Urlaub für das Auto

29.06.2015

Stuttgarter „Carhotel“ siegt im Leistungsbereich Shop-/Präsentationsflächen der 9. Rigips Trophy

Düsseldorf / Stuttgart – Unweit des Stuttgarter Flughafens findet sich das so genannte „Carhotel“. Dessen Betreiber, die BRC Stuttgart, erbringt in extravaganter Umgebung Dienstleistungen rund ums Auto. So können Besitzer von Oldtimern und Premium-Automobilen hier ihre Fahrzeuge z. B. während des Urlaubs oder über die Wintermonate einstellen – hochwertige Pflege inbegriffen. Darüber hinaus kann das Carhotel mit seinem eindrucksvollen Interieur als perfekte Kulisse für Firmenveranstaltungen oder private Events angemietet werden. Für den an Herausforderungen reichen Ausbau der Innenräume wurde die Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co. KG aus Pfullingen im Rahmen der 9. Rigips Trophy 2013 I 2014 mit der Trophäe im Leistungsbereich Shop-/Präsentationsflächen ausgezeichnet.


Für Liebhaber edler Karossen präsntiert sich das Carhotel über drei Etagen und auf rund 1.600 m² als automotive Erlebnislandschaft. Für Gänsehaut sorgen dabei nicht nur die ausgestellten Premium-Fahrzeuge – vor allem die extravagant gestalteten Innenräume überwältigen mit ihrer Formen- und Farbenpracht. In nur knapp zweieinhalb Monaten realisierte das Team der Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co. KG handwerklich perfekt die Gestaltungsideen des Architekturbüros id architektur.innenraum.corporatedesign aus Stuttgart. „Am Anfang stand eine Computeranimation des Architekten. Schnell war uns klar, dass die darin gezeigten Formen, Höhenversätze und freien Auskragungen selbst moderne Trockenbausysteme in den Grenzbereich des physikalisch noch Möglichen bringen würden. Eine Herausforderung, die wir jedoch dank einer engen Abstimmung mit dem technischen Außendienst unseres Partners Rigips stemmen konnten“, erinnert sich Herbert Wanner, Abteilungsleiter Trockenbau und Putzarbeiten bei den Malerwerkstätten.

Vorsatzschalen mit Lichtnischen
Bevor jedoch mit den eigentlichen Ausbauarbeiten begonnen wurde, legte das Baustellenteam alle Böden mit Holzfaserplatten aus. Schäden an den bereits fertiggestellten Böden aus Kunststeingranulat, insbesondere im Zuge der umfangreichen Deckenarbeiten, sollten so vermieden werden. „Zunächst haben wir uns mit den umlaufenden, bauseits verputzten Betonwänden beschäftigt. Sie erhielten eine Vorsatzschale aus Rigips Wandprofilen CW 50, der Boden- und Deckenanschluss erfolgte über UW 50-Profile. Gerade Flächen wurden zweilagig mit 12,5 mm dicken ,Rigips Bauplatten RB’ beplankt. Die geschwungenen Wandbereiche erhielten eine zweilagige Bekleidung mit biegsamen ,Rigips GK-Form’-Platten. In den Vorsatzschalen waren konkav und konvex mit runden Kanten ausgebildete Aussparungen und Nischen vorgesehen, die in Freiformen zu gestalten waren. Dazu haben wir Planpapiere im Maßstab Eins zu Eins auf die Rigips-Flächen übertragen, diese frei ausgeschnitten und anschließend komplett mit flexiblen PVC-Profilen ,eingespachtelt’.“ Dabei waren die perfekte Ausführung der Vorsatzschalen, der Aussparungen und der Oberflächenbehandlung gleichermaßen von Bedeutung, denn sämtliche Nischen erhielten zusätzlich eine Hinterleuchtung und spielen im architektonischen Farbkonzept eine wichtige Rolle.

Insbesondere die hochwertige Oberflächengestaltung und die harmonisch gelungenen Rundungen wurden von den Juroren der 9. Rigips Trophy 2013 I 2014 gelobt.

Materialmix ermöglicht extravagante Deckengestaltung
Die Wandausbildung diente den Trockenbauexperten jedoch eher als „Aufwärmtraining“, denn erst die Konstruktion der Deckenfelder forderte die Expertise des gesamten Heinrich-Schmid-Teams. „Die Pläne des Architekturbüros sahen vor, den Deckenaufbau mit auskragenden Freiformen, quasi als schwebende Scheiben, auszuführen. Zur Realisation haben wir uns an dem Rigips-System WS30RB für Weitspannträgerdecken orientiert. Die Unterkonstruktion bilden circa 500 mm tief abgehängte UA 50/2 Profile, die bis zu 1,5 Meter frei auskragend montiert wurden. Eine weitere Herausforderung bestand im exakten Einmessen und Ausschneiden von zahlreichen Aussparungen in den Deckenflächen.“

Diese Aussparungen in zwölf unterschiedlichen Radien – sie erinnern ein wenig an Luftblasen – entstanden aus einem ausgeklügeltem Materialmix: „Unsere Schlosser haben hierfür spezielle Säulenringe aus Aluminium mit vier Laschen in 100 mm Höhe gefertigt. Diese wurden dann in die runden Aussparungen eingebaut, verspachtelt und mit entsprechenden Lochblechen an den umlaufenden Rändern bekleidet “, so Herbert Wanner.

