Sichere Innendämmung von Bestandsgebäuden mit Holzbalkendecken

02.08.2012

Weitere Prüfungen belegen: „RigiTherm“-System spart Energie und schützt Bausubstanz

Düsseldorf – Geprüfte Systeme zur innenseitigen Dämmung von Hausaußenwänden reduzieren Energiekosten, steigern den Wohnkomfort und bieten Sicherheit. Sind die Systemkomponenten optimal aufeinander abgestimmt, lassen sich alle Bestandsgebäude zuverlässig dämmen und schützen. So bestätigen neue Prüfungen, dass mit dem hoch wärmedämmenden „RigiTherm“-System von Rigips selbst kritische Bereiche wie zum Beispiel Räume mit feuchtesensiblen Holzbalkendecken gefahrlos energetisch ertüchtigt werden – bislang eine „Problemzone“ von Innendämmungen. Eine neue umfassende Planungsunterlage, die ab sofort unter www.rigips.de (Bereich „Downloads“ und dort unter der Rubrik „Technische Dokumente / Technik aktuell“) heruntergeladen werden kann, informiert über bauphysikalische Anforderungen und Konstruktionsmöglichkeiten.

Holzbalkendecken sind in fast allen Mehrfamilienhäusern bis etwa 1940 und in Einfamilienhäusern bis etwa 1960 eingesetzt worden. Der Einbau einer Innendämmung unterliegt bei dieser Konstruktionsart einigen Besonderheiten: Durch eine innenseitige Dämmung erhöht sich grundsätzlich der Feuchtegehalt der Bestandskonstruktion, da die Außenwand kühler und auch feuchter wird. Gerade der Bereich der Holzbalkenköpfe, also die Auflagepunkte der Holzbalken im Bestandsmauerwerk, ist eine „Problemzone“, da hier Feuchte auf unterschiedlichen Wegen in das Holz ziehen kann. Durch eine nicht fachgerecht angebrachte oder für diesen Anwendungsfall ungeeignete Innendämmlösung kann die Feuchtigkeitszunahme kritisch werden. Denn mit steigendem Feuchtegehalt wachsen die Gefahren: In dem organischen Baustoff Holz kann es zu Schimmel-, Pilz- und Schädlingsbefall kommen. Die Tragfähigkeit der gesamten Deckenkonstruktion kann im schlechtesten Fall in Mitleidenschaft gezogen werden. Kann das Holz jedoch dauerhaft trocken gehalten werden, bleibt die Qualität der Deckenkonstruktion auch über Jahrzehnte erhalten.

Planerische Vorleistungen gegen Feuchte
Um die Bausubstanz zu schützen und eine funktionsfähige Innendämmung im Verbund mit einer Holzbalkendecke garantieren zu können, müssen einige grundlegende Punkte durch den Planer oder Bauherrn sichergestellt werden:

• das Mauerwerk darf nur einen bauüblichen Feuchtegehalt und
• die Balken dürfen nur eine nutzungsübliche Holzfeuchte aufweisen,
• eine begrenzende Raumluftumspülung des Balkenkopfes muss sichergestellt sein.

Veränderte Temperaturverhältnisse müssen beachtet werden
„Durch eine Innendämmung wird der Energiestrom durch die Wand nach außen um circa 70 % reduziert“, erläutert dazu Adam Bialas, Produktmanager Innendämmung bei Saint-Gobain Rigips. „Dies bleibt bei Betrachtung der hygrothermischen Zusammenhänge nicht ohne Folgen für den Feuchtegehalt aller in Zusammenhang stehenden Bauteile. Messungen und Berechnungen der Temperaturverläufe zeigen, dass mit der Montage einer Innendämmung die innenseitige Oberflächentemperatur der sanierten Gesamtwand ansteigt. Im Gegensatz dazu wird die Außenwand deutlich kälter. Die Holzbalken durchstoßen die Dämmung und liegen dann in der kälteren und feuchteren Außenwand. Dadurch besteht an diesen Stellen ein erhöhtes Feuchtigkeitsrisiko, welches jedoch mit entsprechenden Maßnahmen vermieden werden kann.“

Darüber hinaus verändern sich auch die Temperaturverhältnisse in den Balkenzwischenräumen, den Gefachen. Entsprechend müssen auch diese Bereiche in die Sanierungsmaßnahme eingeschlossen werden. Trotz der komplexen bauphysikalischen Zusammenhänge ist die Innendämmung in Räumen mit Holzbalkendecken bei fachgerechter Ausführung und einem abgestimmten Dämmsystem unkritisch zu realisieren.

