01.02.2019

„Rigips Habito“ revolutioniert Konstruktionsweise von nichttragenden Innenwänden

Im Rahmen einer jüngst erarbeiteten Studie untersucht der Lehrstuhl für Bauökonomie und Baumanagement der Universität Siegen unterschiedliche Konstruktionsarten für nichttragende Innenwände. Die Experten weisen darin nach, dass moderne Trockenbaukonstruktionen im Vergleich zu üblichen Massivbauwänden gleich auf mehreren Ebenen überzeugen können. Insbesondere Wandkonstruktionen auf Basis der massiven Trockenbauplatte „Rigips Habito“ punkten in wirtschaftlicher und bauphysikalischer Hinsicht deutlich.

Rigips Habito
Eine aktuelle Studie der Universität Siegen belegt: Im Vergleich zu massiv gebauten, nichttragenden Innenwandkonstruktionen überzeugen Wände mit der massiven Trockenbauplatte „Rigips Habito“ sowohl unter wirtschaftlichen als auch bauphysikalischen Gesichtspunkten. Für Bewohner bedeuten sie mehr Komfort, für Investoren und Vermieter niedrigere Investitionen und höhere Erlöse.

Die bauökonomische Analyse der Universität Siegen gliedert sich in zwei Untersuchungen. Im ersten Teil erfolgt ein Kostenvergleich unterschiedlicher Innenwandkonstruktionen in Leicht- und Massivbauweisen. Anschließend werden die Konstruktionen im Rahmen eines konkreten Systemvergleichs anhand eines typischen Wohnungsgrundrisses gegenübergestellt.

Kostenvergleich
Um eine bauökonomische Konkurrenzanalyse von Innenwand-Leichtbaukonstruktionen gegenüber massiven nichttragenden Wänden durchführen zu können, wurde zunächst auf Basis statistischer Kennwerte ein Kostenvergleich erarbeitet und ein prozentuales Preisniveau auf neutraler Basis gegenübergestellt. Hierzu wurden vier unterschiedliche, marktübliche Massivbaukonstruktionen herangezogen. Im Einzelnen analysiert wurden Wände aus Kalksandstein-Mauerwerk, Leichtbeton-Mauerwerk, Hochlochziegel-Mauerwerk sowie aus Gipswandbauplatten. In die Untersuchung einbezogen wurden zudem die Auswirkungen einer beidseitigen Verspachtelung und eines beidseitig aufgebrachten Gipsputzes. Den Massivbauweisen gegenübergestellt wurden Montagewände mit 40 mm Mineralwolledämmung und unterschiedlichen Wandbeplankungen.

Auch wenn die Kosten der verschiedenen Massivwandkonstruktionen eine hohe Schwankungsbreite aufweisen, überzeugen die Trockenbaukonstruktionen – erwartungsgemäß – deutlich. Ein wesentlicher Bestandteil der Analyse waren Wandkonstruktionen, die eine ein- bzw. zweilagige Beplankung mit der massiven Trockenbauplatte „Rigips Habito“ aufwiesen. Neben der festgestellten monetären Konkurrenzfähigkeit überzeugten diese Wandsysteme insbesondere im zweiten Teil der Studie. Aufgrund der einzigartigen Materialeigenschaften von „Rigips Habito“ ergaben sich bauphysikalische Vorteile, die sich äußerst positiv sowohl auf den Wohnkomfort als auch auf die Investitionskosten und die möglichen Erträge auswirken.

Bauökonomische Analyse
Investitionskostenvergleich nichttragender Innenwände: Im von der Universität Siegen untersuchten Wohnungsbaubeispiel eines Zweispänners mit insgesamt sechs Wohneinheiten ergab sich eine Investitionskosteneinsparung von rund 18.000 Euro. Gleichzeitig konnte durch den Nutzungsflächengewinn ein Mehrerlös (je nach Preis/m2 Wohnfläche) von über 50.000 Euro gegenüber herkömmlicher Massivbauweise nachgewiesen werden.

Systemvergleich im Wohnungsbau
Anhand eines typischen Wohnungsgrundrisses untersucht die Studie die unterschiedlichen Konstruktionsarten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Statik, Bauphysik, Umfang der notwendigen und systembedingten Maßnahmen (zum Beispiel Schlitzen von Massivwänden) sowie der dafür anfallenden Kosten.

Unter den verglichenen Wandkonstruktionen sticht im Endergebnis insbesondere eine Variante in nahezu allen untersuchten Dimensionen heraus: Beidseitig mit einer Lage „Rigips Habito“ beplankte Trockenbauwände erbringen gegenüber allen anderen betrachteten Konstruktionsvarianten klare ökonomische Vorteile. Als positive technische Eigenschaft – vor allem im Vergleich zu verschiedenen massiven Wandtypen – nennt die Studie ein bis zu 85 Prozent geringeres Gewicht und einen wesentlich besseren Schallschutz mit einer Differenz des Schalldämmmaßes Rw von bis zu 15 dB.

Auch die Investitionskosten fallen deutlich geringer aus. Dies wird insbesondere dann sichtbar, wenn weitere Faktoren wie das Schlitzen von Massivwänden für Elektroinstallationen berücksichtigt werden. Durch Anwendung der Ergebnisse in dem exemplarischen Wohnungsbauprojekt konnte aufgezeigt werden, dass – im Vergleich etwa zu einer Leichtbetonwand mit Gipsputz – Einsparungen von circa 34 Prozent bei den Kosten für die Errichtung nichttragender Innenwände zu erzielen sind.

Bauökonomische Analyse
Die Einsparpotenziale bei der Konstruktion einer nichttragenden Innenwand mit einer einlagigen „Rigips Habito“-Beplankung liegen im Vergleich zu Massivwänden zum Beispiel aus verputzten Hochlochziegeln bei bis zu 40 Prozent.

Lohnend für Investoren und Projektentwickler
Durch die Reduktion von Wandstärken lassen sich zudem Mieterträge bzw. Verkaufserlöse deutlich steigern, da zusätzlich zu vermietende bzw. verkaufende Fläche entsteht. Das praxisnahe Wohnungsbaubeispiel eines Zweispänners mit insgesamt sechs Wohneinheiten zeigte eine Investitionskosteneinsparung von rund 18.000 Euro. Gleichzeitig konnte durch den Nutzungsflächengewinn ein Mehrerlös (je nach Preis/m2 Wohnfläche) von über 50.000 Euro gegenüber herkömmlicher Massivbauweise nachgewiesen werden.

Die vollständige bauökonomische Analyse der Universität Siegen kann über die Rigips-Architektenberatung angefordert werden. Die Architektenberater sind telefonisch unter 0 23 04 / 93 62 36 oder per E-Mail unter habito@rigips.de erreichbar.

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