Ladeanimation
Fenster schließen
Fenster schließen
Rigips - Der Ausbau-Profi.
Sie sind hier: Homepage - Trockenbau - Innendämmung mit Rigitherm
Innendämmung - Wärmeschutz von innnen - Hintergrund und Anforderungen
Multi-Komfort-HausEine gute Dämmung stellt eine der ersten Maßnahmen innerhalb der energetischen
Optimierung dar. Anspruchsvolle Dämmlösungen sind vor allem für Bestandsge-
bäude gefragt, die in der Regel erhebliche Potenziale an Energieeinsparung
bergen. Hierbei bietet sich gerade die Dämmung der Außenwand an. In einigen
Fällen ist eine nachträgliche Wärmedämmung von außen jedoch nicht sinnvoll
oder nicht realisierbar, z. B. bei:
    Denkmal
  • Denkmalgeschützten Fassaden
  • Klinkerfassaden
  • Gebäuden mit hinterlüfteten Fassaden
  • Einhaltung der Bebauungsgrenzen
  • Teilbereichsdämmung einzelner Wohneinheiten,
    wie z. B. Eigentumswohnungen

Wärmeschutz von innen

Wärmeschutz von innen: Hintergrund und Anforderungen

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich das Leben der Menschen rapide verändert, auch im Bereich des Bauens. Industrielle Fortschritte und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Bedingungen und gesetzliche Regelungen haben heute maßgeblichen Einfluss darauf, was und wie gebaut wird.

Daneben haben aktuelle Entwicklungen wie steigende Energiepreise und die Diskussion über die Auswirkungen des Klimawandels für zusätzliche Anforderungen an zeitgemäße Bauweisen und Baustoffe gesorgt.

Insbesondere steht die energetische Optimierung von Gebäuden im Mittelpunkt von Forderungen wie Förderungen. Es gilt, den CO2-Ausstoss zu reduzieren sowie die immer strikter werdenden Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Und das aus gutem Grund: Rund 40% des Gesamtverbrauchs an Endenergie und gut 20% aller CO2-Emissionen verursacht der Gebäudebestand in Deutschland. Zu 75% wird dies durch die Erzeugung von Raumwärme, also das Heizen, verursacht. Mithin ein großes Potenzial zur Energieeinsparung und zur CO2-Reduktion.

Rigitherm 032: die sichere und wirtschaftliche Innendämmung (pdfPDF, 3989 KB)

Rigitherm 032 - Innendämmung von Rigips – Klimawandel im Raum (pdfPDF, 7746 KB)

aufklappenaufklappenDie Zeiten ändern sich – die Anforderungen an den Wärmeschutz auch.

Wärmeschutz von innen

Zum einen müssen je nach Alter des zu dämmenden Gebäudes und Wandtyps enorme Wärmeverluste vermieden werden und zudem sorgt eine Innendämmung für eine deutliche Verkürzung der Aufwärmzeiten von Räumen und eine nachhaltige Senkung des Energieverbrauchs.

Wärmeschutz von innenNeben der Wahl der richtigen Dämmung ist das Raumklima ein weiterer wichtiger Aspekt bei der energetischen Optimierung von Gebäuden. Hier spielen, neben dem natürlichen Luftaustausch, die Raumluftfeuchtigkeit sowie die Oberflächentemperatur der Außenwände eine wesentliche Rolle. Holz und Kohleöfen sorgten früher mit ihrer Strahlungswärme für gleichmäßige Oberflächentemperaturen der Außenwände. Die in Verbindung mit heute üblichen Konvektionsheizkörpern auftretenden, typischen Probleme lassen sich durch den Einsatz einer intelligenten, effektiven Innendämmung vermeiden.

Mit den Innendämmsystemen von Rigips gibt es auch für komplexe Problemstellungen verlässliche Lösungen bei der Dämmung der Außenwand von innen.

Eine besonders sichere Lösung präsentiert Rigips mit der neu entwickelten Verbundplatte Rigitherm 032. Mit diesem System bietet Rigips erstmalig eine Innendämmung ohne kapillar aktive Funktionen an, die feuchtetechnisch geprüft ist. Entsprechende Nachweise wurden sowohl in der Praxis als auch im WUFI®-Rechenverfahren erbracht.

aufklappenaufklappenSicher dämmen im Bestand

Grundsätzlich ist die Innendämmung von Außenwänden heute eine sichere Alternative. Allerdings existieren immer noch bauphysikalische Bedenken oder Vorbehalte. Diese können nun durch Ergebnisse einer unabhängigen Langzeitstudie entkräftet werden.
Jedoch sind beim Einsatz einer Innendämmung ein paar wichtige Punkte zur Funktionsfähigkeit zu beachten und sicherzustellen.

Bestandsmauerwerk

Bestandsmauerwerk Das bestehende Mauerwerk entscheidet über die Beurteilung des U- Werts und daraus resultierend über die Dimensionierung der Dämmstärke. Grundsätzlich muss dasBestandsmaterial auch frei von Bauschäden wie z.B. Feuchte und Schimmel sein. Eine mögliche aufsteigende Feuchte ist zu unterbinden.

