Umbau Scheune, Forchheim

Ausführung: Merkel Trockenbau GmbH, Baiersdorf
Architekt: Pedro Kiesewetter, Berlin + Architektur + Denkmalpflege Arch. und Dipl.-Ingenieure Dirk Raffegerst, Oliver Reiss, Johann Müller
Bauherr: Bauherrngemeinschaft, vertr. durch Pedro Kiesewetter, Forchheim
Rigips-Fachberater Trockenbausystem: Clas Loskamp, Meinhard Landmann

Ausbau eines denkmalgeschützten, ehemaligen landwirtschaftlichen Hofes mit mehreren Gebäudeteilen in Innenstadtlage. Der Ausbau der denkmalgeschützten Fachwerkscheune mit Krüppelwalmdach zum Wohn- und Bürohaus ist Gegenstand der Anmeldung zur Trophy. Sie datiert auf das Jahr 1555, ist durch 2 Stützenreihen dreischiffig mit einer mittigen Trennmauer, da der Bau heute für 2 Eigentümer aufgeteilt ist (Geschossfläche ca. 168 m², EG, + 1. DG + 2. DG, First 10,82m).

Ziel der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen ist es, die Scheune als getrennte Wohn- und Büroeinheit zu nutzen. Es wurden insgesamt 400 m² GK-Trennwände F 30-A verschiedener Stärken in allen Geschossen eingebaut, die mit jeweils 2 x 12,5 mm RB beplankt wurden, T-Verbindungen, Eckausbildungen, Öffnungen für Einbauten und Schattenfugen an den Holzdeckenbalken inklusive. Es entstanden 390 m² abgehängte GK-Decken, die ebenso wie 520 m² Dachschrägen mit der Bauplatte 12,5 mm bekleidet wurden. Durch Einbringen einer Treppe sollen die Obergeschosse erschlossen und ein Höhenversatz von ca. 70 cm ausgeglichen werden. Das EG erhält damit eine Wohnung mit großzügigem Wohn-Essbereich auf der Hälfte der Grundstücksfläche zum Innenhof sowie Nebenräume auf der anderen Hälfte nach außen. Das gesamte Dach wird durch reversible Einbauten für eine gewerbliche Nutzung vorbereitet und erhält durchlaufende Gaubenbänder, offene Galeriebereiche und im 2. OG Fachwerköffnungen und Schlagläden zwecks Erhalt des Scheunencharakters.