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Rigips - Der Ausbau-Profi.
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Rigips Strahlenschutz-Rechner

aufklappenaufklappenClimafit Protekto

Das erste Gipsplatten-System mit integriertem Strahlenschutz.

Elektromagnetische Strahlung ist ein Naturphänomen. Die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten und die gesamte Evolution wurden durch sie entscheidend beeinflusst.

Aufgrund der technischen Entwicklung der vergangenen 100 Jahre hat die Ausbreitung künstlicher elektromagnetischer Wellen enorm zugenommen, sie durchdringen heute nahezu jeden Lebensbereich und eine Steigerung der künstlich erzeugten Strahlung in der Zukunft ist mehr als wahrscheinlich. Über die Bedeutung und Auswirkung elektromagnetischer Strahlungen für die Gesundheit wird seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Unabhängig von wissenschaftlichen Untersuchungen oder gesellschaftlichen Einschätzungen gilt das Prinzip der verantwortlichen Vorsorge, solange es keine validen objektiven Erkenntnisse gibt.

Vor diesem Hintergrund stellt sich daher verstärkt die Anforderung, Möglichkeiten der Abschirmung gegenüber elektromagnetischer Strahlung, der sogenannten Transmissionsdämpfung, zu prüfen und - wo möglich - zu nutzen. Bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten ist prophylaktischer Strahlenschutz für Wohn- und Arbeitsbereiche darum eine sehr sinnvolle, weil auf Zukunft ausgerichtete Entscheidung.

Eine echte Innovation und Weg weisende Trockenbaulösung bietet jetzt Saint-Gobain Rigips mit dem neuartigen Climafit Protekto-System, das elektromagnetische Wellen bis zu 99,999% reduziert. Diese weltweit erste Gipsplatte mit Graphitanteil im Gipskern ist ein hochwertiger Baustoff, der sich ideal für den Einsatz in baubiologisch vorbildlich gestalteten Wohn- und Arbeitsbereichen eignet.

Strahlenschutzinformationen

aufklappenaufklappenInformationen/Bedienungsanleitung

Rigips Strahlenschutz-Rechner

Der Rigips Strahlenschutz-Rechner ermittelt die Schirmdämpfungsleistung von 1- bzw. 2-lagigen Konstruktionen Climafit Protekto. Die Berechnungen erfolgen auf Basis der von Prof. Pauli dokumentierten Schirmdämpfungsleistungen gegenüber elektromagnetischen Wellen.

In der Eingabemaske können die ermittelten Strahlungsdichten in Abhängigkeit der vorhandenen Frequenzen eingegeben werden.

Beispiel:

In einem Dachgeschoss werden folgende Leistungsflussdichten S (µW/m2) ermittelt.
∑ Fernsehfunk
50 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 900 (D-Netz)370 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 1.800 (E-Netz)1400 µW/m2
∑ UMTS500 µW/m2
∑ Gesamtstrahlung2.320 µW/m2

Das Programm rechnet auf Basis der Schirmdämpfungsleistung in Plattenmitte die resultierende Reststrahlung in W/m2.

Bei unserem Beispiel reduzieren sich die Strahlungsanteile:

1 x Climafit
2 x Climafit
∑ Fernsehfunk0,50 µW/m20,20 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 900 (D-Netz)3,70 µW/m21,47 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 1.800 (E-Netz)4,43 µW/m20,11 µW/m2
∑ UMTS1,00 µW/m20,03 µW/m2
∑ Gesamtstrahlung9,62 µW/m21,81 µW/m2

Bei einer Konstruktion mit 2 x 10 mm Climafit kann in diesem Beispiel eine Reduzierung 1/1.000 (30 dB) erreicht werden.

Besteht die Anforderung an die Dämpfung nicht angegebener Dienstanbieter wie z.B. Flugradradar (1.250 - 1.260 MHz) werden die ermittelten Strahlungsdichten S im nächst niedrigeren Frequenzband (900 MHz) angegeben.

vorhandene Frequenz
Anwendung
Eingabe
Strahlungsdichte S
bei Voll-Last
Reststrahlung
S in µW/m2
1-lagig
2-lagig
470 MHzUHF, DVB-T µW/m2 µW/m2 µW/m2
900 MHzGSM 900 µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.500 MHzDAB µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.800 MHzGSM 1.800 µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.900 MHzDECT µW/m2 µW/m2 µW/m2
2.100 MHzUMTS µW/m2 µW/m2 µW/m2
2.450 MHzWlan (IEEE 802.11g) µW/m2 µW/m2 µW/m2
3.500 MHzWiMax (IEEE 802.16) µW/m2 µW/m2 µW/m2
5.500 MHzWlan (IEEE 802.11a) µW/m2 µW/m2 µW/m2
10.000 MHzSchiffsradar µW/m2 µW/m2 µW/m2
∑ Strahlung
µW/m2
µW/m2
µW/m2

Grenz-/Vorsorgewerte
Leistungsflussdichte µW/m2
Grenz-Vorsorgewerte werden zu …% erreicht
GSM 900
GSM 1800
UMTS
Vorhanden
1-lagig
2-lagig
26. BImSchV Deutschland4.500.0009.000.00010.000.000
TGL Arbeitsschutz ehemalige DDR (1988) max. 20 h Exposition100.000
Vorsorgewert für empfindliche Nutzung Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein
Summe aller Anlagen Italien (1999), Polen, Ungarn, Bulgarien, China, Russland
100.000
Ehemalige Sowjetunion20.000
Empfehlung ECOLOG (2001)10.000
Salzburger Resolution, getragen von 19 Wissenschaftlern (2000) BioInitiative Working Group (Zusammenschluss anerkannter Wissenschaftler)1.000
Europäische Kommission Empfehlung zur Begrenzung der Langzeitbelastung100
Landessanitätsdirektion Salzburg, Summe GSM im Freien (2002) Baubiologische Richtwerte (SBM 2008) schwach auffällig10
BUND Mindest-Vorsorgestandard 20081
Optimale Funktion eines Handys0,001
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