Schlagregenschutz

SchlagregenschutzOhne hinreichenden Schlagregenschutz kann zuviel Feuchtigkeit in das Systeminnere gelangen und somit bauschädigende Feuchteanhäufungen hervorrufen. Ein ausreichender Schlagregenschutz ist in der Regel gegeben bei:
1. Süd- bis Ostorentierung
2. Zweischaligem Mauerwerk bzw. Mauerwerk mit Vorhangfassade
3. Wände mit abschirmender Nachbarbebauung
4. Sichtmauerwerk mit wasserabweisender Oberfläche
5. Mauerwerk mit funktionsfähiger Putzschicht

Wärmebrücken

WärmebrückenWärmebrücken sind eine der größten Schwachstellen bei der Innendämmung. Durch einen erhöhten Wärmestrom und dadurch bedingte niedrige Oberflächentemperaturen kann es an diesen kritischen Stellen zu Tauwasser- und Schimmelbildung kommen. Im Bereich der Innendämmung sind die hauptsächlichen Schwachstellen
1. Fensterlaibungen
2. Einbindende Decken
3. Einbindende Wände
4. Heizkörpernischen

Feuchtekonvektion

FeuchtekonvektionDer Feuchteeintrag durch Konvektion ist nicht zu vernachlässigen, da durch Konvektion nicht nur Wärmeverluste sondern auch große Tauwassermengen entstehen können. Daher ist zu nachhaltiger Vermeidung von Bauschäden sicherzustellen, dass es zu keiner Luftzirkulation zwischen Dämmung und Bestandswand kommt. Konvektion wird bei Rigips-Systemen durch ein fachgerechtes Ansetzen im Punkt- Wulst- oder Dünnbett-Verfahren unterbunden.

aufklappenaufklappenEffektive Dämmung mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis

Rigitherm ThermoPlatte/-profil - Innendämmung von Rigips – einfach überzeugend.
In puncto Wirtschaftlichkeit sind Sie mit dem Rigitherm-
System auf der sicheren Seite: Weniger Verarbeitungsschritte und deutlich geringere Materialkosten im Vergleich zu anderen Innendämmsystemen sind handfeste Vorteile für Sie und Ihre Kunden.
Mit dem Rigitherm-ystem lassen sich die Vorgaben der EnEV 2009 (U = ≤ 0,35 W/m2K) zuverlässig erfüllen. Aufgrund der sehr guten Dämmeigenschaften des Materials können bis zu 50% der Dämmstärke gegenüber anderen Produkten mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit eingespart werden.
Rigitherm ThermoPlatte/-profil - Innendämmung von Rigips – einfach überzeugend. Rigitherm ThermoPlatte/-profil - Innendämmung von Rigips – einfach überzeugend.

* Kosten auf Basis durchschn. VK-Materialpreise pro m2
homogener Wandfläche (= Platten + Kleber + Putz;
letzterer entfällt bei Rigitherm)

aufklappenaufklappenThermoPlatte und ThermoProfil

Wärmebrücken – Normative Anforderungen

Alle Wärmebrücken weisen einen erhöhten Wärmestrom auf und somit eine niedrigere Oberflächentemperatur als benachbarte Bauteile. Um vor Tauwasser und Schimmel zu schützen, müssen die Anforderungen gemäß DIN 4108 (hygenischer Mindestwärmeschutz) erfüllt werden. Die DIN 4108 gibt eine dauerhafte Oberflächentemperatur von ≥ 12,6 °C vor. Durch die Grenze von 12,6 °C erreicht die Oberfläche eine max. relative Feuchte von 80 % (Basierend auf 20°C Lufttemperatur / 50 % r.LF). Somit soll sichergestellt werden, dass "Schimmelgefährdeten" Oberflächen nicht zuviel Feuchtigkeit aufnehmen müssen.
Ganz im Gegensatz zu den Anforderungen der DIN 4108, ist bei Fenstern die DIN EN ISO 13788 maßgebend. Diese gibt lediglich eine Oberflächentemperatur von 9,3 °C vor. Somit darf die Oberfläche eine relative Feuchte von 100 % aufweisen. Demzufolge darf Kondenswasser auf der Oberfläche ausfallen ohne dass ein Schaden entsteht. Dem liegt zu Grunde, dass die Oberfläche des Fensters (z.B. Kunststoff) nicht "schimmelgefährdet" ist. Anfallendes Kondenswasser kann bei Bedarf ablaufen oder abgewischt werden.

Regeldetails zum Wärmeschutz mit ThermoPlatte + ThermoProfil

Zur Berücksichtigung der normativen Anforderungen und zur Vermeidung schadensrelevanter Wärmebrücken bietet Ausbau-Profi Rigips mit den ThermoPlatten sowie dem dazugehörigen Thermo-Profil eine passende Lösung.

Die ThermoPlatte eignet sich besonders für den Einsatz in Laibungen, Heizkörpernischen oder zur Dämmung von einbindenden Bauteilen, wie z.B. Geschossdecken sowie Wände. Das Rigips ThermoProfil wird als Ergänzung zur bauphysikalisch sicheren Dämmung von Fensterlaibungen eingesetzt.

Dadurch, dass das ThermoProfil identische Oberflächeneigenschaften wie ein Fenster hat, gelten hier im gesamten Bereich die Anforderungen der DIN EN ISO 13788 (≥ 9,3 °C). Der äußerst kritische Bereich zwischen Laibung und Fenster wurde lediglich entschärft. Die Anforderung der DIN 4108 (≥ 12,6 °C) muss dadurch erst neben dem Profil eingehalten werden.

