Verspachteln von imprägnierten Rigips-Platten und weiteren Spezialplatten

Die grünen Platten von Rigips sind Gipsplatten mit imprägniertem Gipskern und grünem Karton, die sich speziell für den Einbau in häuslichen Bädern (Anwendung gem. Merkblatt 5 der IGG) eignen. Die imprägnierten Gipsplatten sind hydrophobiert, d. h., die Wasseraufnahme ist eingeschränkt. Eine annähernd einheitliche Hydrophobierung über die gesamte Fläche erreicht man unter Verwendung des Fugenspachtels VARIO imprägniert.

Rigidur-Gipsfaserplatten

Rigidur H-Gipsfaserplatten von Rigips sind homogene Gipsfaserplatten. Sie sind vorgrundiert und besitzen eine glatte und extrem harte Oberfläche. Rigidur H-Gipsfaserplatten sind für robuste Wand- und Deckensysteme mit Brandschutz- und Schallschutzanforderungen sowie für Feuchträume geeignet.

Verspachtelung von Rigidur H-Gipsfaserplatten in Spachtelfugentechnik

Der Abstand der montierten Platten beträgt ca. 5 bis 7 mm. Wichtig: Die Plattenkanten müssen entstaubt und vorgenässt werden. Die Fugen werden mit VARIO Fugenspachtel ausgefüllt, dabei sollte auf die ausreichende Haftung an den Plattenkanten geachtet werden. Zur Erzielung einer perfekten Wandoberfläche erfolgt die Nachspachtelung ebenfalls mit VARIO Fugenspachtel.

Hier finden Sie das Sortiment Spezial-Gipsplatten von Rigips.

Verspachtelung von Rigidur H-Gipsfaserplatten in AK-Fugentechnik

Die Gipsfaserplatten werden an den abgeflachten Kanten stumpf gegeneinander gestoßen. Der selbstklebende Rigidur Gitterbewehrungsstreifen wird direkt auf die abgeflachten Kanten aufgeklebt. Der VARIO Fugenspachtel wird aufgebracht und flächenbündig abgezogen. Zur Erzielung einer perfekten Wandoberfläche erfolgt die Nachspachtelung ebenfalls mit VARIO Fugenspachtel.

Bei der Klebefugentechnik werden die Plattenkanten mit Rigidur Fugenkleber verklebt. Der Fugenspalt beträgt weniger als 1 mm. Der Kleber muss die gesamte Fuge ausfüllen. Überschüssiger Fugenkleber wird abgestoßen. Die Nachspachtelung erfolgt dann mit dem VARIO Fugenspachtel.

Glasroc F-BrandschJetzt die Broschüre Rigidur H-Gipsfaserplatten downloaden.utzplatten

Glasroc F-Platten sind spezielle Brandschutzplatten mit Vliesarmierung nach DIN EN 15283-1 und besitzen eine verringerte Wasseraufnahmefähigkeit. Sie sind besonders geeignet in Bereichen mit hochwertigen Brandschutzanforderungen. Sie werden zur Ummantelung von Stützen und Trägern verwendet sowie im Bereich von E- und I-Kanälen.

Spachtelfugentechnik 5 mm ohne Bewehrungsstreifen mit VARIO Fugenspachtel

Der Abstand der montierten Platten beträgt ca. 5 mm. Die Plattenkanten müssen entstaubt und vorgenässt werden. Ausdrücken der Querfugen mit VARIO Fugenspachtel, wobei auf eine ausreichende Flankenhaftung an den Plattenkanten zu achten ist. Die Fugen müssen vollständig gefüllt sein! Sobald das Spachtelmaterial der Vorspachtelung abgebunden ist, können etwaige Spachtelgrate abgeschliffen werden, damit der nächste Spachtelvorgang erfolgen kann. Das Spachtelmaterial wird in langen Zügen sowohl über die Querfugen als auch über die Längsfugen aufgetragen und bis auf „null“ ausgezogen.

Stoßfugenverlegung mit Glasfaserbewehrungsstreifen und VARIO Fugenspachtel

Die Platten werden stumpf gegeneinander gestoßen und befestigt. Der VARIO Fugenspachtel wird aufgebracht und flächenbündig abgezogen. Anschließend wird der Rigips Glasfaserbewehrungsstreifen auf den Fugenspachtel aufgelegt. Im Anschlussbereich der Längs- und Querfugen darf es zu keiner Überlappung der Glasfaserbewehrungsstreifen kommen. Nach dem Abbinden des Fugenspachtels kann die Nachspachtelung erfolgen.

Glasroc H – Spezialplatten für Feucht- und Nassräume

Glasroc H-Platten sind spezielle vliesarmierte Gipsplatten, die gem. DIN EN 15283-1 dem Typ GM-FH1 entsprechen. Die besonders geringe Wasseraufnahme und hohe Schimmelresistenz der Glasroc H-Platten ermöglichen eine wirtschaftliche Herstellung von sicheren und langlebigen Wand- und Deckenkonstruktionen in Feucht- und Nassräumen. Für die Verspachtelung der Platten H ist zwingend VARIO H Fugen- und Flächenspachtel zu verwenden.

Das Anrühren des Fugen- und Flächenspachtels VARIO H erfolgt analog dem Anrühren des VARIO Fugenspachtels. Die fertig angerührte Spachtelmasse entspricht auch farblich der Glasroc H-Plattenoberfläche. Die angefasten Glasroc H-Plattenkanten müssen zunächst entstaubt werden. Die Gipsstaubentfernung ist wichtig für eine gute Haftung zwischen Spachtelmasse und Plattenquerkante. Danach müssen die Querkanten vorgenässt werden. Dieser Vorgang ist notwendig, damit der Spachtelmasse nicht zu schnell Wasser entzogen wird.

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Verspachtelung der angefasten Glasroc H-Querkanten

Die Fugen der angefasten Glasroc H-Querkanten werden mit VARIO H Fugen- und Flächenspachtel ausgedrückt. Nach ausreichender Abbindezeit wird das Spachtelbett vorbereitet und der Rigips Glasfaserbewehrungsstreifens eingelegt. Anschließend: Leichtes Überziehen mit der Kelle ohne zusätzlichen Materialauftrag.

Verspachtelung der abgeflachten Glasroc H AK-Längskanten

Die Längsfugen werden mit VARIO H Fugen- und Flächenspachtel quer zur Fuge verfüllt. Dann wird der Rigips Glasfaserbewehrungsstreifen eingelegt und entsprechend abgelängt. Das Überziehen des Glasfaserbewehrungsstreifens erfolgt ohne zusätzlichen Materialauftrag. Nach ausreichender Trocknung erfolgt die Nachspachtelung mit dem VARIO H Fugen- und Flächenspachtel. Abhängig von der Anforderung der Oberflächenqualität kann noch ein Schleifen bzw. ein weiterer Überzug mit Spachtelmaterial bis zur Erreichung der geforderten Qualitätsstufe erfolgen.

 

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