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Rigips - Der Ausbau-Profi.
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Produktanwendungen für Gipsplatten

Dachgeschossausbau

aufklappenaufklappenFeuerhemmender Dachausbau mit der Rigips Feuerschutzplatte GKF 12,5

1. Einbringen der Dämmung
Zuerst wird der Dämmstoff (z. B. alukaschierte Mineralwolle) zwischen den Sparren eingebracht. Die Dämmstoffdicke muß mindestens 100 mm betragen. Zu empfehlen ist jedoch eine Dämmstoffdicke von > 140 mm. Die Dimensionierung und Art des optimalen Dämmstoffs muß jedoch individuell auf jedes Haus und auf die Vorschriften der geltenden Energie Einspar Verordnung (ENEV) abgestimmt werden. Sollen sie der 3. Wärmeschutzverordnung entsprechen, muß der rechnerische Nachweis durch ein Planungsbüro erfolgen.

Es ist darauf zu achten, daß unterhalb der Dachhaut ein Belüftungszwischenraum von 2 - 3 cm erhalten bleibt.

Bei der Verwendung von unkaschiertem Dämmstoff wird über die gesamte Fläche eine 0,2 mm dicke PE-Folie winddicht als Dampfsperre angeheftet.

Einbringen der Dämmung

2. Anbringen der Dachgeschossprofile
Quer zu den Sparren werden die Dachgeschossprofile in Abständen von 37,5 cm mit Rigips-Spezialschrauben aufgeschraubt. Bei der Verwendung von Holzlatten sind Sparrenabstand und Lattenquerschnitt zu beachten:

Sparrenabstand
Lattung
bis 70 cm48/24
85 cm50/30
100 cm60/40
Bei Profilen beträgt der max. Sparrenabstand 100 cm. Zum Ausgleich der Unterkonstruktion können kleinere Unebenheiten durch Hinterlegen von Holzkeilen ausgeglichen werden.

Anbringen der DachgeschossprofileAnbringen der Dachgeschossprofile

3. Beplankung
Quer zu den Profilen wird die Feuerschutzplatte GKF 12,5 mit 25 mm Rigips-Spezialschrauben befestigt (bei Holzlattung verwendet man 35 mm Schrauben): Abstand der Schrauben 17 cm. Das Anbringen der Platten erfolgt zunächst an der Kehlbalkendecke und wird an der Dachschräge von unten nach oben fortgesetzt. Um Kreuzfugen zu vermeiden müssen die Fugen der Querkanten um mindestens einen Profilabstand versetzt werden.

Hinweis: Kehlbalken ohne Holzverschalung müssen doppelt (2 x 12,5 mm) beplankt werden.

Beplankung

Bei doppelter Beplankung (2 x 12,5 mm) vergrößert sich der Abstand der Unterkonstruktion (Profile oder Holzlatten) auf max. 50 cm. Die Dämmstoffdicke ist dann brandschutztechnisch beliebig. Bei Dachschrägen/Kehlbalkendecken mit oberseitiger Holzverschalung kann der Abstand der Traglatten/Profile bei einfacher Beplankung auf 40 cm vergrößert werden. Die Holzverschalung erfolgt mit: Spanplatten 600 kg/m3; Dicke > 19 mm oder gespundeten Brettern Dicke > 21 mm.

BeplankungBeplankung

aufklappenaufklappenKonventioneller Dachausbau mit Rigicell 12

Alternativ zum Ausbau mit der Feuerschutzplatte GKF 12,5 kann der Dachgeschossausbau auch mit der Rigicell 12 ausgeführt werden.

Sie ist aufgrund ihres handlichen Formats von 100 x 150 cm und ihres geringen Gewichts auch an engen, unzugänglicheren Stellen noch gut zu transportieren. Die grundierte Oberfläche ist sofort streich- und tapezierfähig.

Auch mit der Rigicell 12 sind Brandschutzkonstruktionen möglich.

1. Einbringen der Dämmung
Zuerst wird der Dämmstoff (z.B. alukaschierte Mineralwolle) zwischen den Sparren eingebracht. Die Dämmstoffdicke muß mindestens 100 mm betragen. Zu empfehlen ist jedoch eine Dämmstoffdicke von 140 mm.