Im Folgenden werden Ihnen Detaillösungen mit der neuen Rigips ThermoPlatte und dem neuen ThermoProfil aufgezeigt. Alle angegebenen Werte in den nachfolgenden Tabellen erfüllen die Anforderungen der DIN 4108 bzw. der DIN EN ISO 13788.

Tabelle Wichtiger Hinweis: Alle Werte wurden in Anlehnung an das IGG Merkblatt 4 ermittelt und dienen lediglich der Orientierung.
Genauere Infos und weitere Details entnehmen Sie bitte dem IGG Merkblatt 4. Erhältlich unter www.rigips.de.

Wärmebrücken – Neu entwickelte Detaillösungen von Rigips
Fensterlaibungen Fensterlaibungen

Bei der Innendämmung gehört die Fensterlaibung zu den wichtigsten Ausführungsdetails. Grundsätzlich ist zu beachten, dass durch den Einbau einer Innendämmung die Oberflächentemperatur im Eckbereich zum Fenster abfällt und damit ein kritischer Punkt entsteht. Mit dem ThermoProfil können Sie jede Fensterlaibung sicher und bauschadensfrei planen und ausführen.

Wenn energetisch schlechte Wände und / oder Fenster vorhanden sind, ist es selbst mit ernergetisch besserem Dämmstoff (z.B. PUR) unmöglich, die Anforderungen der DIN 4108
(≥ 12,6 °C) sicher zustellen.

Durch den kombinierten Einbau des ThermoProfils und der ThermoPlatte können selbst
energetisch schlechte Fenster (UF = 3,4 W/m2K) schadensfrei gedämmt werden und das
schon mit der nur 20 mm dünnen ThermoPlatte ( + ThermoProfil). Erst ab einem U-Wert
von 1,8 W/m2K (Wandtyp 1) muss die 30 mm starke ThermoPlatte (+ ThermoProfil)
eingesetzt werden.


Geschossdecken / einbindende Wände Geschossdecken / einbindende Wände

Für die Geschossdecke wurde eine 200 mm dicke Stahlbetondecke (Auflagefläche ca. 20 % der Mauerwerksdicke) angesetzt.

Bis zu einer Dämmdicke von 80 mm ist jeweils die gleiche Ausführung auch für einbindende Wände geeignet. Ab einer Dämmdicke der Rigitherm 032 von 80 mm brauchen die einbindenden Standard-Innenwände in der Regel nicht mehr mitgedämmt zu werden.


Heizkörpernischen Heizkörpernischen

Für die Heizkörpernische wurde die Berechnungsdicke des jeweiligen Mauerwerks auf der Innenseite um 50 % reduziert.

Bei ungünstigen Wandtypen und somit dicken Dämmungen (20 + 20 mm) kann alternativ auch die Rigitherm 032 mit 40 mm Dämmstoff eingesetzt werden.


Heizleitungen Heizleitungen

Die vorhandenen Heizleitungen können auch in die dämmende Konstruktion mit eingebunden werden, sofern dies konstruktiv erforderlich ist. Hierbei sollten z.B. durch Einhausungen mit der ThermoPlatte (≥ 20 mm) die Leitungen ausreichend gedämmt werden.


aufklappenaufklappenVerarbeitungsvideo: Sichere Innendämmung gemäß EnEV mit Rigitherm 032

aufklappenaufklappenFragen & Antworten Innendämmung

  • Warum soll ich eine Innendämmung verwenden?
    Zum einen gibt es objektive, zwingende Gründe für den Einsatz einer Innendämmung: Bei Gebäuden, deren Außenwände nicht von außen gedämmt werden können, da das Gebäude oder die Fassade unter Denkmalschutz stehen oder die Fassade erhalten bleiben soll (z. B. Sichtmauerwerk), sollte auf eine Innendämmung zurückgegriffen werden. Oftmals weisen gerade ältere Gebäude mit erhaltenswerten Fassaden einen schlechten Wärmeschutz auf.

    Zum anderen gibt subjektive Gründe für den Einsatz einer Innendämmung. Beispielsweise kann eine Innendämmung weitestgehend unabhängig von Witterungsbedingungen installiert werden. Dadurch lassen sich wetterbedingte Bauunterbrechungen vermeiden und der Baufortschritt ggf. beschleunigen.

    Oft sind Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen gekoppelt. Durch den Einsatz der Rigitherm 032-Verbundplatten wird gleichzeitg die Rauminnenseite gestaltet. Dank der raumseitigen, besonders ebenen und baubiologisch empfohlenen Gipsplatten entstehen perfekte Oberflächen und ein angenehmes Raum- und Wohnklima. Mit den Rigitherm-Platten werden gewissermaßen zwei Schritte auf einmal erledigt.

    Und nicht zuletzt gilt: Durch eine Innendämmung, insbesondere mit der Rigitherm 032-Verbundplatten, wird der Wärmeschutz und die Wohnbehaglichkeit erheblich verbessert.

  • Bin ich mit dem System EnEV-konform?
    Die aktuelle EnEV 2009 (Energie Einsparverordnung) gibt für das Gesamtbauteil (Außenwand + Innendämmung) einen max. U-Wert von 0,35 W/m2K vor. Daher kann die Frage nur unter Betrachtung des Bestandsmauerwerks eindeutig gelöst werden. Jedoch reichen in der Regel bereits 6 – 8 cm Rigitherm 032 um die Anforderungen zu erfüllen.

    Bei einer energetischen Sanierung einer Bestandswand mit einem U- Wert von 1,43 W/m2K werden folgende Dämmdicken benötigt.

