Korrosionsschutz für Feucht- und Nassräume

Korrosionsschutz für Feucht- und Nassräume mit korrosionsgeschützten Profilen und Zubehör von Rigips

Bei der Erstellung von Trockenbaukonstruktionen in Feucht- und Nassräumen ist nicht nur auf geeignete Plattenmaterialien zu achten, sondern die Wahl der weiteren Systemkomponenten mit besonderer Sorgfalt vorzunehmen. Im Inneren von Gebäuden können Unterkonstruktionen aus Standardprofilen und -zubehören mit einer Oberflächenbeschichtung Z100 (7 μm) verwendet werden, solange die relative Luftfeuchte in der Regel unter 60 % bleibt, keine Kondensation auftritt und keine Sonderbelastung einwirkt. In Feucht- und Nassräumen werden die vorgenannten Bedingungen oftmals nicht eingehalten, sodass Profile und Zubehöre mit höherwertigen Korrosionsschutzbeschichtungen zur Anwendung kommen. Ein erhöhter Korrosionsschutz der Profile und Zubehöre ist aufgrund der Umgebungsbedingungen zum Beispiel in Schwimmbädern und anderen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und ggf. korrosiven Verunreinigungen zwingend zu berücksichtigen, um dauerhaft sichere und langlebige Konstruktionen zu erstellen.

Korrosionsfaktoren richtig einschätzen

Die Korrosion der Unterkonstruktion wird wesentlich durch die Umgebung beeinflusst und hängt von folgenden Faktoren ab:

• Temperatur und Sauerstoffgehalt

• Relative Luftfeuchtigkeit

• Korrosiven Verunreinigungen

Korrosive Verunreinigungen (z. B. Salze und Chloride) sind hierbei gesondert zu berücksichtigen, da diese Stoffe den Korrosionsprozess beschleunigen. Der Korrosionswiderstand eines Bauteils kann sehr wirkungsvoll durch Beschichtungen erreicht werden. Hierbei wird die Korrosionsreaktion unterbunden, was im Wesentlichen auf der Trennung der zu schützenden Oberfläche von dem korrosiven Medium basiert.

Normative Vorgaben

Erste Mindestanforderungen an den Korrosionsschutz von Profilen und Zubehören werden in DIN 18168-1 „Gipsplatten-Deckenbekleidungen und Unterdecken

Teil 1: Anforderungen an die Ausführung“ getroffen. Weitere Angaben finden sich in Tabelle 7 der DIN EN 13964 „Unterdecken – Anforderungen und Prüfverfahren“. Beide Normen nehmen allerdings nur Bezug auf die Ausführung von Deckenkonstruktionen. Vergleichbare Normenwerke für Trockenbauwände sind derzeit nicht verfügbar. Aus diesem Grund wird DIN 55634 in Verbindung mit DIN EN 12944 als allgemeines Regelwerk für die Beschreibung von Korrosionsbelastungen und Korrosionsbeständigkeiten von Trockenbauprofilen und -zubehören verwendet.

Korrosivitätskategorien

DIN 55634 regelt die Zuordnung von Korrosionsschutzsystemen zu den folgenden atmosphärischen Korrosivitätskategorien in Abhängigkeit von der Schutzdauer:

• C1 unbedeutend

• C2 gering

• C3 mäßig

• C4 stark

• C5I sehr stark (Industrie)

• C5M sehr stark (Meer)

Die Auswahl der maßgeblichen Korrosivitätskategorie und Schutzdauer erfolgt objektbezogen in Abhängigkeit von den vorliegenden Rahmenbedingungen und ist durch den Planer vorzugeben. In Anlehnung an die planerische Vorgabe erfolgt die Auswahl der jeweiligen Rigips-Profile und Zubehöre mit erhöhtem Korrosionsschutz.

So ist beispielsweise die Korrosionsbelastung im Inneren von Gebäuden „unbedeutend“, solange die relative Luftfeuchte in der Regel unter 60 % bleibt, keine Kondensation auftritt und keine Sonderbelastung einwirkt. In diesem Fall darf eine Zuordnung zur Korrosivitätskategorie C1 vorgenommen werden.

