Ein großer Anteil der Wandflächen in Feucht- und Nassräumen wird mit keramischen Werkstoffen belegt. Hierbei kommen unterschiedliche Fliesen, Platten, Mosaike und Feinsteinzeug nach DIN EN 14411 mit sehr unterschiedlichen Formaten zum Einsatz. Imprägnierte Rigips-Platten und Rigips Glasroc H eignen sich hervorragend als Untergrund zur Aufnahme der genannten Beläge, wobei unten aufgeführte Hinweise zu berücksichtigen sind.

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Imprägnierte Rigips-Platten

Trenn- und Schachtwände mit keramischer Belegung bei einem Ständerachsabstand von 625 mm benötigen eine zweifache Beplankung aus imprägnierten Rigips-Platten 12,5 mm RBI. Alternativ kann die Beplankung als Einfachbeplankung aus Rigips Die Dicke 20 RFI oder Rigips Die Leichte 25 RBI erfolgen. Bei Verfliesung von geeigneten Trennwänden oder befestigten Vorsatzschalen hat sich ein Fliesengewicht bis zu 25 kg/m² in der Praxis als unkritisch erwiesen. Sollten keramische Beläge auf frei stehenden bzw. angesetzten Vorsatzschalen oder Trockenputz vorgesehen sein, empfiehlt sich, das Gewicht der Fliesen auf 15 kg/m² zu begrenzen. Die Verlegung auf imprägnierten Rigips-Platten hat im Dünnbettverfahren mit einer durchlaufenden Kleberschicht zu erfolgen.

Rigips Glasroc H

Rigips Glasroc H ist schon bei einlagiger Beplankung und einem regulären Ständerachsabstand von 625 mm für keramische Beläge mit einem Flächengewicht von 30 kg/m² bestens geeignet. Das Fliesenformat sollte hierbei ohne weitere Maßnahmen ein Flächenmaß max. 1.800 cm² (z. B. Format 30/60) nicht überschreiten. Die Verlegung auf Rigips Glasroc H hat im Dünnbettverfahren mit einer durchlaufenden Kleberschicht zu erfolgen.

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