    • Wärmeleitfähigkeit 0,032- 7 cm Dämmdicke
    • Wärmeleitfähigkeit 0,045- 10 cm Dämmdicke
    • Wärmeleitfähigkeit 0,065- 14 cm Dämmdicke
  • Bin ich mit dem Rigitherm-System gegen Schimmelbildung geschützt?
    Das Rigitherm-System bietet einen besonders hohen und zuverlässigen Schutz gegen Schimmelbildung. Dieses wurde unter anderem durch einen unabhängigen Langzeittest beweisen. Folgende bauphysikalischen Zusammenhänge sind ausschlaggebend:

    Grundsätzlich ist bei Innendämmungen von Außenwänden zu berücksichtigen, dass die Temperatur des vorhandenen Wandquerschnitts in den Heizperioden gegenüber nicht gedämmten Konstruktionen absinkt. In diesem Zusammenhang wird oft von "der Verschiebung des Taupunkts" gesprochen.

    Bauphysikalisch steht dahinter ein natürlicher Prozess, bei dem ein Diffusionsstrom entsteht, der Feuchte von der warmen zur kalten Seite durch ein Bauteil. Da warme Luft naturgemäß mehr Feuchte binden kann, kommt es auf dem Weg der Luft von der warmen zur kalten Seite zu einer Erhöhung der Porenfeuchte im Mauerwerk. Der "klassische Taupunk", wie bei der kalten Fensterscheibe wird nicht erreicht.

    Derzeit existieren zwei grundsätzliche Lösungen für Innendämmsystem: diffusionsoffene bzw. kapillar aktive Systeme und kapillar inaktive Systeme.

    Die diffusionsoffenen Systeme mit "kapillar aktiver" Funktionsweise erlauben die Aufnahme von Feuchtigkeit in die Systemkonstruktion, insbesondere in der kalten und feuchten Jahreszeit. Sie transportieren zwar im Sommer auf kapillaren Wege mehr oder weniger gut die Feuchte aus dem Mauerwerk nach innen, sorgen also für eine gewisse Rücktrocknung. Im Winter hingegen gelangt entsprechend viel Raumluftfeuchte in die Gesamtkonstruktion und erhöht so den Wassergehalt.

    Im Gegensatz dazu wirken kapillar inaktive Systeme, wie die Rigitherm 032-Verbundplatte, einer solchen Feuchtigkeitsaufnahme entgegen. Dank ihrer dampfbremsenden Wirkung (µ = 55 ) weist Rigitherm 032 einen sehr geringen Feuchteeintrag, gerade in den Wintermonaten, auf. Die reduzierte Feuchtigkeitsaufname bietet einen besonders hohen Schutz gegen Schimmelbildung in der kritischen Schicht zwischen Dämmung und Außenmauerwerk.

  • Muss bei einer Innendämmmaßnahme auch auf die Fassade geachtet werden?
    Ja. Allgemein gilt, dass bei einer Innendämmung der Schlagregenschutz der Fassade gemäß DIN 4108- 3 gewährleistet sein muss. Ausreichender Schlagregenschutz ist vorhanden bei:
    • zweischaligen Außenwänden (gültig für das Hintermauerwerk),
    • Außenwänden mit Vorhangfassaden
    • einschaligen Wänden, mit intakten Putzschichten
    • wasserabweisenden und diffusionsoffenen Anstrichsystemen,
    • einschaligen Wänden mit/ohne Putzschicht zur Nachbarbebauung Dachüberständen oder weitestgehend ohne Schlagregenbelastung (Nord-, Ostorientierung).
    Die Wand muss quasi selbständig, ohne Wärmeeinwirkung von der Innenseite her „trocknen“.

    Leckagen in Anschlussbereichen sind zu vermeiden. Im Zweifelsfall sind diese Anforderungen nach aktuell gültigen und anerkannten Richtlinien herzustellen.

  • Darf die Innendämmung hinterlüftet werden?
    Der Feuchteeintrag durch Konvektion (Hinterlüftung) ist nicht zu vernachlässigen, da hierdurch nicht nur Wärmeverluste sondern auch große Tauwassermengen entstehen können. Daher ist für die nachhaltige Vermeidung von Bauschäden sicherzustellen, dass es zu keiner Luftzirkulation zwischen Dämmung und Bestandswand kommt. Diese Konvektion wird im Rigitherm-System durch ein fachgerechtes Ansetzen im Punkt-Wulst- oder Dünnbett-Verfahren unterbunden.
  • Was passiert bei Wärmebrücken wie angrenzenden Fensterlaibungen, Heizkörpernischen sowie einbindenden Wänden und Decken?
    Wärmebrücken weisen einen erhöhten Wärmestrom auf und somit eine niedrigere Oberflächentemperatur als benachbarte Bauteile. Durch die Temperaturunterschiede der angrenzenden Bauteile kann es Tauwasserausfall an den Grenzschichten kommen.

    Um vor Schimmel und Tauwasser zu schützen, müssen die Anforderungen gemäß DIN 4108 (hygenischer Mindestwärmeschutz) erfüllt werden. Die DIN 4108 gibt eine dauerhafte Oberflächentemperatur von ≥ 12,6 °C vor. Besonders bei altem Bestandsmauerwerk bzw. bei Mauerwerk mit einer schlechten Eigendämmleistung ist dies nicht immer gewährleistet. Besonders kritisch sind Fensterlaibungen, einbindende Bauteile und Heizkörpernischen.

