Sichere Innenwanddämmung mit „RigiTherm 032“

17.01.2011

Hoch effizienter Wärmeschutz für denkmalgeschützte Mehrfamilienhäuser in Leipzig

Düsseldorf / Leipzig / München – Eine denkmalgeschützte Mehrfamilienhausgruppe im Leipziger Stadtteil Mockau wurde im Herbst 2010 von Grund auf saniert und entsprechend der EnEV 2009 energetisch ertüchtigt. Da die Fassade der historischen Gebäude nicht einfach hinter einer Außendämmung verschwinden durfte, wurde die für den Wärmeschutz wichtige Dämmung der Gebäudehülle von innen ausgeführt. Zum Einsatz kam die neue Verbundplatte „RigiTherm 032“ von Rigips, die ein Höchstmaß an Wärmedämmung bietet und sich dank ihres optimierten Formats besonders leicht transportieren und verarbeiten lässt.

Unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeugen vom Leben und der Architektur vergangener Zeiten. Die Aufgabe des Denkmalschutzes ist es, die originale Bausubstanz und das historische Erscheinungsbild der jahrzehntealten Bauwerke so gut es geht zu erhalten. Dass dabei die Umsetzung aktueller Standards in puncto Energieverbrauch und Sicherheit keinesfalls zu kurz kommen muss, beweist die Sanierung eines Wohnhauskomplexes im Leipziger Norden.

Freistehendes Einzeldenkmal
Die freistehende Mehrfamilienhausgruppe wurde um 1920 errichtet und besteht aus drei miteinander verbundenen Wohnhäusern. Im Sinne des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen handelt es sich dabei um ein freistehendes Einzeldenkmal, das in seinem historischen Erscheinungsbild erhalten bleiben soll. Schäden wie zum Beispiel Schwammbefall an Dach und Decken sowie Risse im Außenmauerwerk machten eine Grundsanierung unumgänglich. Die Ausbauarbeiten in den dreigeschossigen Gebäuden, die insgesamt 19 etwa 45 bis 60 m² große Wohnungen und eine 113 m² große Arztpraxis umfassen, übernahm die Trockenbau Mosert GmbH aus Oelsnitz im Erzgebirge.

Geringe Wärmeleitfähigkeit
Aus Gründen des Denkmalschutzes und um das Raumangebot so wenig wie möglich zu beeinflussen, kam für die Dämmung der Außenhülle ausschließlich eine besonders effiziente Innendämmung infrage. Verarbeiter Bernd Mosert entschied sich in Absprache mit dem Architekturbüro für den Einsatz der „RigiTherm 032“ von Rigips. Die neue Verbundplatte verfügt über eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit von nur λ = 0,032 W / (m • K), womit die verschärften Anforderungen der EnEV 2009 problemlos erfüllt werden konnten. Vorgeschrieben ist hier ein U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von lediglich 0,35 W / (m² • K).

Optimales Plattenformat
„Wir haben die ,RigiTherm 032’ schon etliche Male hier in Leipzig, Chemnitz und auch in anderen Städten erfolgreich eingesetzt“, so Bernd Mosert. „Sie kann ganzjährig eingebaut werden, verbraucht flächenmäßig nur wenig Innenraum und lässt sich dank ihres optimierten Formats selbst durch schmale Treppenaufgänge und Flure bequem transportieren.“ „RigiTherm 032“ ist nur 625 mm breit und als Gipsplatte mit einer rückseitigen Dämmschicht aus 40, 60 oder 80 mm starkem PolystyrolHartschaum erhältlich.

Forderungen der EnEV 2009 klar eingehalten„Die neue Verbundplatte kommt aufgrund ihrer hervorragenden Dämmeigenschaften auch bei den Architekten sehr gut an“, weiß Bernd Mosert aus eigener Erfahrung. „In diesem Objekt setzen wir die ,RigiTherm 032’ mit einer 60-mm-Dämmschicht ein. Wärmeschutzberechnungen haben ergeben, dass die festgelegten Grenzwerte der EnEV 2009 sowohl hinsichtlich des Transmissionswärmeverlustes als auch des Jahres-Primärenergiebedarfs klar eingehalten werden.“ Zulässig ist ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,35 W / (m² • K). Vor der Sanierung lag der Wert bei etwa 1,2 W / (m² • K). Für den Jahres-Primärenergiebedarf ergaben die Berechnungen einen Wert von 75,2 kWh / (m² • a), der deutlich unter dem ursprünglichen Wert von 238,8 kWh/ (m² • a) liegt.

