GlossarGipskartonplatten
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Mit Gipskartonplatten Räume schaffen und gestalten

Gipskartonplatten – oder kurz: Gipsplatten – sind aus dem modernen Innenausbau nicht mehr wegzudenken. Der „Siegeszug“ dieses Baumaterials begann schon 1894: Damals wurde in Amerika das Patent der Gipsplatte angemeldet, aber es vergingen über 40 Jahre, bis dieses leistungsstarke Bauprodukt auch in Europa bekannt wurde. 1938 schließlich wurde in Riga die erste Gipsplattenfabrik auf europäischem Boden errichtet. Nach dem Krieg entstand im niedersächsischen Bodenwerder ein neues Werk, von dem aus die gipsbasierten Platten und Ausbausysteme ihren Siegszug durch Europa antraten. 1961 machten die Inhaber des Unternehmens den Namen „Rigips“ endgültig zu ihrem Markenzeichen und sogar zum Unternehmensnamen.

Vorteile im Innenausbau

Heute steht Rigips für viele Bauherren quasi als Synonym für den trockenen Innenausbau. Unter anderem wegen der zahlreichen Vorteile dieser Bauweise: Zunächst ist der natürliche Rohstoff Gips zu nennen, der auch unter baubiologischen Gesichtspunkten besonders zum Wohlbefinden und einem guten Raumklima beiträgt. Denn Gips hat die positive Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und bei steigenden Temperaturen wieder abgeben zu können. Dadurch wird das Raumklima auf ganz natürliche Art und Weise reguliert. Zudem leiten Gipsplatten die Raumwärme in nur sehr geringem Maße weiter, wodurch ihre Oberflächen und damit die Räume behaglich warm sind.

Auf der anderen Seite zeichnen sich fachgerecht ausgeführte Trockenbaukonstruktionen durch eine besonders hohe Langlebigkeit aus. Darüber hinaus können mit Gipsplatten Wände und Decken realisiert werden, die in ihren Leistungswerten etwa in puncto Schall- oder Brandschutz deutlich über denen vergleichbarer Massivbauteile liegen. Und das bereits bei sehr schlanken Konstruktionen, die deutlich weniger Raum beanspruchen.

Für alle Anwendungsgebiete

Markenhersteller wie Rigips bieten heute Produkte und Systeme für nahezu alle Anwendungsgebiete. Neben der „klassischen“ Ausbauplatte gibt es etwa imprägnierte Platten für den sicheren Einsatz z. B. in Badezimmern. Andere Systeme wie z. B. die Rigips-Hybridwände kombinieren sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften mit erhöhter Stabilität und positiven Effekten für das Raumklima, was beispielsweise in Kinder- oder Schlafzimmern von besonderer Bedeutung ist.

Rigips im Wohnungsbau

Gerade Wohnungen müssen sich wechselnden Bedarfssituationen schnell und wirtschaftlich anpassen lassen. Trockenbausysteme von Rigips ermöglichen es Vermietern wie Mietern, individuelle und wechselnde Wohnwünsche zu erfüllen und attraktiven Wohnraum zu gestalten – einerlei ob im Neubau oder im Rahmen einer Modernisierung.

Die Möglichkeiten des modernen Trockenbaus in der Wohnraumgestaltung sind unschlagbar: Ohne großen Aufwand können zusätzliche Räume wie z. B. Kinderzimmer ein- und auch wieder rückgebaut werden. Je nach Wunsch lassen sich Türen versetzen, Räume abtrennen und Zwischenwände verschieben oder entfernen. Die Wohnungen können sich so den wechselnden Wohnbedürfnissen schnell anpassen. Zeitaufwand, Lärm und Schmutz sind so gering, dass die Bewohner während eines Umbaus sogar in ihrer Wohnung bleiben können. Bei vergleichbaren Maßnahmen in Massivbauweise kaum vorstellbar. Ein Ausbau in Trockenbauweise vollzieht sich darüber hinaus in hohem Tempo und mit einer Effizienz, wie sie durch den Massivbau selbst bei bester Organisation kaum zu erreichen ist.

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