Das Phänomen Elektromagnetismus

Elektromagnetische Strahlung ist ein Naturphänomen. Es hat nicht nur Einfluss auf unser alltägliches Leben, sondern auf die gesamte Evolution als solche. Pflanzen, Tiere und auch Menschen sind elektromagnetische Lebewesen mit Biorhythmen, die energetischen Prozessen unterworfen sind. Elektromagnetismus ist für jegliche Form von Energieübertragung verantwortlich. Bekannte Beispiel für elektromagnetische Vorgänge sind die Bräunung der Haut, die Photosynthese oder auch die Wetterfühligkeit bei impulshafter elektromagnetischer Strahlung wie sie etwa durch Gewitter ausgelöst wird. Elektromagnetische Strahlung ist also lebensnotwendig. So orientieren sich zum Beispiel Bienen, wie viele andere Tierarten auch, am natürlichen elektromagnetischen Feld der Erde.

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Die technische Entwicklung in den letzten 100 Jahren war rasant. Entsprechend stark zugenommen hat auch die Ausbreitung künstlicher elektromagnetischer Wellen. Heute ist quasi jeder Lebensbereich durch sie geprägt. Und so wie der technologische Fortschritt anhält, so groß ist auch die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Steigerung der künstlich erzeugten Strahlung. Die Umwelt und der Mensch sind damit permanent künstlichen Strahlungsreizen ausgesetzt, die eine deutlich größere Intensität aufweisen als natürliche Strahlung

Elektromagnetische Strahlung im Alltag

Welche konkreten Auswirkungen dieses zunehmende Ausmaß elektromagnetischer Strahlungen insbesondere für die Gesundheit des Menschen hat, darüber diskutieren Experten seit einiger Zeit höchst kontrovers. Von wissenschaftlichen Untersuchungen oder gesellschaftlichen Einschätzungen unabhängig und solange es keine validen objektiven Erkenntnisse gibt, gilt jedoch das Prinzip der verantwortlichen Vorsorge.

Um sich vor künstlicher elektromagnetischer Strahlung zu schützen, muss man deren Ursprung, ihre Quellen kennen. Und diese sind in unserer heutigen Welt tatsächlich allgegenwärtig, wie die folgenden Beispiele zeigen.

 

Interne Strahlenquellen:

• kabelloser Datenverkehr (WLAN)

• Schnurlostelefon nach DECT (WiMAX)

• Bluetooth

• Mikrowellenofen

 

Externe Strahlenquellen:

• Mobilfunkbasisstationen (GSM 900, GSM 1800, UMTS)

• kabelloser Datenverkehr analog zu DSL

• Fernseh- und Radiosender

• Flughafenradar

 

Grenzwerte elektromagnetischer Strahlung

Für den Schutz vor elektromagnetischer Strahlung, kurz Strahlenschutz, sind die aktuell national festgelegten und international abgestimmten Richtwerte maßgebend. Die Grenzwerte der 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (26. BImSchV) basieren auf einer Empfehlung der ICNIRP (International Commission of Non-Ionizing Radiation Protection). Bei der Festlegung dieser Anlagengrenzwerte wurden thermische Effekte nach einer kurzfristigen Exposition mit Hochfrequenz zugrunde gelegt. Die Grenzwertfestlegung berücksichtigt jedoch weder athermische oder langzeitige Effekte noch eine periodische Pulsung.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema vorbeugender Strahlenschutz.

Tabelle mit Grenzwerten

Viele Organisationen und Verbände geben aus Gründen der Vorsorge Empfehlungen, die deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Sie definieren also klar strengere Anforderungen. Aus präventiven Gesundheitsschutzgründen wurden zudem auch baubiologische Vorsorgewerte erarbeitet. Diese Empfehlungen sollen die Strahlungsintensität in Räumen, in denen sich Personen üblicherweise über eine längere Zeit aufhalten wie zum Beispiel Schlaf- und Arbeitsräume auf ein Minimum reduzieren. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die aktuellen Grenz- beziehungsweise Vorsorgewerte unterschiedlicher Institutionen.

Tabelle mit Grenz- und Vorsorgewerten

 

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