    Rigips hat hierfür neue, perfekt aufeinander abgestimmte Systemkomponenten entwickelt: Die ThermoPlatte besteht aus einem EPS Kern mit WLG 032 sowwie einer beidseitiger Zement-/ Gewebekaschierung. Für den optisch und bauphysikalisch perfekten Anschluss an Fensterrahmen gibt es das ThermoProfil aus hochwertigem Kunststoff.

    Hiermit können alle kritischen bauphysikalischen Wärmebrücken nach Herstellerangabe mit gedämmt werden. Weiterhin werden in diesen Bereichen die Wärmeverluste deutlich reduziert.

  • Wie tief müssen Decken und einbindende Wände gedämmt werden?
    Um die exakte Dämmtiefe zu ermitteln, müsste bzgl. des Wämebrückenbeiwertes gem. DIN 4108-2 in jedem Einzelfall eine Berechnung durchgeführt werden. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten einbindende Wände bzw. Decken ab einem U-Wert der Bestandswand von 1,43 W/m2K mitgedämmt werden. Hierfür reicht die 20 mm dicke ThermoPlatte von Rigips. Berechnungen haben darüber hinaus gezeigt, dass einbindende Wände ab einer Dämmdicke der Innendämmung von ≥ 80 mm in der Regel nicht mehr mitgedämmt werden müssen.
  • Kann das Rigitherm-System auch auf Fachwerk eingesetzt werden?
    Bei Sichtfachwerk-Fassaden ist eine Innendämmung mit Rigitherm 032 oder 040 im Regelfall nicht geeignet! Diese Empfehlung ist darauf zurückzuführen, dass bei Sichtfachwerk immer mit einem Riss zwischen Gefach und Holz zu rechnen ist. Diese Risse können bei Schlagregen zu einer hohen Wasseraufnahme führen. Die hier aufgenommene Wassermenge kann durch die guten wärmedämmenden und dampfbremsenden Eigenschaften der Rigitherm 032 und 040 nicht richtig austrocknen.

    Ist das Fachwerk gegen Schlagregen geschützt, z.B. mit Brettschalung, Verschindelung, Putz, o. Ä. kann eventuell die Rigitherm 032 oder 040 zum Einsatz kommen. Bei verkleidetem Fachwerk kann von außen keine bzw. nur eine sehr geringe Menge an Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen. Die Funktionstüchtigkeit muss auf jeden Fall von einem Sachkundigen überprüft werden.

    Weitere Detail können Sie dem WTA Merkblatt 8-5 "Fachwerkinstandsetzung nach WTA - Innendämmung"

  • Wie sieht es mit dem Brandschutz aus?
    Bei den Rigitherm 032 und 040 Platten handelt es sich um einen Baustoff der Klasse E gemäß DIN EN 13501-1.

    Innerhalb von Wohnungen, egal in welchem Geschoss bzw. bei welcher Gebäudehöhe, ist Rigitherm somit zugelassen.

    Einschränkungen für den Einsatz von Rigitherm 032 und 040 existieren lediglich bei Flucht- bzw. Rettungswegen, da hier nur Baustoffe der Klasse A1 eingesetzt werden dürfen.

  • Wie werden wasserführende Leitungen verlegt?
    Aufgrund von Frostgefahr sollten keine wasserführende Leitungen in oder hinter der Dämmschicht verlaufen. Wenn aus konstruktiven Gegebenheiten die Leitungen in der Dämmung verlegt werden, sollten z.B. durch das Einhausen mit der ThermoPlatte (≥ 20 mm) oder entsprechenden Rohrschalen die Leitungen ausreichend gedämmt werden.
  • Mit welchen Mitteln werden die Platten zugeschnitten?
    Die Platten können problemlos mit einem Fuchsschwanz, einer Stichsäge oder einer Handkreissäge mit Staubabsaugung auf Maß gebracht werden.
  • Wie muss der Untergrund für das Rigitherm-System beschaffen sein?
    Der Untergrund muss trocken, fest, tragfähig, sauber, schwind- und frostfrei sowie gegen aufsteigende und durchschlagende Feuchtigkeit geschützt sein.

    Um Wärme- und Schallbrücken zu vermeiden, muss das Mauerwerk vollfugig gemauert sein.

    Anstriche und Tapeten sowie gegebenenfalls Kalk- und Gipsputze sind als Untergrund für anzusetzende Vorsatzschalen ungeeignet und zu entfernen.

    Glatten Untergrund (z.B. Beton) mit Rikombi Kontakt vorbehandeln.

    Stark saugenden Untergrund (z.B. Porenbeton) mit Rikombi Grund vorbehandeln.

    Unebenheiten des Untergrunds bis 20 mm dürfen mit Rifix ThermoPlus ausgeglichen werden.

    Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.

