die Fugen satt und vollständig ausfüllen, so dass sich ein Wulst auf der Rückseite der Platte bildet.

Die Schraubenköpfe leicht erhöht mit Hilfe der Rigips Schraubenkopfschablone überspachteln.

Im Nachgang den leicht angezogenen Rigitone Mix vorsichtig mit dem Rigips Stielspachtel abstoßen und die Fugen anschließend in entgegengesetzter Richtung mit dem Spachtel glattstreichen.

Nach mindestens 24 Stunden Trocknung sind die Fugenbereiche und überspachtelten Schraubenköpfe schleifbar und für die gewünschte weitere Oberflächenbehandlung vorbereitet.

Zu der Verarbeitungsrichtlinie Rigitone Mix...

Montage mit Spachtelfugentechnik - VARIO

Die Fugen satt und vollständig ausfüllen, so dass sich ein Wulst auf der Rückseite der Platte bildet.

Die Schraubenköpfe leicht erhöht mit Hilfe einer Rigips Schraubenkopfschablone überspachteln.

Nach ca. 30 Minuten den leicht angezogenen Fugenspachtel vorsichtig mit dem Rigips Stielspachtel abstoßen und die Fugen anschließend in entgegengesetzter Richtung mit dem Spachtel glattstreichen.

Nach ca. 3 Stunden die Fugenbereiche und überspachtelten Schraubenköpfe abschließend schleifen und für die weitere Oberflächenbehandlung vorbereiten.

Zu der Verarbeitungsrichtlinie VARIO...

Rigips Verarbeitungshinweise

Auch bei der Verarbeitung lohnt es sich im Hinblick auf ein optimales Endergebnis, einige Punkte im Vorfeld zu beachten:

•    Rigitone Platten sollten nicht bei relativer Luftfeuchtigkeit von über 80% oder unter 40% montiert werden.

•    Rigitone Platten dürfen erst verspachtelt werden, wenn keine größeren Längenänderungen durch Temperatur- oder Feuchtigkeitswechsel auftreten können. Die Raumtemperatur darf beim Verspachteln nicht unter 10°C liegen.

•    Rigitone Platten dürfen nicht unmittelbar an die begrenzenden Bauteile, wie Wände oder Pfeiler stoßen oder mit Wandwinkeln direkt daran verschraubt werden. Bei Längenänderungen oder Bauteildurchbiegungen besteht sonst die Gefahr von Fugenrissen.

•    Bauwerksdehnungsfugen müssen in das Deckensystem übernommen werden. Es sollte etwa alle 10 m Verlegelänge eine Dehnungsfuge in der Decke angeordnet werden.
 

Praxiswissen Akustikdecken

Eine gute Raumakustik ist wichtig für unser Wohlbefinden. Erfahren Sie hier, woran das liegt und welche vielfältigen Möglichkeiten Ihnen die Rigips Akustikdecken darüber hinaus bieten.

Alles über Akustikdecken