Einfacher Zuschnitt
In einem ersten Arbeitsschritt sorgte das Ausbauteam in den Leipziger Sanierungsgebäuden für einen sauberen und glatten Wanduntergrund. Risse wurden verpresst, Unebenheiten ausgeglichen und das verputzte Mauerwerk anschließend mit „Rikombi Grund“ vorbereitet. Die Verbundplatten ließen sich mit dem Fuchsschwanz mühelos auf Maß bringen. Als Kleber kam der neue „Rifix ThermoPlus“ zum Einsatz, ein Spezialkleber auf Zementbasis, mit dem sich auch Unebenheiten bis 20 mm problemlos ausgleichen lassen.

Konvektion verhindern„Um Feuchtigkeitsschäden oder Schimmelbildung vorzubeugen, müssen die Platten unbedingt so angeklebt werden, dass zwischen dem Untergrund und dem Dämmstoff keine Luft zirkulieren kann“, erläutert Bernd Mosert. „Zum Schutz vor Konvektion empfiehlt Rigips deshalb, die Platten im Punkt-Wulst-Verfahren anzusetzen. Eine sichere Methode, mit der wir nur gute Erfahrungen gemacht haben.“ Die Verarbeiter rührten zunächst den bauphysikalisch exakt auf das Ansetzen von RigiTherm-Verbundplatten ausgerichteten Spezialkleber pastensteif an und trugen ihn anschließend entlang der Plattenränder umlaufend etwa fünf bis zehn Zentimeter breit auf. In der Plattenmitte wurden ebenfalls Klebepunkte gesetzt.

Wärmebrücken vermeiden
Die an die Wand angesetzte Platte wurde anschließend an den Längs- und Querkanten dicht gestoßen. Mit dem Richtscheit klopften die Verarbeiter die Platte an und richteten sie anschließend lot- und fluchtrecht aus. Nach Austrocknen des Klebers wurden die Fugen luftdicht verspachtelt. Um Wärmebrücken zu vermeiden, bezogen die Verarbeiter die an die Außenwände angrenzenden Innenwände mit in die Dämmung ein.

Erstklassiges Raumklima
Auch die Fensterlaibungen wurden mit „RigiTherm 032“ gedämmt. Hier brachten die Verarbeiter den Spezialkleber „Rifix ThermoPlus“ vollflächig auf die zugeschnittenen Platten auf. „Wie überall passt sich die ,RigiTherm 032’ auch im Laibungsbereich ideal an die Bestandswand an“, resümiert Bernd Mosert. „Dank ihrer wärmedämmenden Schicht aus Polystyrol-Hartschaum und dem sicheren Montageverfahren lassen sich enorme Wärmeverluste vermeiden, Heizkosten senken und das Raumklima entscheidend verbessern.“

Bautafel
Bauherr: Dritte Sachsen Denkmalbauten GmbH & Co. KG, Leipzig
Planer/Architekt: Heine • Reichold, Architekten und Ingenieure, Lichtenstein
Trockenbau: Trockenbau Mosert GmbH, Oelsnitz
Trockenbausysteme: Jens Förster, Saint-Gobain Rigips GmbH

Rigitherm 032 WI
Der pastensteif angerührte Spezialkleber „Rifix ThermoPlus“ wurde zunächst entlang der Plattenränder umlaufend etwa fünf bis zehn Zentimeter breit aufgetragen.
 

Rigitherm

Einzelne Klebepunkte setzten die Verarbeiter anschließend auch in die Mitte der Platte.

 

Rigitherm 032 WI

„RigiTherm 032“ wurde an die Wand angesetzt und dann an den Längs- und Querkanten dicht gestoßen.

Rigips – Der Ausbau-Profi
Der Ausbau-Profi Saint-Gobain Rigips GmbH bietet vielfältige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau. An insgesamt 11 Standorten in Deutschland entwickeln, produzieren und vermarkten rund 800 Mitarbeiter neben Gipsplatten sowie Gipsfaserplatten, Zubehöre und EPS-Dämmstoffe für die Anwendung in und an Gebäuden sowie für diverse Spezialanwendungen. Die Saint-Gobain Rigips GmbH ist damit der kompetente Partner für moderne Innenausbau- und Designlösungen sowie für hochwertige Systeme im Schallschutz, im Brandschutz, in der Wärmedämmung und im Akustikbereich. Rigips gehört zu den führenden Marken für moderne Innenausbaulösungen im deutschen Markt und ist Teil des Saint-Gobain-Konzerns. Saint-Gobain ist eines der 50 größten Industrieunternehmen weltweit. Mehr als 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 64 Ländern erwirtschafteten in 2009 einen Umsatz von 37,8 Mrd. Euro.

Rigips – Das Original. Für Räume zum Leben.
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Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen, die einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und unsere Zukunft leisten. Diese Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: In Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Unsere Systemlösungen sorgen für Komfort, Leistung und Sicherheit und berücksichtigen gleichzeitig die Anforderungen des nachhaltigen Bauens, des effizienten Umgangs mit Ressourcen und des Klimawandels.
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