Korrosionsgeschützte Profile und Zubehöre von Rigips –

Die Vorteile auf einen Blick:

✓ Hohe Sicherheit und lange Lebensdauer der Systemkomponenten

✓ Nonius Sicherungsklammern aus Edelstahl vermeiden Beschädigungen bei Montage des Nonius-Systems

✓ Einfache Farbcodierung der Produkte erlaubt eindeutige Zuordnung zur Korrosionsbeständigkeit

✓ Verwendung in Bereichen mit hoher Korrosionsbelastung, auch in Sonder- anwendungen wie Thermen und Solebädern

Anwendung der korrosionsgeschützten Profile und Zubehöre im Rigips-System:

Korrosionsschutzklasse nach DIN EN ISO 12944:

C3-hoch

240-h-Kondenswasser-Klimaprüfung nach ISO 6270

Maximal zulässige Anwendung außen

Stadt- und Industrieatmosphäre, mäßige Verunreinigung durch Schwefeldioxid, z.B. im Bereich von Außendecken

Maximal zulässige Anwendung innen

Produktionsräume mit hoher Feuchte und etwas Luftverunreinigung, z.B. Anlagen zur Lebensmittelherstellung, Wäschereien, Brauereien, Molkereien und Tiefgaragen

Korrosionsschutzklasse nach DIN EN ISO 12944:

C5M-hoch

720-h-Kondenswasser-Klimaprüfung nach ISO 6270

1.440-h-Salzsprühnebelprüfung (neutral) nach ISO 9227

Maximal zulässige Anwendung außen

Industrielle Bereiche und Außenbereiche mit erhöhtem Korrosionsschutzbedarf,

Küstenbereiche mit hoher Salzbelastung, z.B. Wohnen am Meer

Maximal zulässige Anwendung innen

Gebäude mit nahezu ständiger Kondensation und starker korrosiver Verunreinigung, Schwimmbäder, Duschbereiche bis hin zu Sole- und Thermalbädern

Normative Vorgaben

Erste Mindestanforderungen an den Korrosionsschutz von Profilen und Zubehören werden in DIN 18168-1 „Gipsplatten-Deckenbekleidungen und Unterdecken

Teil 1: Anforderungen an die Ausführung“ getroffen. Weitere Angaben finden sich in Tabelle 7 der DIN EN 13964 „Unterdecken – Anforderungen und Prüfverfahren“. Beide Normen nehmen allerdings nur Bezug auf die Ausführung von Deckenkonstruktionen. Vergleichbare Normenwerke für Trockenbauwände sind derzeit nicht verfügbar. Aus diesem Grund wird DIN 55634 in Verbindung mit DIN EN 12944 als allgemeines Regelwerk für die Beschreibung von Korrosionsbelastungen und Korrosionsbeständigkeiten von Trockenbauprofilen und -zubehören verwendet.

Korrosivitätskategorien

DIN 55634 regelt die Zuordnung von Korrosionsschutzsystemen zu den folgenden atmosphärischen Korrosivitätskategorien in Abhängigkeit von der Schutzdauer:

• C1 unbedeutend

• C2 gering

• C3 mäßig

• C4 stark

• C5I sehr stark (Industrie)

• C5M sehr stark (Meer)

Die Auswahl der maßgeblichen Korrosivitätskategorie und Schutzdauer erfolgt objektbezogen in Abhängigkeit von den vorliegenden Rahmenbedingungen und ist durch den Planer vorzugeben. In Anlehnung an die planerische Vorgabe erfolgt die Auswahl der jeweiligen Rigips-Profile und Zubehöre mit erhöhtem Korrosionsschutz. So ist beispielsweise die Korrosionsbelastung im Inneren von Gebäuden „unbedeutend“, solange die relative Luftfeuchte in der Regel unter 60 % bleibt, keine Kondensation auftritt und keine Sonderbelastung einwirkt. In diesem Fall darf eine Zuordnung zur Korrosivitätskategorie C1 vorgenommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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