  • Wie sind Elektroleitungen zu verlegen?
    Werden alte Leitungen beibehalten, müssen diese Kabel ggf. so verlängert werden, dass der Anschluss an die raumseitig montierten Steckdosen oder Lichtschalter gewährleistet ist. Werden neue Leitungen verlegt, können diese sowohl auf der Platte als auch auf der Bestandswand verlegt werden. Wenn die Gipsplatte die luftdichte Schicht gemäß DIN 4108-7 bildet, ist ein besonderes Augenmerk auf Durchdringungen zu legen.
  • Wie werden Steckdosen, Lichtschalter, etc. eingebaut?
    Um Wärmebrücken und vor allem Konvektion zwischen Dämmschicht und Mauerwerk zu vermeiden, ist die Aussparung im Dämmstoff so gering wie möglich zu halten und die Verbundplatte hinter der Aussparung vollflächig zu verkleben. Als Elektrodosen, werden luftdichte Holraumdosen (z.B. von KAISER) verwendet. Des Weiteren wird bei Dämmstoffdicken < 60 mm empfohlen, die Dosen mit einer Hinterdämmung zu versehen. Hierzu wird ein Dämmstreifen in die Wand eingelassen. Dieser Streifen sollte die Abmessung der Dosen um mindestens 4 cm überlappen. Die Ausschnitte für Elektrodosen sind vor dem Ansetzen passgenau mit einem Stichling, einer Stichsäge oder einem Dosenschneider vorzusehen.
  • Wie werden wasserführende Leitungen verlegt?
    Aufgrund von Frostgefahr sollten keine wasserführende Leitungen in oder hinter der Dämmschicht verlaufen. Wenn aus konstruktiven Gegebenheiten die Leitungen in der Dämmung verlegt werden, sollten z.B. durch das Einhausen mit der ThermoPlatte (≥ 20 mm) oder entsprechenden Rohrschalen die Leitungen ausreichend gedämmt werden.
  • Wie werden Lasten wie z.B. Bilder, Hängeschränke oder ähnliches befestigt?
    Hier bietet die Verbundplatte wieder klare Vorteile: Lasten bis 15 kg/m2 können problemlos in der Gipsplatte befestigt werden. Höherer Lasten (< 15 kg/m2) werden dann im tragenden Bauteil (Massivwand) befestigt. Um konstruktionsbedingte Wärmebrücken zu vermeiden, empfehlen wir den Thermax 8 oder 10 der Firma Fischer.
  • Welche Möglichkeiten zur Oberflächengestaltung gibt es?
    Wie bei normalen Gipsplatten ist die Oberflächengestaltung mit allen handelsüblichen Farben, Tapeten, Putzen und Fliesen problemlos möglich. Details dazu finden Sie in den aktuellen Verarbeitungsrichtlinien.
  • Ist das System tapezierbar?
    Ja! Alle handelsüblichen Tapeten können verwendet werden.

    Da die Rigitherm 032-Verbundplatte ein dampfbremsendes System ist, besteht keine Gefahr der Durchfeuchtung der Tapete durch Kapillarleitung. Außerdem:

    • Durch die Grundierung wird bei späterer Erneuerung der Tapezierung der Plattenkarton beim Ablösen der Tapete nicht beschädigt.
    • Durch Auftragen von Tapetenwechselgrund kann die Tapete bei Erneuerungsarbeiten ohne Befeuchtung im trockenen Zustand von den Rigips- Platten entfernt werden.
    • Nur Kleber auf Basis von Methylcellulose und/oder geeigneten Kunstharzen sind zu verwenden. Es wird empfohlen, Kleber und Oberflächenbeschichtung auf ihre Eignung zu prüfen. Das Merkblatt Nr. 16, techn. Richtlinien für Tapezier- und
    Klebearbeiten (1996), vom Bundesausschuss Farbe- und Sachwertschutz ist zu beachten.
  • Kann das System gefliest werden?
    Ja! Das System benötigt gegenüber kapillar aktiven Systemen keine dampfoffene Oberfläche und kann daher problemlos befliest werden.

    Bei Plattenbreiten > 625 mm, ist eine zweite Batzenreihe an den Drittelpunkten aufzubringen.

    Geeignete Fliesen
    Alle Keramischen Fliesen gemäß DIN EN 14411, Steinzeugfliesen und Glasmosaik

    Klebetechnik
    Kleber im Dünnbettverfahren vollflächig auftragen und mit feinzahniger Kelle im oberen Bereich horizontal abkämmen. Handelsübliche Kunststoffkleber auf Dispersionsbasis verwenden oder hydraulisch erhärtende Kleber. Unverspachtelte Rigips-Fugen können mit gleichem Material aus- und übergespachtelt werden.

    Fliesenverfugung
    Fugen der Fliesenflächen mit Fugenmaterial auf Zementbasisverfüllen.

  • Funktioniert das System auch im Badezimmer?
    Ja! Dank seiner hervorragend dampfbremsenden Eigenschaft bietet das System hier klare Vorteile gegenüber kapillar offenen Systemen. Das Rigitherm-System reagiert nicht auf kurzzeitige Feuchtspitzen wie sie z.B. in häuslichen Feuchträumen (z.B. Badezimmer) vorkommen und ist daher für den Einbau im häuslichen Badezimmer geeignet.

    Für häusliche Bäder sind imprägnierte Platten (RBI bzw. RFI oder Rigidur H) zu verwenden.

    Rigips-Tipps für wasserbeaufschlagte Flächen

    Grundierung mit Tiefengrund sowie Dichtkleber

    • Feuchtigkeitssperrende Dichtkleber, z. B. Lastoment 1 (PCI), verwenden.
    • Durchlässe, Anschlüsse und Ecken mit plasto-elastischem Fugenkitt wasserdicht verschließen.
    • Fungizid eingestellte Sanitär-Dichtungsmassen verwenden.
    Armaturen erhalten Schraubmanschetten mit hinterlegter Gummidichtung.
  • Wird Innendämmung KfW-gefördert?
    Ja. "Ist aus Gründen des Denkmalschutzes oder zur Erhaltung besonders erhaltenswerter Bausubstanz eine Außendämmung nicht möglich, kann ersatzweise eine Innendämmung gefördert werden.

