Preisverleihung in Potsdam
In der Orangerie des Tropengartens Biosphäre Potsdam erlebten die Gäste der Rigips Trophy Gala am 24. Februar einen sommerlich warmen Abend mitten im Winter. Warm ums Herz wurde dort nicht nur den Gewinnern der Rigips Trophy 2005/06. Inmitten von Orchideen, Epiphyten, Palmen und über 14 Meter hohen Bäumen verbrachten rund 300 Gäste, darunter Trockenbauunternehmer, Architekten und Planer, Vertreter der Architekturfachpresse und viele bekannte Gesichter aus der Branche unvergessliche Stunden.
Teilnehmer der Rigips Trophy Gala '05/06 in Potsdam
Glanzvolle Gala in der Potsdamer Biosphäre
Vier Trockenbauunternehmen wurden im Rahmen der Rigips Trophy 2005/06 für ihre besonderen Leistungen im modernen Innenausbau ausgezeichnet. Drei von ihnen im traditionellen Wettbewerb für ein Trockenbauobjekt, das sie ausgeführt haben und eines mit dem erstmalig im Rahmen der Rigips Trophy vergebenen Innovationspreis. Mit ihm sollen auch zukünftig Trockenbauer ausgezeichnet werden, die bis dato unbekannte oder wenig gebräuchliche Techniken in besonderer Qualität zur Anwendung bringen.
Idee und Geschichte der Rigips Trophy
Vor zehn Jahren initiierte Ausbauprofi Rigips erstmalig einen Ausbauwettbewerb, der heute als BPB Rigips Trophy bereits einen festen Platz im Branchengeschehen hat. Denn: Nichts ist überzeugender als ein gutes Vorbild. Einsendeschluss für alle Bewerbungen zur Ausscheidung in der 5. Rigips Trophy 2005/06 war der 31. Juli 2005. Mit über 80 Bewerbungen wurde in diesem Jahr die größte Beteiligung überhaupt erreicht. Alle Bewerber wurden wie schon in den Vorjahren mit Begleitung zur großen Gala nach Potsdam eingeladen - ein kleines Dankeschön für die Mühen, die sie auf sich genommen haben, um eine Bewerbung nach den strengen Vorgaben des Ausbauwettbewerbes zu erstellen.
National und international: Verarbeiterwettbewerbe der BPB
Die Rigips Trophy, die das Ziel verfolgt, möglichst viele, möglichst ansprechende und anspruchsvolle Beispiele gelungener Architektur in Trockenbauweise aufzuspüren, ist keine deutsche Erfindung. Die BPB Unternehmensgruppe und mit ihr Rigips verdankt den Impuls hierfür der französischen BPB Tochter Placoplâtre, die bereits seit weit über 20 Jahren einen Verarbeiterwettbewerb durchführt. Als die BPB im Sommer 1996 nach dem Vorbild der Best Practice Strategie eine Corporate Identity aus allen nationalen Stärken der Tochtergesellschaften formte, erhob sie die Idee der Trophy zu einem erwünschten weltweiten Standard für alle BPB Gesellschaften. Rigips rief 1997 die erste Trophy für Deutschland aus, die BPB 1998 den ersten internationalen Leistungsvergleich.
In insgesamt 15 Ländern werden inzwischen von Tochtergesellschaften der BPB ähnliche Wettbewerbe durchgeführt, die jeweiligen Landessieger messen sich in einem internationalen Vergleich, dessen Beste in diesem Jahr am 19. Mai im Madrid prämiert werden. Verantwortlich für die Organisation des weltweiten Leistungswettbewerbes ist dann BPB Iberplaco, die Landesgesellschaft, die den letztmaligen internationalen Sieger stellte. Alle Teilnehmer werden an diesem Wochenende neben dem Galaabend mit der Prämierung der drei internationalen Sieger ein ebenso attraktives wie exklusives Rahmenprogramm genießen dürfen.
Die Zukunft des Trockenbaus
Nach wie vor liegt der Marktanteil des Trockenbaus am Baugeschehen in Deutschland deutlich hinter dem in Frankreich, Großbritannien und erst recht Amerika. Deutschland ist traditionell ein Sand-
Steine-Erde-Land, in dem alle Trockenbauspezialisten miteinander noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten haben.
Entsprechend kommt der Präsentation und Publikation herausragender Architektur, die durch den gekonnten Umgang mit gipsbasierten Baustoffen entstand, aus Sicht all derjenigen größte Bedeutung zu, die den Anteil der in Trockenbauweise erstellten Wohn- und Arbeitsräume in Deutschland vergrößern möchten. Entsprechend genießt die Rigips Trophy in der gesamten Branche den guten Ruf einer Maßnahme, die dem Markt als Ganzes sehr zugute kommt.