Die Dimensionierung und Art des optimalen Dämmstoffs muß jedoch individuell auf jedes Haus und auf die Vorschriften der geltenden Energie Einspar Verordnung (ENEV) abgestimmt werden. Sollen sie der 3. Wärmeschutzverordnung entsprechen, muß der rechnerische Nachweis durch ein Planungsbüro erfolgen.

Es ist darauf zu achten, daß unterhalb der Dachhaut ein Belüftungszwischenraum von 2 - 3 cm erhalten bleibt. Bei der Verwendung von unkaschiertem Dämmstoff wird Über die gesamte Fläche eine 0,2 mm dicke PE-Folie fugendicht als Dampfsperre angeheftet.

Einbringen der Dämmung

2. Anbringen der Dachgeschossprofile
Quer zu den Sparren werden die Dachgeschossprofile in Abständen von 50 cm mit Rigips-Spezialschrauben aufgeschraubt. Bei der Verwendung von Holzlatten sind Sparrenabstand und Lattenquerschnitt zu beachten:

Sparrenabstand
Lattung
85 cm50/30
100 cm60/40
Kleinere Unebenheiten können durch Hinterlegen von Holzkeilen ausgeglichen werden.

Anbringen der Dachgeschossprofile

3. Beplankung
Quer zu den Profilen werden die Rigicell-Platten mit 25 mm Rigips-Spezialschrauben befestigt (bei Holzlattung verwendet man 35 mm Schrauben): Abstand der Schrauben 25 cm (bei Brandschutzanforderungen und an Kehlbalken 17 cm).

Beplankung

Das Anbringen der Platten erfolgt zunächst an der Kehlbalkendecke und wird an der Dachschräge von unten nach oben fortgesetzt. Um Kreuzfugen zu vermeiden, müssen die Fugen der Querkanten um mindestens einen Profilabstand versetzt werden.

BeplankungBeplankung

Bei Brandschutzkonstruktionen der Klasse F 30 sind folgende Hinweise zu beachten:

  • Profilabstand bei Querverlegung 37,5 cm
  • Sparren-Mindestabmessungen 7 x 14 cm
  • Sparrenabstand max. 87 cm
  • Kehlbalkendecke von oben mit 21 mm Nut- und Federschalung abdecken oder Kehlbalken ohne Holzverschalung doppelt beplanken (2x12,5mm)
  • Mindestdicke Dämmstoff 100 mm

Decken

aufklappenaufklappenSelbständige Brandschutz-Unterdecke mit der Gipskartonfeuerschutzplatte GKF 12,5

Massivdecke F30-B (z. B. Garagendecke)
Die Holz-Unterkonstruktion wird hierbei direkt an der vorhandenen Massivdecke befestigt. Sie besteht aus einer Grund- und einer Traglattung, für die folgende Befestigungsabstände gelten:
max. Achsabstand
Traglatten
bis 60 cm48/24
75 cm50/30
85 cm60/40

Bei einer Grundlattung aus 60/40 Hölzern darf der Abstand der Schrauben (x) max. 85 cm betragen. Der Abstand der Grundlattung (y) richtet sich nach dem Querschnitt der Traglattung.

Die Beplankung der Unterkonstruktion mit der Rigips Feuerschutzplatte GKF 12,5 erfolgt zweilagig in Querverlegung, der Achsabstand der Traglattung beträgt max. 500 mm (L). Die Beplankung der zweiten Lage erfolgt ebenfalls in Querverlegung. Um zu vermeiden, daß Längs- bzw. Querfugen übereinanderliegen, wird ein Versatz von einer halben Plattenbreite bzw. -länge vorgenommen.

Abschließend werden alle Fugen, Anschlüsse und Schraubköpfe verspachtelt.

