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Rigips - Der Ausbau-Profi.
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Rigips im Holzbau

Verarbeitungshinweise

Nur die systemgerechte Ausführung von Rigips Konstruktionen gewährleistet die Erfüllung der
Anforderungen an Bauphysik und Ausführungsqualität.

Über die hier aufgeführten Hinweise hinausgehende Informationen finden Sie in unseren
Verarbeitungsrichtlinien für Gipsplatten und Gipsfaserplatten-Systeme.

Wichtige Tipps zur Fugenausbildung und zur Oberflächenqualität.

Die Fugenverspachtelung ist ein wichtiges Bewertungskriterium für die Qualität der Trockenbauarbeiten mit Systemen von Rigips. Neben technischen und optischen Anforderungen, die gelöst werden müssen, steht wirtschaftliches Arbeiten im Vordergrund.

Mit dem von Rigips entwickelten VARIO-System können die Fugen aller in der Schrift aufgeführten Rigips Platten verspachtelt werden. Diese Wahlfreiheit vereinfacht und rationalisiert die Lagerhaltung und die Baustelleneinrichtung.

Rigips Gipsplattensysteme:

Rigips-Platten mit der Plattenkante AK (abgeflachte kartonummantelte Längskanten) werden immer mit Bewehrungsstreifen verspachtelt.

Zur Vermeidung von Rissen wird Empfohlen alle Stöße in der Fläche mit einem Glasfaserbewährungsstreifen zu verspachteln.

In der Praxis werden häufig unterschiedliche, oft subjektive Maßstäbe an die Oberfläche von Gipsplatten angesetzt, die sich neben der Ebenheit vor allem an optischen Merkmalen, z. B. Markierungen der Kartonoberfläche und Fugenabzeichnungen, orientieren. Dementsprechend sind die zur Verwendung kommenden Baustoffe, deren Maßtoleranzen und die handwerklichen Ausführungsmöglichkeiten bei der Planung zu berücksichtigen.

Für die Verarbeitung von Gipsplatten wird die Oberflächengüte nach DIN 18340 bzw. ÖNORM B 3415 geregelt.

Rigidur H Gipsfaserplattesysteme:

Für Rigidur-Gipsfaserplatten gibt es je nach Anwendung und Verarbeitung unterschiedliche Fugentechniken:
  • Stoßfugenverlegung
    Die Platten werden stumpf gestoßen. Es ist kein Kleben oder Verspachteln notwendig.
  • Die Spachtelfugenverlegung
    mit Fugenausbildung zwischen den Platten von 5-7 mm. Vollständiges Füllen der Fuge ohne Bewehrungsstreifen möglich.
  • Die Klebefugenverlegung
    ist geeignet für alle gerade geschnittenen Kanten und erfolgt mittels Auftrag des Klebers (z. B.: Rigidur Nature Line) auf die Stirnseite der Platte. Nach der Aushärtung erfolgt die Entfernung des überstehenden Klebers
  • Fugenverlegung mit abgeflachter Kante (AK)
    Die Platten werden stumpf aneinander gestoßen. Selbstklebender Rigips-Bewährungsstreifen wird in die Abflachung geklebt und die Fuge wird mit Rigips Fugenfüller verspachtelt.
Rigidur H-Gipsfaserplatten eignen sich dank ihrer glatten und harten Oberfläche besonders gut für alle Arten von Oberflächenbeschichtungen wie Anstriche, Tapeten, Fliesen und Putze. Fugen müssen je nach Anforderungen der Nachfolgebeschichtung entsprechend glatt beigearbeitet sein. Rigidur H-Gipsfaserplatten sind werkseitig vorgrundiert. Für ein gleichmäßiges Saugverhalten der Platten und der Spachtelfugen wird empfohlen Rikombi Grund entsprechend der Verarbeitungsvorschrift vollflächig aufzutragen, sofern der Farbenhersteller für sein System keine andere Grundierung fordert.

Für Gipsbauplatten geeignete Strukturdünnputze auf mineralischer oder kunststoffhaltiger Basis lassen sich nach Aufbringung einer sperrenden Grundierung gemäß Herstellerangaben problemlos auf die Rigidur H aufziehen.

Weitergehende Informationen können den Regelwerken bzw. Verarbeitungsrichtlinien entnommen werden.

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