Ausgleichsschüttung für ebene Böden

Ausgleichsschüttung für ebene Böden

Ausgleichsschüttung

Soll ein neuer Fußboden entstehen, empfehlen sich in vielen Bereichen Trockenestriche aus Gipsfaserplatten. Sie sind besonders stabil, leicht zu verlegen und sofort begehbar. Bevor der Trockenestrich verlegt wird, ist der Untergrund besonders zu beachten. Denn hier können sich größere Unebenheiten finden, die sich nicht mit einer Spachtelebene ausgleichen lassen (in der Regel ist dies mit Fließspachteln bis zu 10 mm Höhe möglich). In diesem Fall bietet sich eine so genannte Ausgleichsschüttung beziehungsweise Trockenschüttung in Form eines Granulats an.

Nicht brennbare Trockenschüttung

Die Rigidur Ausgleichsschüttung von Rigips ist ein naturbelassener Blähton, der sich besonders als Trockenschüttung eignet. Das Granulat ist nicht brennbar (Baustoffklasse A1), extrem belastbar und verrottungsfest. Aufgrund der hohen Korneigenfestigkeit und der geringen Verdichtung kann die Höhe der Rigidur Ausgleichsschüttung in einem großen Schütthöhenbereich von 10 mm bis 250 mm variiert werden. In allen Schütthöhen werden durch den Einsatz dieser Trockenschüttung Vorteile in Bezug auf den Wärme-, Schall- und Brandschutz erzielt.

Trockenestrich erhält stabilen Untergrund dank Ausgleichsschüttung

Die Rigidur Ausgleichsschüttung wird als Trockenschüttung zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten und Anpassungen an zu erzielende Fußbodenhöhen unter Rigidur Estrichelementen eingesetzt. Die Ausgleichsschüttung verbessert außerdem in hohem Maße die Schallschutzwerte von Holzbalken-Geschossdecken. Ebenso kann das Ausgleichsgranulat als Füll- oder Dämmschüttung zwischen Balkenlagen Verwendung finden.

Betonflächen mit Erdkontakt (Sockelplatten) oder ähnliche Konstruktionen sind im Rahmen der Trockenschüttung mit einer PE-Folie gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu sichern. Bei Geschossdecken (Holz- oder Betonkonstruktionen) wird ein diffusionsoffenes Natronkraft- oder Bitumenpapier ausgelegt. Dann wird die Rigidur Ausgleichsschüttung aufgebracht. Bei höheren Schüttungen werden Dämme in entsprechender Höhe aufgeschüttet und darauf Abziehschienen ausgerichtet. Die verbleibenden Zwischenräume werden aufgeschüttet und mit der Abziehlehre geglättet. Anschließend werden Trittinseln ausgelegt und die Rigidur Trockenestrichelemente auf die planebene Ausgleichsschüttung entsprechend den gültigen Verarbeitungsvorschriften ausgelegt.

X