Deckenbefestigung

aufklappenaufklappenBrandschutz bei Holzbalkendecke mit der Feuerschutzplatte GKF 12,5

Holzbalkendecken F30-B mit Dachgeschossprofilen
Zur Verkleidung einer Holzbalkendecke sind Rigips Dachgeschossprofile bestens geeignet. Sie werden im Abstand von 400 mm (L) direkt an den Holzbalken befestigt.
  • Der Abstand der Holzbalken darf 1000 mm (y) nicht Überschreiten.
  • Eine Mineralwolle im Zwischenbereich ist hier nicht erforderlich.
  • Die Beplankung erfolgt quer zu den Dachgeschoßprofilen.
Soll der Abstand der Profile auf 500 mm erhöht werden, ist im Zwischenbereich Mineralwolle (Dicke 60 mm / Rohdichte 30 kg/m3) erforderlich.

Achtung: Um die Feuerwiderstandsklasse F 30 zu erreichen, müssen die Holzbalken von oben mit Spanplatten > 16 mm oder mit gespundeten Brettern > 21 mm beplankt werden.

Deckenbefestigung

Trennwände

aufklappenaufklappenIndividuelle Raumaufteilung mit der „Weißen”

1. Anreißen
Zunächst wird der Wandverlauf auf dem Fußboden mit Schnurschlag oder Richtscheit angezeichnet. Dann den Wandverlauf mittels Wasserwaage und Richtscheit an Anschlußwände und Decke übertragen.

Anreißen

2. Rahmenprofile
Die Rahmenprofile werden mit einseitig klebender Rigips-Anschlussdichtung versehen und an Boden und Decke mit Schlagdübeln o.ä. im Abstand von 100 cm befestigt. An den flankierenden Wänden erfolgt der Anschluß mit Ständerprofilen. Diese Anschlußprofile sind aus Schallschutzgründen ebenfalls dicht an den angrenzenden Wänden mit o.g. Anschlußdichtung anzuschließen.

RahmenprofileRahmenprofile

3. Ständerprofile
Die Ständerprofile müssen mind. 1,5 cm in das Rahmenprofil eingreifen. Zunächst wird das Ständerprofil in das untere und dann in das obere Rahmenprofil eingedreht. Dann werden die Ständer auf einen Achsabstand von 60 cm ausgerichtet. Die Ständerprofile sollen mit der offenen Seite in Montagerichtung stehen, damit die Verschraubung der Beplankung an der stabileren Stegseite beginnen kann.

StänderprofileStänderprofile

4. Beplankung 1. Wandseite
Zur Beplankung der 1. Wandseite werden die Platten (empfohlen: Rigips die „Weiße”) mit Rigips-Spezialschrauben unter Verwendung eines Bauschraubers im Abstand von 25 cm an den Ständerprofilen befestigt.

Beplankung 1. Wandseite

Beplankung 1. WandseiteFür Elektroleitungen etc. sind in den Ständerprofilen H-förmige
Ausstanzungen vorgesehen, die zur Durchführung aufgebogen
werden.

5. Hohlraumdämmung
Nach dem Beplanken der 1. Wandseite und der Verlegung der erforderlichen Elektro- und Sanitärinstallationen im Wandhohlraum wird eine Hohlraumdämmung aus Mineralwolle eingebracht. Der gesamte Wandhohlraum ist vollflächig zu Dämmen (Mindestdicke der Mineralwolle 40 mm) und der Dämmstoff gegen Abrutschen zu sichern.

Hohlraumdämmung

6. Beplankung 2. Wandseite
Durch die Beplankung der 2. Wandseite und die anschließende Verspachtelung der Plattenfugen, Anschlüsse und Schraubköpfe erhält die Trennwand ihre endgültige Stabilität.

(Bei Beplankung mit der "Roten" wird die Feuerwiderstandsklasse F30-A erreicht)

Beplankung 2. Wandseite

Hinweis: Bei Verwendung von 9,5 mm Platten verringert sich der Profilabstand auf 30 cm sowie die Möglichkeiten der Lastenbefestigung.

aufklappenaufklappenEinsatz und Vorteile von Metallprofilen

Räume nach eigenen Vorstellungen oder Gegebenheiten aufteilen, ist mit Metallprofilen kein Problem mehr.

