World Conference Center, Bonn

World Conference Center, Bonn

Ausführung: IBB – Immo Bau Bonn, 53113 Bonn
Bauherr: Städtisches Gebäudemanagement, 53111 Bonn
Generalplanung: Heinle Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH, 50667 Köln
Rigips Fachberater: Hardy Keller
Fotograf: Saint-Gobain Rigips GmbH

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Das World Conference Center in Bonn (WCCB) mit ca. 30.000 m² BGF besteht aus dem Hauptgebäude, dem Wasserwerk und dem Plenarsaal. Es ist ein Erweiterungsbau für das geschichtsträchtige und ehemalige Bundestagsgebäude und bietet nach unterbrochener Fertigstellung (2009) nunmehr seit Eröffnung im Juni 2015 einen vielseitigen Rahmen für Kongresse, Tagungen und Konferenzen. Das im Jahre 2007 begonnene Mega-Projekt umfasste ursprünglich auch einen Verbindungsbauteil mit Ladenzeilen sowie einen Hotelneubau. Akustikdecken (AD10RTA) mit verschiedenen Höhenquoten im sog. Verbindungstunnel zum alten Plenarsaal entstanden in schwierigen Konstruktionen wegen diverser Steigungen, Plateaus und Rampen in der Tunnelanlage. Es entstand ein Meditationsraum mit gewölbter, goldener, indirekt beleuchteter Kuppel als Raum der Stille, erstellt aus Rigidur-Formteilen. Nach neuem Entwurf (2014) wurde die Club Lounge als 2-geschossiger Raum mit integrierter Empore und innenliegender Treppe erstellt. Alle sichtbaren Wandflächen bestehen aus z. T. 7 m hohen Vorsatzschalen nach System VS12RB und mussten mit Schattenfugen ausgebildet werden. Akustiklochflächensysteme gemäß AD10RTA erstrecken sich rund um den "Kristall" im Foyer des Hauptgebäudes. Die bis zu 13 m hohen Deckenflächen wurden nach Berechnungen der Fa. Müller BBM, Gelsenkirchen, erstellt und waren teilweise in gebogener Form, in diversen Neigungen in verschiedene Richtungen und mit schwierig zu gliedernden Schattenfugen geplant. Auch im großen Saal (New York) gab es knifflige Aufgaben: Oberhalb der Laufschienen der mobilen Trennwände sollten Schallschutz-Abschottungen montiert werden, die vertikal und teilweise horizontal auszubilden waren und gemäß Akustikbüro Müller BBM mit 3 Lagen Rigidur 12,5 mm und 100 Kg Steinwolleinlage in der Unterkonstruktion den gewünschten Schallschutz erbringen sollten. So entstanden in 16 m Höhe 2 XXL-Schallschutz-Abschottungen von 3,70 m Höhe mit einer Gesamtfläche von 581 m².

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