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Saint-Gobain Rigips

Düsseldorf / Gelsenkirchen – 1989, als Deutschland im Taumel der Wiedervereinigung bebte, hatte die Stadt Gelsenkirchen noch mindestens einen Anlass mehr zur Freude: Im Herbst nahm eine neue Gipsplattenfertigung des Unternehmens Rigips im Stadtteil Scholven ihre Produktion auf – mit einer beachtlichen Produktivität: Die pro Jahr im Gelsenkirchener Rigips-Werk produzierte Menge an Gipsplatten entspricht der Fläche von mehreren tausend Fußballfeldern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten nun die 25-jährige Erfolgsgeschichte des Werkes.

Gut 200 Gäste waren am 8. November der Einladung von Werksleiter Eckhard Kroll auf die Zeche Hugo in Gelsenkirchen gefolgt, um ein Vierteljahrhundert regionaler Rigips-Geschichte zu feiern: Neben aktiven „Rigipsern“ und ihren Partnern zählten auch ehemalige Mitarbeiter sowie Dr. Christopher Schmitt, Gelsenkirchener Stadtrat für Wirtschaftsförderung, und Vertreter von Rigips-Partnerunternehmen zu den Gästen. Werner Hansmann, Vorsitzender der Rigips-Geschäftsführung, hieß sie herzlich willkommen: „Der Erfolg der Marke und des Unternehmens Rigips ruht auf vielen Säulen. Eine der wichtigsten Säulen bilden die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen unseren Standorten in Deutschland. Sie identifizieren sich mit ,ihrem’ Unternehmen und sorgen mit ihren Ideen und Verbesserungsvorschlägen dafür, dass Rigips in der Branche als Innovator mit großer Servicestärke gilt. Ich freue mich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit für unsere starke Marke Rigips und bedanke mich für ein Vierteljahrhundert Engagement, Treue und Zuverlässigkeit bei Ihnen allen und wünsche dem Werk in Gelsenkirchen-Scholven weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.“

Ein Vierteljahrhundert Rigips-Geschichte am Standort Gelsenkirchen feierten Mitarbeiter und Vertreter der Stadt Gelsenkirchen am 8. November auf Zeche Hugo.

Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Kraftwerk Scholven war das 1989 eröffnete Rigips-Werk das erste in Deutschland, das seine Plattenproduktion zu 100 Prozent mit Ressourcen schonendem REA-Gips speisen konnte, einem Nebenprodukt des Kraftwerkbetriebes. Die Wurzeln von Rigips reichen zurück bis ins Jahr 1938. Damals wurde in Riga die erste Gipsplattenfabrik auf europäischem Boden errichtet. Sieben Jahre später entstanden die Vereinigten Baustoffwerke Bodenwerder und damit das erste Werk der Nachkriegszeit, dessen Produkte ab 1948 serienmäßig produziert und deutschlandweit verkauft wurden – ab 1961 in Europa unter dem Markennamen „Rigips“. Der Name setzt sich – in Anlehnung an die Ursprünge des Unternehmens – aus den Bestandteilen „Riga“ und „Gips“ zusammen. Neben Gips- und Gipsfaserplatten bietet Rigips komplette Ausbau-Systeme für unterschiedlichste Anforderungen an, inklusive aller Komponenten, wie Trockenbauprofile, Schrauben, Spachtelmassen sowie das vollständige Zubehör für Komplettlösungen von Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen. Dazu umfasst das Sortiment zahlreiche Spezialprodukte für den Akustikbau und Brandschutz. Insgesamt beschäftigt die Saint-Gobain Rigips GmbH an elf Standorten in Deutschland rund 800 Mitarbeiter.

v. l.: Werner Hansmann, Vorsitzender der Rigips-Geschäftsführung, Dr. Christopher Schmitt, Stadtrat und Vorsitzender der Wirtschaftsförderung Stadt Gelsenkirchen, Wolfgang Pankoff, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates Saint-Gobain Rigips, Eckhard Kroll, Werksleiter Rigips Gelsenkirchen-Scholven, Frank Kruysen, Technischer Direktor Saint-Gobain Rigips GmbH.