Von Trockenbauprofis schon seit Jahren genutzt, bieten sie auch dem Heimwerker die Möglichkeit, schnell und einfach eine Trennwand zu errichten.

MetallprofilePlus-Punkte für Metallprofile

  • schnelle und einfache Montage
  • paßgenau, maßhaltig und formstabil (Holz arbeitet)
  • geringes Gewicht
  • rostgeschützt durch hochwertige Verzinkung
  • Ausstanzungen für die Verlegung von Elektroinstallationen
  • Brandschutzkonstruktionen möglich, für höhere Sicherheit im Brandfall
  • verbesserter Schallschutz durch breitere Profile

Die Auswahl der richtigen Profilbreite ist abhängig von der gewünschten Wanddicke und der damit erreichbaren Schalldämmung in benachbarten Räumen, sowie von der geplanten Wandhöhe.

Folgende subjektive Wirkungen werden bei einfacher Beplankung mit einer 12,5 mm dicken Gipslatte erreicht:

Standprofile Breite in mm
Mineralwolle Dicke in mm
entspricht
Mauerwerkswand in cm
subjektive Wirkung im benachbarten Raum
504011,5*normales Sprechen hörbar, aber unverständlich
604011,5**normales Sprechen nicht hörbar
756017,5*lautes Sprechen hörbar, aber kaum verständlich
1008024,0*lautes Sprechen schwach hörbar, aber nicht zu verstehen
Steinrohdichteklasse: * 1,6 - ** 1,8

Mit Rigips Metallprofilen sind folgende Wandhöhen möglich:

Standprofile Breite in mm
Beplankung mit 12,5 mm BS-Gipsplatte
Wanddicke
in mm
maximale Wandhöhe
in mm
50einfach doppelt75
100
3000
4000
60einfach doppelt85
110
3500
4500
75einfach doppelt100
125
4500
5500
100einfach doppelt125
150
5000
6000

aufklappenaufklappenEinbau von Türzargen

Einbau von Türzargen Türzargen lassen sich in Rigips Trennwände problemlos einbauen. Entscheidend für die Befestigungstechnik sind die durch das Türgewicht entstehenden Anforderungen. Dabei sind folgende Faktoren zugrunde zu legen:
1. Wandhöhe max. 260 cm
2. Türöffnungen max. 88,5 cm breit
3. Türblatt max. 25 kg schwer

Sofern diese Punkte in allen Teilen zutreffen, kann der Zargeneinbau erfolgen.

Zur Verstärkung des Türständers wird ein Rahmenprofil über das Standprofil geschoben und mit Blindnieten oder Schrauben fixiert. Diese Türständerprofile werden mit den Bodenanschlussprofilen durch z. B. Blindnieten verbunden. Die Bodenanschlussprofile müssen links und rechts der Türöffnung mit je 2 Dübeln am Boden befestigt werden. Der entstehende Hohlraum ist mit Mineralwolle zu verhüllen.

Einbau von TürzargenAls Türsturz dient ein Rahmenprofil, dessen Rücken eingeschnitten und dann auf den Türständer geschoben wird. Fixiert wird anschließend ebenfalls mit Blindnieten.

Einbau von TürzargenPlattenfugen sollten mindestens um 20 cm vom Türständer und Sturzprofil entfernt verlaufen. Dazu werden in das Türsturzprofil 2 Ständerprofile eingestellt, die den Fugenversatz der beiden Wandseiten gewährleisten.

Einbau von TürzargenIn den Stegen der Standprofile sind H-förmige Ausstanzungen vorgesehen, die für Installationsdurchführungen wie Kabel etc. aufgebogen werden.

Hinweis: Die Installationsführung bei Rigips Trennwänden mit Metallprofilen erfolgt im Wandhohlraum, nachdem die Wandunterkonstruktion einseitig beplankt worden ist.

Wände

aufklappenaufklappenWandtrockenputz

Die Rigips-Platten werden mit Rigips-Ansetzbinder direkt an Massivwände (Rohmauerwerk, Beton etc.) angesetzt. Bei stark saugenden Untergründen, wie z. B. Porenbeton, ist eine Vorbehandlung mit Rigips-Sicherheitsgrundierung erforderlich.