    Voraussetzung ist, dass der U-Wert von maximal 0,33 W/(m2K) gemäß Anlage 3, Nummer 1, Satz 4 EnEV2009 eingehalten und durch die Denkmalschutzbehörde oder das Bauamt bescheinigt wird, dass aus denkmalschutzrechtlichen, städtebaulichen oder architektonischen Gründen eine Außendämmung nicht durchführbar ist." (Auszug aus dem KfW-Merkblatt - Stand 07/2011.)

aufklappenaufklappenLösungen für die Innendämmung

Die Dämmung der Außenwand von innen kann auf zwei Arten erfolgen: Mit einer Vorsatzschale mit Unterkonstruktion oder mit einer direkt angesetzten Rigitherm-Verbundplatte. Je nach Beschaffenheit der Bestandswand ist die eine oder andere Konstruktion zu empfehlen. Grundsätzlich muss für eine sichere Innendämmung der Feuchteeintrag in die Außenwand von außen durch einen funktionsfähigen Schlagregenschutz minimiert sein.

Vorsatzschale mit Unterkonstruktion oder direkt angesetzt

Vorsatzschale mit Unterkonstruktion Ist die Rohwand unzureichend tragend oder z. B. von Installationen verdeckt, so sind freistehende Vorsatzschalen vorzusehen. Ist die Außenwand ausreichend tragfähig, kann die Vorsatzschale zur Umsetzung größerer Wandhöhen auch z. B. mit Justierschwingbügeln an der Bestandswand rückverankert werden. Je nach Anforderung, sind unterschiedliche Konstruktionen von Vorteil. Bei Vorsatzschalen mit Unterkonstruktion müssen die dadurch entstehenden Wärmebrücken gesondert betrachtet werden.

Vorsatzschale direkt angesetztIst die Wand gerade und ausreichend tragfähig, kann eine Vorsatzschale mit Verbundplatte direkt an die Außenwand angesetzt werden. Bei dieser Variante mit direkt angesetzten Rigitherm-Verbundplatten werden die konstruktionsbedingten Wärmebrücken vermieden, die durch eine Unterkonstruktion entstehen.

aufklappenaufklappenWelche Lösung ist die Richtige?

Grundsätzlich kann mit jeder Rigips-Lösung eine effiziente Wärmedämmung erzeilt werden. Kommt es zusätzlich aber noch auf weitere Eigenschaften wie z. B. Schallschutz an, empfiehlt sich je nach Anforderung ein entsprechendes System. Dabei ist das erste und entscheidende Kriterium für die richtige Wahl des Systems der Zustand des Mauerwerks.
Wärme
Bestandswand
System
Beschreibung
eben, tragfähig
Vorsatzschale mit Verbundplatte
direkt angesetzt
3.20.50
Vorsatzschale mit Rigidur H und Polystyrol-Hartschaumdämmung
λ = 0,040 W/m K
  • Mit WLS 040 ist dieses Verbundplatten-System eine besonders wirtschaftliche Lösung zur Ertüchtigung von Außenwänden ohne besondere Anforderungen an den Wärmeschutz.
  • Der Einbau von Rigidur H verleiht dem System zusätzlich eine robuste, strapazierfähige und glatte (ähnlich Q 3) Oberfläche.
NEU 3.20.40
Vorsatzschale mit Polystyrol- Hartschaumdämmung
λ = 0,032 W/m K
•••
  • Höchster Wärmeschutz durch die neue Rigitherm 032. Sichere, da feuchtetechnisch nachgewiesene Lösungen durch das e.u.[z]. in Springe.
3.20.30
Vorsatzschale auf Mineralwollplatten
••
  • Für hohen Wärmeschutz empfiehlt sich der Einbau von z. B. ISOVER Akustic VP 035.
  • Erfüllt Schallschutzeigenschaften gemäß DIN 4102.
3.20.20
Vorsatzschale mit Polystyrol- Hartschaumdämmung
λ = 0,040 W/m•K
  • Mit WLS 040 ist dieses Verbundplatten-System eine besonders wirtschaftliche Lösung zur Ertüchtigung von Außenwänden ohne besondere Anforderungen an den Wärmeschutz. Sichere, da feuchtetechnisch nachgewiesene Lösungen durch das e.u.[z]. in Springe.
3.20.10
Vorsatzschale mit Mineralwolldämmung
λ = 0,040 W/m•K
  • Mit WLS 040 ist dieses Verbundplatten-System eine besonders wirtschaftliche Lösung zur Ertüchtigung von Außenwänden ohne besondere Anforderungen an den Wärmeschutz.
  • Erfüllt Schallschutzeigenschaften gemäß DIN 4102.
uneben, tragfähig
Vorsatzschale mit Unterkonstruktion
rückverankert
3.21.50
Vorsatzschale mit Justierschwingbügel und Die Blaue
••
  • Für höchsten Wärmeschutz empfiehlt sich der Einbau von z. B. ISOVER Integra UKF 032. Konstruktionsbedingte Wärmebrücken durch Metall-Unterkonstruktionen müssen gesondert beachtet werden.
  • Hohe geprüfte Schalldämmwerte mit Rigips Die Blaue.
3.21.20
Vorsatzschale mit Justierschwingbügel und Rigidur H
••
  • Für höchsten Wärmeschutz empfiehlt sich der Einbau von z. B. ISOVER Integra UKF 032. Konstruktionsbedingte Wärmebrücken durch Metall-Unterkonstruktionen müssen gesondert beachtet werden.
  • Erfüllt Schallschutzeigenschaften gemäß DIN 4102.
  • Der Einbau von Rigidur H verleiht dem System eine robuste, strapazierfähige und glatte (ähnlich Q 3) Oberfläche.
3.21.00
Vorsatzschale mit Justierschwingbügel und Rigips Bauplatte RB oder imprägnierter Rigips Bauplatte RBI
••
  • Für höchsten Wärmeschutz empfiehlt sich der Einbau von z. B. ISOVER Integra UKF 032. Konstruktionsbedingte Wärmebrücke durch Metall-Unterkonstruktionen müssen gesondert beachtet werden.
  • Erfüllt Schallschutzeigenschaften gemäß DIN 4102.
marode, nicht tragfähig
freistehend
3.22.00
Vorsatzschale mit Unterkonstruktion und Rigips Bauplatte RB
••
  • Für höchsten Wärmeschutz empfiehlt sich der Einbau von z. B. ISOVER Integra UKF 032. Konstruktionsbedingte Wärmebrücken durch Metall-Unterkonstruktionen müssen gesondert beachtet werden.
  • Erfüllt Schallschutzeigenschaften gemäß DIN 4102.
º nicht erfüllt
• erfüllt, für Mindestanforderungen
•• erfüllt, für durchschnittliche Anforderungen
••• erfüllt, für höchste Anforderungen