Die Pläne des Architekturbüros sahen vor, den Deckenaufbau mit auskragenden Freiformen, quasi als schwebende Scheiben, auszuführen. Als Basis hierfür dient das Rigips-System WS30RB für Weitspannträgerdecken: Die Unterkonstruktion bilden circa 500 mm tief abgehängte UA 50 Profile, die bis zu 1,5 Meter frei auskragend montiert wurden. Eine weitere Herausforderung bestand im exakten Einmessen und Ausschneiden von zahlreichen Aussparungen, die ein wenig an Luftblasen erinnern.

„Glasroc F (Riflex)“ auch im Grenzbereich zuverlässig
Für die vielfach konvex und konkav geschwungenen Beplankungen sowie die analog zu den Säulenringen 100 mm hohen freiauskragenden Stirnkanten verwendete das Ausbau-Team biegsame „Glasroc F (Riflex)“-Platten, mit denen Radien von bis zu 600 mm ausgebildet werden können. „Eine Grenze, die wir bei einigen engen Rundungen durchaus erreicht haben. Die Platte ließ sich aber auch dort noch gut verarbeiten und zeigte keinerlei Schwächen in den Oberflächen.“

Im Rahmen der folgenden Spachtelarbeiten wurde zunächst in alle Fugen ein Glasfaserbewehrungsstreifen eingebracht, vor- und nachgespachtelt und so auf Q 2-Qualität gebracht. Auch an den Decken erhielten sämtliche Rundungen flexible PVC-Eckschutzschienen, bevor anschließend alle Flächen eine vollflächige Verspachtelung mit „ProMix Plus“-Fertigspachtel erhielten.

Assoziationen von Motorenöl
Im Zusammenspiel der hinterleuchteten Aussparungen und Rundungen mit den glatten Oberflächen wird deutlich, welcher Idee der Architekt mit dieser aufwändigen Deckenkonstruktion folgte: Fast automatisch assoziiert der Betrachter eine Wasserpfütze, auf der ein Ölfilm schwimmt und durch die man mit dem Finger gleitet. Luftblasen werden aufgewirbelt, kleine Wellen entstehen – für diesen Eindruck sorgen mehrfarbige LEDs, die die Aussparungen hinterleuchten. Insbesondere die hochwertige Oberflächengestaltung und die harmonisch gelungenen Rundungen wurden auch von den Juroren der 9. Rigips Trophy 2013 I 2014 gelobt. Alle Lösungen, so das Expertenvotum, strahlen eine hohe Wertigkeit aus und selbst die großen Deckenkonstruktionen wirken leicht, was zu einer ebenso angenehmen wie extravaganten Atmosphäre im Stuttgarter Carhotel beiträgt.

Faszinierendes Zusammenspiel der hinterleuchteten Aussparungen und Rundungen mit glatten Oberflächen: Fast automatisch assoziiert der Betrachter eine Wasserpfütze, auf der ein Ölfilm schwimmt und durch die man mit dem Finger gleitet. Luftblasen werden aufgewirbelt, kleine Wellen entstehen. Für Liebhaber edler Karossen präsentiert sich das Carhotel über drei Etagen und auf rund 1.600 m² als automotive Erlebnislandschaft.

Bautafel
Bauherr:
Rudolf Prangen, Leinfelden-Echterdingen
Betreiber: BRC Stuttgart
Architekt: id. architektur.innenraum.corporatedesign, Stuttgart
Ausbaubetrieb: Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co. KG, Pfullingen
Fachberater Trockenbausysteme: Dirk Bange, Saint-Gobain Rigips GmbH

Rigips – Der Ausbau-Profi
Der Ausbau-Profi Saint-Gobain Rigips GmbH bietet vielfältige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau. Unter der Marke Rigips werden in Deutschland neben Gipsplatten sowie Gipsfaserplatten, Zubehöre und Dämm-Verbundplatten für die Anwendung in Gebäuden sowie für diverse Spezialanwendungen entwickelt, produziert und vermarktet. Die Saint-Gobain Rigips GmbH ist damit der kompetente Partner für moderne und nachhal­tige Innenausbau- und Designlösungen sowie für hochwertige Systeme im Schallschutz, im Brandschutz, in der Wärmedämmung und im Akustikbereich. Rigips gehört zu den be­deutendsten Marken für moderne Innenausbaulösungen im deutschen Markt und ist Teil der Saint-Gobain-Gruppe.
2015 feiert Saint‐Gobain sein 350‐jähriges Bestehen, 350 Gründe, Vertrauen in die Zukunft zu haben. Mit seiner Erfahrung und Innovationsfähigkeit entwickelt, produziert und vertreibt Saint‐Gobain innovative Baustoffe sowie Hochleistungsmaterialien. Das in der Gestaltung von Lebensräumen weltweit führende Unternehmen bietet nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen Wachstum, Energiesparen und Umweltschutz. Die Saint‐Gobain‐Gruppe erzielte 2014 einen Umsatz von 41 Milliarden Euro, sie ist in 64 Ländern vertreten und beschäftigt rund 180.000 Mitarbeiter. Auf der Website www.saint‐gobain.de und dem Twitter Account @saintgobainme erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.

Rigips – Das Original. Für Räume zum Leben.
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Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen, die einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und unsere Zukunft leisten. Diese Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: In Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Unsere Systemlösungen sorgen für Komfort, Leistung und Sicherheit und berücksichtigen gleichzeitig die Anforderungen des nachhaltigen Bauens, des effizienten Umgangs mit Ressourcen und des Klimawandels.
Saint-Gobain ist führend in der Gestaltung von Lebensräumen und macht mit seinen Produkten und Systemlösungen Komfort erlebbar. Rund 170.000 Mitarbeiter in 67 Ländern erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von 39,1 Mrd. Euro. Auf der Website www.saint-gobain.de und über den Twitter Account @SaintGobainME erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.

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