Dieses Verfahren bezeichnet man als Trockenputz. Auf der Rückseite der Rigips-Ausbauplatten wird der angemachte Ansetzbinder batzenförmig aufgetragen. Die Platten werden ohne Fugenabstand dicht gestoßen. Plattenfugen sind im Versatz anzuordnen (keine Kreuzfugen).

WandtrockenputzWandtrockenputz

Am Fußboden soll eine ca. 10 mm sowie an der Decke eine 5 mm breite Fuge bleiben, die zum schnelleren Austrocknen des Ansetzbinders dient. Zur Einhaltung des Abstandes zwischen Fußboden und Platte können kleine Holzleisten oder Plattenreste eingesetzt werden.

WandtrockenputzMischverhältnis

Nach dem Anbringen aller Platten werden sämtliche Fugen mit Rigips Fugenspachtel verspachtelt.

Wandtrockenputz als Wärmedämmung
Mit der Rigitherm-Verbundplatte (12,5 mm und 9,5 mm Platten + 20 mm Hartschaumdämmschicht) wird die Wärmedämmung von Außenwänden verbessert. Bei zusätzlichen Dämmaßnahmen empfiehlt es sich, die entsprechende Dämmstoffdicke durch ein Planungsbüro berechnen zu lassen. Die Verlegung erfolgt auf Mauerwerk wie beim Wandtrockenputz.

aufklappenaufklappenVorsatzschalen

Vorsatzschalung auf Lattung
Wo eine einwandfreie Plattenbefestigung mit Ansetzbinder nicht möglich ist, können Rigips-Platten auf eine angedübelte Holzlattung oder auf Dachgeschossprofilen befestigt werden.

Die 50/30 mm Holzlatten werden zunächst mit Dübeln und Schrauben (Dübelabstand max. 100 cm) am Mauerwerk lot- und fluchtgerecht angebracht

Ständerabstand
UniBoard + Multiboard45 cm
Rigicell 10 + 1250 cm
„Die Weiße”60 cm
„Die Grüne”60 cm
Die Plattenbefestigung erfolgt dann mit 35 mm langen Rigips-Spezialschrauben (bei Dachgeschoßprofilen mit 25 mm Schrauben).
Befestigungsabstand
Uniboard + MultiBoard20 cm
Rigicell 10 + 1225 cm
„Die Weiße”20 cm
„Die Grüne”20 cm

Vorsatzschalung auf Lattung

Freistehende Vorsatzschale
Freistehende Vorsatzschalen werden Überall dort eingesetzt, wo unebenes Mauerwerk auszugleichen ist sowie Installationen verdeckt im Wandhohlraum geführt werden sollen oder Wärmeschutz erreicht werden soll.

Soll eine Verbesserung der Wärme- und/oder Schalldämmung erreicht werden, wird Mineralwolle im Wandhohlraum eingelegt. Bei der Dämmung von Außenwänden ist Über Lattung und Dämmstoff eine ca. 0,2 mm dicke PE-Folie als Dampfsperre zu befestigen.

Ständerabstand
Uniboard + MultiBoard45 cm
Rigicell 10 + 1250 cm
„Die Weiße”60 cm
„Die Grüne”60 cm
Die Befestigung der Unterkonstruktion sowie die Beplankung erfolgt analog zur Trennwand.

Freistehende Vorsatzschale

Feuchträume

aufklappenaufklappenSystem Grün

Abdichtung von wasserbeaufschlagten Flächen in häuslichen Feuchträumen
Badausbau, Badsanierung oder Abdichtung von wasserbeaufschlagten Flächen in Küchen - mit System Grün von Rigips kein Problem. System Grün von Rigips ist ein speziell entwickeltes Produktprogramm für Abdichtungsarbeiten von Wand- und Bodenflächen beim Feuchtraum-Ausbau im häuslichen Innenbereich.