Dank „Rigips ThermoPlatte“ konstruktiv geschützt
Mit dem „RigiTherm“-System bietet Ausbau-Profi Rigips eine nachgewiesen zuverlässige Lösung: Zum einen besitzt die „RigiTherm 032“-Verbundplatte eine diffusionsbremsende Wirkung, die die Massivwand vor zusätzlichem Feuchteeintrag von der Rauminnenseite schützt. Zum anderen sorgt die spezielle „Rigips ThermoPlatte“, die in den Gefachen zwischen den Holzbalken verlegt wird, für einen zusätzlichen Schutz. Dank ihres geringeren und exakt auf die Flächendämmplatte abgestimmten sd-Wertes gelangt noch genügend Wärme aus den Innenräumen an das angrenzende Mauerwerk und die Balken, um diese trocken zu halten und damit konstruktiv zu schützen, also einer zu hohen Holzfeuchte entgegenzuwirken.

Zur Verdeutlichung der bauphysikalischen Zusammenhänge hat Rigips eine umfassende Planungsunterlage entwickelt, die zudem als Leitfaden für die thermische Ertüchtigung von Bestandswänden und der fachgerechten Behandlung von Holzbalkendecken fungiert. Dieses umfassende „Technik aktuell“ steht ab sofort kostenfrei unter www.rigips.de im Bereich „Downloads“ und dort unter der Rubrik „Technische Dokumente“ zur Verfügung. Darin finden sich auch ein exemplarischer Montageablauf für den Sanierungsfall „Holzbalkendecke + Innendämmung“ sowie konkrete Einbauempfehlungen des Herstellers.

Holzbalkendecke
Messungen und Berechnungen der Temperaturverläufe zeigen, dass mit der Montage einer Innendämmung die innenseitige Oberflächentemperatur der sanierten Gesamtwand ansteigt. Im Gegensatz dazu wird die Außenwand deutlich kälter. Die Holzbalken durchstoßen die Dämmung und liegen dann in der kälteren und feuchteren Außenwand. Dadurch besteht an diesen Stellen ein erhöhtes Feuchtigkeitsrisiko.

 

Holzbalkendecke

Das „RigiTherm“-System von Rigips empfiehlt sich als geprüfte Lösung für viele Bestandsgebäude mit feuchtesensiblen Konstruktionen wie etwa Holzbalkendecken. Auch solche Gebäude können somit durch eine innenseitige Dämmung der Außenwände energetisch effizient ertüchtigt werden.

 

Rigips – Der Ausbau-Profi
Der Ausbau-Profi Saint-Gobain Rigips GmbH bietet vielfältige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau. An insgesamt 11 Standorten in Deutschland entwickeln, produzieren und vermarkten über 850 Mitarbeiter neben Gipsplatten sowie Gipsfaserplatten, Zubehöre und EPS-Dämmstoffe für die Anwendung in und an Gebäuden sowie für diverse Spezialanwendungen. Die Saint-Gobain Rigips GmbH ist damit der kompetente Partner für moderne und nachhaltige Innenausbau- und Designlösungen sowie für hochwertige Systeme im Schallschutz, im Brandschutz, in der Wärmedämmung und im Akustikbereich. Rigips gehört zu den führenden Marken für moderne Innenausbaulösungen im deutschen Markt und ist Teil des Saint-Gobain-Konzerns. Saint-Gobain ist eines der 50 größten Industrieunternehmen weltweit. Rund 195.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 64 Ländern erwirtschafteten in 2011 einen Umsatz von 42,1 Mrd. Euro.

Rigips – Das Original. Für Räume zum Leben.
Rigips, das Original, bietet vielfältige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau. Unter der Marke Rigips werden in Deutschland neben Gipsplatten sowie Gipsfaserplatten, Zubehöre und Dämm-Verbundplatten für die Anwendung in Gebäuden sowie für diverse Spezialanwendungen entwickelt, produziert und vermarktet. Die Saint-Gobain Rigips GmbH ist damit der kompetente Partner für moderne und nachhal­tige Innenausbau- und Designlösungen sowie für hochwertige Systeme im Schallschutz, im Brandschutz, in der Wärmedämmung und im Akustikbereich. Rigips gehört zu den be­deutendsten Marken für moderne Innenausbaulösungen im deutschen Markt und ist Teil der Saint-Gobain-Gruppe.

Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen, die einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und unsere Zukunft leisten. Diese Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: In Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Unsere Systemlösungen sorgen für Komfort, Leistung und Sicherheit und berücksichtigen gleichzeitig die Anforderungen des nachhaltigen Bauens, des effizienten Umgangs mit Ressourcen und des Klimawandels.
Saint-Gobain ist führend in der Gestaltung von Lebensräumen und macht mit seinen Produkten und Systemlösungen Komfort erlebbar. Rund 170.000 Mitarbeiter in 67 Ländern erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von 39,1 Mrd. Euro. Auf der Website www.saint-gobain.de und über den Twitter Account @SaintGobainME erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.

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