aufklappenaufklappenRigitherm 032 – Wärmedämmung mit höchster Sicherheit.

Die neu entwickelte Gipskartonverbundplatte verbindet erstklassige Wärmedämmung mit nachgewiesener Sicherheit. Somit sorgt sie nicht nur für höchste Energieeffizienz und Wohnkomfort, sondern auch für nachhaltigen Schutz vor Bauschäden durch Feuchtebildung und daraus bedingte Schimmelbildung. Das optimierte Plattenformat ermöglicht zudem eine leichte, schnelle und vor allem sichere Verarbeitung.

Optimale Wärmedämmung + verringerter Energieverbrauch = besseres Wohnklima

Rigitherm 032Die Rigitherm 032 ermöglicht es, mit ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit von
λ = 0,032 W/(m·K) die deutlich verschärften Anforderungen der EnEV 2009 zu erfüllen. Diese schreibt für eine Innendämmung bei der Modernisierung von Außenwänden einen U-Wert von 0,35 W/(m2·K) vor. Das wirkt sich nachhaltig positiv auf den Wohnkomfort, die Energieeinsparung und die Umwelt aus:
  • nachhaltige Senkung des Energieverbrauchs und damit der Heizkosten
  • Reduzierung schädlicher CO2-Emissionen
  • spürbare Verbesserung des Wohnklimas
  • Optimierung der thermischen Behaglichkeit
  • langfristige Wertsteigerung der Immobilie
  • kürzere Aufheizzeiten
  • sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Rigitherm 032:

Höhere Ebergieeinsparung bei geringerem Platzbedarf

Verringerter Energieverbrauch

Basierend auf Untersuchungen des energie + umwelt zentrum e.u.(z). Springe bietet Rigips mit der neuen Rigitherm 032 als erster und einziger Anbieter eine sichere, da auch feuchtetechnisch geprüfte Konstruktionslösung für die Innendämmung von Aussenwänden mit einem U-Wert bis 2,5 W/(m2·K).

Im sogenannten WUFI®-Rechenverfahren, das auf den aktuellen Erkenntnissen von Dampfdiffusion und Flüssigtransport basiert, konnte dies bestätigt werden. Für homogene Außenwandtypen konnte der gekoppelte Wärme- und Feuchtetransport unter natürlichen Klimabedingungen zeigen, dass die Rigitherm 032

  • maximalen Schutz vor Tauwasser und Schimmelbildung bietet
  • nachhaltige Sicherheit vor Bauschäden gewährleistet
  • den Einsatz einer Dampfbremse unnötig macht

Wärmeschutz von innenEinen neuen Maßstab setzt die Rigitherm 032 auch bei der Verarbeitung. Denn das optimierte Plattenformat, sowie neue Montageverfahren garantieren wichtige Vorteile:

  • Leichterer Transport und Handling
  • Einfachere und sicherere Montage
  • Sicheres System mit dem Spezialkleber Rifix Thermoplus
  • (DIN EN 12004)
  • Luftdichte Verarbeitung im Punkt-Wulst-Verfahren
  • Oberflächenveredelung mit allen handelsüblichen Farben, Tapeten und Fliesen problemlos möglich (Rigips Verarbeitungsrichtlinien beachten)
  • Konsollasten bis 15 kg/m2 können problemlos befestigt werden
Nicht zu vergessen ist schließlich auch: Die Innendämmung von Außenwänden kann problemlos ganzjährig weitestgehend unabhängig von den jeweiligen Witterungsbedingungen durchgeführt werden.

aufklappenaufklappenWeitere Informationen zur Innendämmung (8 Links)

Alle Rigips-Downloads im Überblick

Home | Vorwort | Impressum | Sitemap | AGB | Nutzungsbedingungen | Rigips-Newsletter | Seite drucken | Seite empfehlen | © 2011 SG Rigips
Saint Gobain