Das Produktprogramm „System Grün” von Rigips umfasst:

  • VARIO imprägniert Fugenspachtel
  • Rigips Flüssig-Dichtfolie
  • Rigips Dichtband
  • Rigips Dichtmanschette
In Kombination mit Rigips Multiboard, Rigips 1-Mann- Platten „Die Grüne” oder anderen grünen Rigips Feuchtraum-Platten ist System Grün von Rigips die ideale und sichere Lösung unter keramischen Belägen. „Grüne Platten” von Rigips sind Gipsplatten mit imprägniertem Gipskern und grünem Karton, die speziell für den Ausbau von häuslichen Feuchträumen geeignet sind. Der imprägnierte Gipskern sorgt dafür, dass Feuchtigkeit nur schwer eindringen kann.
Rigips-Platten-Typ
Breite in mm
Länge in mm
Dicke in mm
1-Mann-Feuchtraumplatte „Die Grüne” 12,56002.00012,5
1-Mann-Feuchtraumplatte „Die Grüne” 12,56002.60012,5
Multiboard 12,59001.25012,5
Multiboard Verbundplatte 339001.25012,5 + 20 PS
Bauplatte imprägniert RBI 12,51.2502.00012,5
Bauplatte imprägniert RBI 12,51.2502.50012,5

VARIO imprägniert Fugenspachtel ist ein speziell auf Rigips-Feuchtraumplatten abgestimmter Fugenspachtel, der je nach Fugenausbildung mit/ohne Bewehrungsstreifen zu verarbeiten ist.

Rigips Flüssig-DichtfolieRigips Flüssig-Dichtfolie ist eine gebrauchsfertige, flexible Flüssig-Dichtfolie, die zum Abdichten von Boden und Wand bzw. als Verbundabdichtung unter keramischen Belägen in Feuchtraumbereichen im häuslichen Innenbereich dient. Aufgrund des breiten Haftspektrums auf vielen Untergründen eignet sich die Rigips Flüssig-Dichtfolie auch sehr gut für Sanierungsarbeiten. Das Material lässt sich einfach mit dem Glätter, Pinsel, Quast oder einer Lammfellrolle aufragen.

Rigips DichtbandRigips Dichtband besteht aus einem vlieskaschierten TPE Material mit einem Polyester-Trägergewebe und dient zur flexiblen Abdichtung im Bereich von Materialübergängen im Untergrund und in Ecken, Dehn-, Stoß- und Bewegungsfugen. Das flexible Rigips Dichtband wird in die aufgetragene, noch frische Rigips Flüssig-Dichtfolie eingebettet. Eckausbildungen können einfach mit den leicht selbst zu erstellenden Innen- und Außenecken ausgeführt werden.

Rigips DichtmanschetteZur Abdichtung von Sanitäranschlüssen für Rohrdurchmesser bis 27 mm (1/2 Zoll) sind die speziellen Rigips Dichtmanschetten einzusetzen. Hierzu wird die Rigips Dichtmanschette über das Rohr geführt und in die aufgetragene, noch frische Rigips Flüssig-Dichtfolie eingebettet.

aufklappenaufklappenKüchen und Bäder mit der „Grünen”

FeuchträumeFür den Ausbau oder die Neugestaltung von Räumen mit hoher Feuchtigkeitsbelastung wie z. B. Bäder oder Küchen eignet sich in idealer Weise „Die Grüne” (GKBI) von Rigips. Bei zusätzlicher Brandschutzanforderung die Multiboard (GKFI) von Rigips.

Sie hat einen imprägnierten Gipskern und einen speziell behandelten Karton, so dass auftretende Feuchtigkeit nur schwer eindringen kann.

Sanitär-Objekte
Zum Anbringen von Tragständern für Waschtische oder WC-Becken eignen sich Doppelständerwände, die problemlos Spülkästen und Abflussrohre im Wandhohlraum aufnehmen (Montage siehe Trennwand). Grundsätzlich sollte man bei diesen Installationswänden eine zweilagige Beplankung vornehmen. Bei einem Profilabstand von 50 cm werden die Platten in Querverlegung angebracht. Zur Erhöhung der Wandsteifigkeit sind die Ständerprofile miteinander zu verbinden. Rohrbefestigungen sind durch Zwischenlage von Gummi- oder Filzstreifen von der Wandunterkonstruktion zu trennen, um Fließgeräusche zu vermeiden.

