Staatstheater/Schauspielhaus, Stuttgart

Ausführung: Eschgfäller GmbH, Ludwigsburg
Architekt:  Klaus Roth Architekten BDA, Berlin
Bauherr: Vermögen und Bau, Baden-Württemberg, Stuttgart
Rigips-Fachberater Trockenbausystem: Dirk Bange

Das Schauspielhaus, Teil des ehemaligen königlichen Hoftheaters und heutigen Staatstheaters, wurde bis Sommer 2012 nach einem Architektenwettbewerb komplett renoviert. Beauftragt war der komplette Innenausbau des Foyers mit den Gewerken Trockenbau, Schreiner-, Metall- und Malerarbeiten, wobei für sämtliche Bauteile Sonderkonstruktionen entwickelt wurden.

Im Zentrum des Foyers wurde ein eigenständiger, begehbarer, über zwei Etagen reichender Monolith erstellt, der im Kern Technik- und Sanitärbereiche beinhaltet. Zu den drei Sichtseiten mit den Bereichen Garderobe, Medienwand, Bar / Lounge wurde eine Umbauung gestaltet. Es entstand ein konvex / konkav und zugleich nach oben schräg abfallender Baukörper, selbsttragend und betretbar, in RigiRaum-Bauweise mit Trockenbaumitteln hergestellt. Die Tragkonstruktion aus Stahl- und Trockenbau-profilen wurde beidseitig mit Duraline 12,5 mm beplankt. Die Oberflächen des skulpturalen Baukörpers erhielten nach der Q 3-Verspachtelung eine Bearbeitung in Betonoptik in einer mehrschichtigen Spachtel-/Marmortechnik. In die Decke wurden bündig eingespachtelte Lichtbänder integriert. Sämtliche Bauteile entstanden in Einzelanfertigung. Schrägen und Rundungen der Trockenbauteile wurden mittels CNC-Schablonen mit bis auf ein Minimum reduzierten Toleranzen gefräst und kontrolliert.