Akustiklösungen im Wand- und Deckenbereich – Teil 6

Rasterdecken mit Gyptone Activ’Air-Kassetten

Die Gyptone Activ’Air-Kassettendecken sind im quadratischen Format 625 x 625 mm (600 x 600 mm) aus Gipsplatten gefertigt. Sie sind für die Einlegemontage (Kante A, E) geeignet. Diese Art der Montage ermöglicht eine schnelle Demontage und somit einen schnellen Zugang zum Deckenzwischenraum.

Montageablauf mit sichtbarem oder dezent zurückliegendem Schienensystem

Zunächst werden die Einbauhöhe angezeichnet und die Wandwinkel angebracht. Der maximale Schraubenabstand sollte 300 mm und der Schraubabstand zur Ecke maximal 50 mm betragen. Es ist darauf zu achten, dass der Mindestabstand zur Rohdecke von 100 mm eingehalten wird. Die Abhänger des Hauptprofils werden im Abstand von 1.250 (1.200) mm installiert. Das erste Hauptprofil ist maximal 625 (600) mm von der Wand entfernt. Die anderen Hauptprofile folgen im Abstand von 1.250 (1.200) mm.

Die Querprofile – zwei Längen: 625 (600) mm und 1.250 (1.200) mm – werden am Kupplungsstück ineinandergeschoben und miteinander durch Einklicken verbunden. Das erste Querprofil ist maximal 400 mm von der Wand entfernt. Alle weiteren Querprofile sind im Abstand von 625 (600) mm einzusetzen. Bei der Montage ist auf das richtige Eindrehen des Querprofils in das Hauptprofil zu achten. Die Platten werden schräg bzw. diagonal eingesetzt und dann nur noch von oben auf das Profilraster gelegt. Randfriese sind mit einem Messer oder einer Säge entsprechend zuzuschneiden.

Wichtig: Beim Einsetzen der Gyptone Activ’Air-Kassette sollten weiße Handschuhe getragen werden, um die Platten nicht zu verschmutzen.

Montage mit unsichtbarem Schienensystem

Auch hier werden zunächst die Einbauhöhe angezeichnet und die Wandwinkel angebracht. Der maximale Schraubenabstand sollte 300 mm und der Schraubabstand zur Ecke maximal 50 mm betragen. Der Mindestabstand zur Rohdecke beträgt 150 mm. Die Abhänger des Hauptprofils werden im Abstand von 1.200 mm installiert. Das erste Hauptprofil ist maximal 300 mm von der Wand entfernt. Die anderen Hauptprofile folgen im Abstand von 1.200 mm.

Die Querprofile (Zwei Längen: 600 mm und 1.200 mm) werden am Kupplungsstück ineinandergeschoben und miteinander durch Einklicken verbunden. Die Querprofile sind im Abstand von 600 mm einzusetzen. Die Randfriese werden mit einem Messer oder einer Säge (200 mm) entsprechend zugeschnitten. Die Kassette wird dann mit der D2-Kante in das Schienensystem eingelegt. Beim Einsetzen sollten weiße Handschuhe getragen werden, um eine Verschmutzung der Kassetten zu vermeiden. Die gegenüberliegende E-Kante wird dann nur noch auf das Schienensystem aufgelegt. Am Wandfries werden die Friesstücke mit jeweils zwei Federn, die am Wandwinkel eingeklemmt werden, nochmals nachjustiert. Auf diese Weise wird die feste Positionierung des Wandfrieses gewährleistet. Bei einer Unterkonstruktion mit unsichtbarem Schienensystem ist nach Abschluss der Montage das Schienensystem komplett verdeckt. Die Plattenkanten sind mit einer feinen Fase versehen und verleihen der Decke eine außergewöhnliche Optik.

Bei der Verlegung der Kassetten ist insbesondere auf die korrekte Ausbildung der Kreuzfuge zu achte. Ein Versatz ist nicht zulässig. Außerdem ist bei der Montage der Wandfeder darauf zu achten, dass die lange Seite der Feder die Kassette justieren soll und dementsprechend eingelegt werden muss.

Akustikdecken mit Gyptone Activ’Air-Langfeldplatten

Die Gyptone Activ’Air-Langfeldplatten sind im Format 1.800 und 2.400 x 300 mm aus Gipsplatten gefertigt. Sie sind für die Einlegemontage speziell in Korridoren und Fluren gedacht. Die Platten lassen sich leicht demontieren und können ohne zusätzliche Abhänger von Wand zu Wand bis zu einer Spannweite von 2.400 mm montiert werden.

Unterkonstruktion für Gyptone Activ’Air-Langfeldplatten (2.100 x 300 mm) mit Stirnkante A und Längskante E15: Die scharfkantigen Stirnkanten liegen auf den speziellen Wandwinkeln auf. Auf den Winkeln ruht die gesamte Last.

Unterkonstruktion für Gyptone Activ’Air-Langfeldplatten (2.100 x 300 mm) mit Längskante E15 und Schiene T15: Bei der Längskante erfolgt die Einlegemontage in das T15 Schienensystem. Dadurch ergibt sich eine dezent zurückliegende Schattenfuge.

Montageablauf

Im ersten Schritt werden die Einbauhöhe angezeichnet und die Wandwinkel angebracht. Der maximale Schraubenabstand sollte 300 mm und der Schraubabstand zur Ecke maximal 50 mm betragen. Die Mindestmontagehöhe beträgt 200 mm.

Für die Innenwandecken werden zunächst die Profile entsprechend zugeschnitten. Danach werden die Langfeldplatten und Hauptprofile auf die korrekte Länge gebracht. Die Hauptprofile werden 15 mm kürzer geschnitten als die Korridorspannweite beträgt. Die Platten werden zwischen 35 und 40 mm kürzer geschnitten. Der Zuschnitt der Langfeldplatten kann mit einem Messer oder einer Säge erfolgen. Die Platten sollen an beiden Längsseiten gekürzt werden, damit das Raster symmetrisch bleibt. Eine Durchtrennung der Lochmuster ist möglich. Von einer Durchtrennung der Schlitzplatten innerhalb der Schlitzungen ist abzusehen, da ansonsten die Plattenstabilität geschwächt wird.

Bei der Montage ist auf das richtige Eindrehen des Hauptprofils in den Wandwinkel zu achten. Dabei wird das T-Profil in den Wandwinkel eingedreht und positioniert. Das sich wiederholende Raster entsteht durch das abwechselnd erfolgende Einlegen des T-Profils in den Wandwinkel und die Einlage der Platten

X