Strahlenschutz-Rechner

Informationen/Bedienungsanleitung

Der Rigips Strahlenschutz-Rechner ermittelt die Schirmdämpfungsleistung von 1- bzw. 2-lagigen Konstruktionen Climafit Protekto. Die Berechnungen erfolgen auf Basis der von Prof. Pauli dokumentierten Schirmdämpfungsleistungen gegenüber elektromagnetischen Wellen. In der Eingabemaske können die ermittelten Strahlungsdichten in Abhängigkeit der vorhandenen Frequenzen eingegeben werden.

Beispiel:

In einem Dachgeschoss werden folgende Leistungsflussdichten S (µW/m2) ermittelt.

∑ Fernsehfunk
50 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 900 (D-Netz)370 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 1.800 (E-Netz)1400 µW/m2
∑ UMTS500 µW/m2
∑ Gesamtstrahlung2.320 µW/m2

Das Programm rechnet auf Basis der Schirmdämpfungsleistung in Plattenmitte die resultierende Reststrahlung in W/m2. Bei unserem Beispiel reduzieren sich die Strahlungsanteile:

 
1 x Climafit
2 x Climafit
∑ Fernsehfunk0,50 µW/m20,20 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 900 (D-Netz)3,70 µW/m21,47 µW/m2
∑ Mobilfunk GSM 1.800 (E-Netz)4,43 µW/m20,11 µW/m2
∑ UMTS1,00 µW/m20,03 µW/m2
∑ Gesamtstrahlung9,62 µW/m21,81 µW/m2

Bei einer Konstruktion mit 2 x 10 mm Climafit kann in diesem Beispiel eine Reduzierung 1/1.000 (30 dB) erreicht werden. Besteht die Anforderung an die Dämpfung nicht angegebener Dienstanbieter wie z.B. Flugradradar (1.250 - 1.260 MHz) werden die ermittelten Strahlungsdichten S im nächst niedrigeren Frequenzband (900 MHz) angegeben.

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Strahlenschutz-Rechner

vorhandene Frequenz
Anwendung
Eingabe
Strahlungsdichte S
bei Voll-Last
Reststrahlung
S in µW/m2
1-lagig
2-lagig
470 MHzUHF, DVB-T µW/m2 µW/m2 µW/m2
900 MHzGSM 900 µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.500 MHzDAB µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.800 MHzGSM 1.800 µW/m2 µW/m2 µW/m2
1.900 MHzDECT µW/m2 µW/m2 µW/m2
2.100 MHzUMTS µW/m2 µW/m2 µW/m2
2.450 MHzWlan (IEEE 802.11g) µW/m2 µW/m2 µW/m2
3.500 MHzWiMax (IEEE 802.16) µW/m2 µW/m2 µW/m2
5.500 MHzWlan (IEEE 802.11a) µW/m2 µW/m2 µW/m2
10.000 MHzSchiffsradar µW/m2 µW/m2 µW/m2
∑ Strahlung
µW/m2
µW/m2
µW/m2
Grenz-/Vorsorgewerte
Leistungsflussdichte µW/m2
Grenz-Vorsorgewerte werden zu …% erreicht
GSM 900
GSM 1800
UMTS
Vorhanden
1-lagig
2-lagig
26. BImSchV Deutschland4.500.0009.000.00010.000.000
TGL Arbeitsschutz ehemalige DDR (1988) max. 20 h Exposition100.000
Vorsorgewert für empfindliche Nutzung Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein
Summe aller Anlagen Italien (1999), Polen, Ungarn, Bulgarien, China, Russland
100.000
Ehemalige Sowjetunion20.000
Empfehlung ECOLOG (2001)10.000
Salzburger Resolution, getragen von 19 Wissenschaftlern (2000) BioInitiative Working Group (Zusammenschluss anerkannter Wissenschaftler)1.000
Europäische Kommission Empfehlung zur Begrenzung der Langzeitbelastung100
Landessanitätsdirektion Salzburg, Summe GSM im Freien (2002) Baubiologische Richtwerte (SBM 2008) schwach auffällig10
BUND Mindest-Vorsorgestandard 20081
Optimale Funktion eines Handys0,001

Unverzichtbar für ein umfassendes Gefühl von Wohlbefinden ist der natürliche Wunsch nach größtmöglicher Sicherheit.
Ob in den eigenen vier Wänden oder im Arbeitsumfeld - ein gesundes Raumklima ist ganz wesentlich für das menschliche Wohlbefinden.