Ballwurfsichere Rigitone-Sporthallendecken

Alle Rigitone-Lochdecken sind gemäß DIN 18032, Teil 3 als „ballwurfsicher“

eingestuft. Erreicht wird die Ballwurfsicherheit durch die Reduzierung der Tragprofilachsabstände. Es gibt nur drei verschiedene Ausführungsarten. Diese unterscheiden sich ausschließlich im Abstand der Tragprofile (vgl. Tabelle 1 auf Seite 48 der Rigips Verarbeitungsrichtlinie Raumakustik). Angebracht werden die Rigitone-Lochdecken in den angegebenen Profilabständen. Sie können sowohl in Spachtelfugentechnik als auch in Klebefugentechnik ausgeführt werden. Die Verschraubung erfolgt mit Rigitone Lochdeckenschrauben 3,5 x 30 mm im Abstand von 170 mm.

Rigitone F 30-Decke

Die F 30-Decke gewährt im Brandfall eine wirtschaftliche Lösung für eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten sowohl bei der Brandbeanspruchung aus dem Zwischendeckenbereich als auch von der Raumseite. Diese Anforderungen

werden gerade an Flucht- und Rettungswege zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, Schulen und Verwaltungsgebäuden gestellt.

Unterkonstruktion

  • Grundprofile: RigiProfil MultiTec CD 60/27
  • Tragprofile: RigiProfil MultiTec CD 60/27
  • Abhänger: Nonius-Abhänger

Tragfähigkeitsklasse 0,25 kN (Brandbeanspruchung von der Raumseite) Tragfähigkeitsklasse 0,40 kN (Brandbeanspruchung aus dem Zwischendeckenbereich)

  • Rigips Direktbefestiger „Klick -Fix“

Beplankung

  • Einlagige Rigitone Activ’Air 6/18 R, 8/18 R, 10/23 R, 12/25 R, 15/30 R, 8-12/50 R, 12-20/66 R, 8-15-20 R, 8-15-20 super R, 12-20-35 R, 8/18 Q, 12/25 Q gemäß Gutachten

Wichtig: Bei einer Brandbeanspruchung aus dem Zwischendeckenbereich muss die Rohdecke mindestens die Feuerwiderstandsklasse F 30 haben.

Wandanschlüsse

Der Wandanschluss bei der F 30-Decke kann wahlweise mit oder ohne RigiProfil MultiTec UD 28 erfolgen. Unbedingt zu beachten sind die Randabstände der Profile zur Wand.

Einbauten von Leuchten und Revisionsöffnungen

Der Einbau von Deckenleuchten und Revisionsöffnungen in F 30-Decken ist möglich, wobei im Regelfall die Positionierung der Einbauten nur zwischen den Tragprofilen erfolgt. Bei besonders schweren Einbauten kann die Wahl eines zusätzlichen Profils erforderlich werden. In diesem Zusammenhang sind die Lastklassen der Profiltabellen zu berücksichtigen (Seite 41 in der Rigips Verarbeitungsrichtlinie Raumakustik). Revisionsöffnungen erlauben einen schnellen und praktikablen Zugang, um jederzeit an die im Deckenhohlraum befindlichen Installationen zu gelangen. Die aufgeführten Revisionsklappen der RuG Semin GmbH sind brandschutztechnisch mit der Rigitone F 30-Decke von beiden Seiten (oben/unten) geprüft. Für Einbauten von Leuchtkästen in F 30-Decken werden Glasroc F Einhausungen montiert.

Jetzt die Rigips-Broschüre zu Raumakustik_Lösungen downloaden.

Einbauten von Revisionsöffnungsverschlüssen

Unterkonstruktion:

  • Grundprofile: RigiProfil MultiTec CD 60/27
  • Tragprofile: RigiProfil MultiTec CD 60/27
  • Profilverbinder: Rigips Sicherheitsquerverbinder

Montage

  • Die Metallunterkonstruktion wird mit Rigips CD-Deckenprofilen auf der Grund- und Tragprofilebene umlaufend ausgewechselt.
  • Die ausgewechselten Profile werden mit Sicherheitsquerverbindern untereinander und mit der Unterkonstruktion befestigt.
  • Die umlaufenden Feuerschutzplattenstreifen und die Rigitone-Platten werden mit Rigips Schnellbauschrauben TN 3,5 x 25/TN 3,5 x 35 im Abstand von 170 mm mit der Auswechslung verbunden.

Die Befestigung der Revisionsklappen in die Unterdecke erfolgt mit Rigips Schnellbauschrauben TB 3,5 x 35 mm im Abstand von ca. 170 mm. Das Gewicht der Revisionsklappe wird über vier mittig an den Seitenrändern angeordnete 150 mm lange Winkel in die Unterkonstruktion abgetragen. Diese Winkel werden aus einem CD-Profil ausgeschnitten und über je zwei Bauschrauben 3,8 x 11 mm in die Auswechselung geschraubt.

Zum Schutz der Decke gegen Brandbeanspruchung aus dem Zwischendeckenbereich (von oben) muss das mit der Revisionsklappe ausgelieferte Brandschutzset aufgelegt werden. Das Alumatic F30-Brandschutzset aus Mineralwolle ist nur bei Brandbeanspruchung von oben erforderlich.

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