Für das Anbringen von kleineren Handwaschbecken oder Hängeschränken eignet sich die universell verstellbare Rigips Montageplatte.

Sanitär-Objekte

Wannenanschluss
Zur Körperschalldämmung wird zwischen Wannenrand und durchgehender zweiter Beplankung ein Filzstreifen eingelegt. Die verbleibende Fuge wird später mit dauerelastischem fungiziden Fugenkitt ausgespritzt.

Installationsdurchlässe
Installationsdurchlässe, z. B. für Wasserrohre, ca. 10 mm größer ausschneiden. Schnittkanten der Rigips-Platten grundieren. Durchlässe sowie sämtliche Anschlüsse und Ecken sind mit dauerelastischem fungiziden Fugenkitt zu verschließen. Werden Durchlässe mit speziellen Installationsteilen (z. B. Viega-Wanddurchführungen mit schalldämmender Gummidichtung) befestigt, sind zusätzliche Maßnahmen nicht erforderlich.

InstallationsdurchlässeInstallationsdurchlässe

An die universell verstellbare Rigips-Installationsplatte können Armaturen in gleicher Weise montiert und Abflussrohre durch entsprechende Schellen befestigt werden.

aufklappenaufklappenUniversal Montageplatten

Für die schnelle und sichere Befestigung von Hängeschränken, Regalen, Handwaschbecken, etc.

Die Vorteile

  • Universell verschiebbar von 360 - 625 mm
  • Problemloses Einpassen zwischen die Rigips Standprofile
  • Einfach verschraubbar mit Rigips Spezialschrauben
  • Für Handwaschbecken bis ca. 40 cm Tiefe
  • Für Gegenstände bis ca. 50 kg
  • Verzinkt

Montagehinweis 11. Zur Befestigung der teleskopartig verstellbaren Rigips Montageplatte an den Rigips Standprofilen werden die vorgestanzten Ecklaschen hochgebogen.

Montagehinweis 22. Standprofile links und rechts so in das Rahmenprofil einstellen, dass die geöffneten Seiten nach außen zeigen. (Bei Verwendung von 60 cm breiten Rigips Platten beträgt die max. lichte Weite zwischen den Profilen 55 cm). Rigips Montageplatten zwischen die Standprofile positionieren und auf erforderliche Breite ausziehen. Anschießend mit beiliegenden Blechschrauben fixieren (siehe Zeichnung).

Montagehinweis 33. Bei der Befestigung der Rigips-Platten auf den Standprofilen müssen im Bereich der Montageplatte mind. zwei Verschraubungen pro Seite mit Rigips Spezialschrauben erfolgen. Am besten wird dazu die Position der verdeckten Montageplatte auf der Oberfläche der Rigips-Platte markiert. Anschließend den gewünschten Gegenstand (Spiegelschrank, Regal, Lampe etc.) mit selbstschneidenden Schrauben befestigen.

Montagehinweis 44. Für schwere Gegenstände wie Handwaschbecken, Hängeschränke etc. muss die Montageplatte verstärkt werden. Hierfür eignet sich eine 19 mm dicke und 20 cm breite Span- oder Tischlerplatte, die einfach in die Montageplatte eingeschoben wird.

Montagehinweis 5Zur Befestigung des aufzuhängenden Gegenstandes wird die genaue Position auf der Rigips-Platte angezeichnet. Die Befestigungspunkte sollten im oberen Drittel der Montageplatte liegen und vorgebohrt werden. Der Bohrdurchmesser ist nach den benötigten Schlüssel- oder Stockschrauben festzulegen.

Lastabstand (a) in mmZulässige Last (F)* in kg
40075
300100
200120
100140
* In der zulässigen Last F ist das Eigengewicht des zu befestigenden Gegenstandes enthalten.

aufklappenaufklappenUniversal Installationsplatte

Für die schnelle und sichere Befestigung von Sanitärinstallationen

Die Vorteile

  • Universell verschiebbar von 360 - 625 mm
  • Problemloses Einpassen zwischen die Rigips Standprofile
  • Einfach zu verschrauben
  • Verzinkt

Montagehinweis 11. Zur Befestigung der teleskopartig verstellbaren Installationsplatte diese zwischen die Standprofile positionieren und auf die gewünschte Breite ausziehen.

Montagehinweis 22. Anschließend mit beiliegenden Blechschrauben fixieren (siehe Zeichnung). Dazu die Rigips-Standprofile links und rechts so in das Rahmenprofil einstellen, dass die geöffneten Seiten nach außen zeigen. (Bei Verwendung von 60 cm breiten Rigips-Platten beträgt die max. lichte Weite zwischen den Profilen 55 cm).

3. Wandscheiben oder Eckventile an der gewünschten Position auf der Installationsplatte befestigen und auf der Rigips-Platte die entsprechende Öffnung aussparen. Anschließend die Rigips-Platte auf den Standprofilen befestigen. Dabei darauf achten, dass im Bereich der Installationsplatte mindestens eine Verschraubung pro Seite mit Rigips-Spezialschrauben erfolgt. Es ist hilfreich, dazu die Position der verdeckten Installationsplatte auf der Oberfläche der Rigips-Platte zu markieren.

Montagehinweis 3Wichtig
Abflussrohr-Durchmesser auf den Wandhohlraum abstimmen, z. B. Standprofil CW 60/Abflussrohr DN 40.

Bei quer in der Wand verlaufenden Rohren sollte eine Doppelständerwand gestellt werden.

Fugenverspachtelung

aufklappenaufklappenGrundlagen

Selbermacher - Fugenspachtel.Bei der Verarbeitung von Rigips-Platten, sei es beim Ausbau eines Dachgeschosses oder beim Errichten einer Trennwand, entstehen an den Plattenstößen zwangsläufig Fugen. Beim Trockenbau-Handwerker gilt die ordnungsgemäße Verspachtelung dieser Fugen als krönender Abschluss und Handschrift seiner Arbeit.

Aber auch der Selbermacher sollte darauf achten, dass die Fugen richtig verspachtelt sind, denn falsch ausgeführte Spachtelarbeiten können bei den Folgearbeiten wie Tapeten, Anstrichen oder Putzen zu Schäden in Form von Rissen führen und die optische Qualität der geleisteten Arbeit negativ beeinflussen.

Wichtigster Grundsatz sollte daher sein:
Die Verspachtelung der Fugen sollte nur mit den dafür vorgesehenen Fugenspachteln von Rigips durchgeführt werden. Niemals Ansetzbinder, Haftputz oder andere Materialien verwenden, denn nur entsprechend abgestimmte Fugenspachtel garantieren eine rissfreie und dauerhaft glatte Verbindung der verarbeiteten Gipsplatten.

aufklappenaufklappenAuswahl des geeigneten Fugenspachtels

Die Rigips Fugenspachtel sind auf die jeweiligen Plattentypen abgestimmt und garantieren eine sichere Verspachtelung auch ohne Bewehrungsstreifen. Wichtig für die richtige Verspachtelung der eingesetzten Gipsplatten ist die Ausbildung der Plattenkante.

Für jeden Plattentyp der richtige Fugenspachtel

Rigips Produkte
„Die Weiße”
„Die Grüne”
Rigicell-Platten
UnifüllXX 
Vario Fugenspachtel*XXX
* für höchste Ansprüche in Profi-Qualität

Die Kanten der Rigips-Platten sind so ausgebildet, dass sie mit dem entsprechenden Fugenspachtel ohne einen Bewehrungsstreifen verspachtelt werden können und trotzdem die geforderte Fugensicherheit erreichen. Alle Rigips-Platten werden auf Stoß verlegt.

Hinweis: Großformatige Rigips-Platten mit den Abmessungen 1,25 m x 2,00 m oder 2,60 m haben eine abgeflachte Kante. Sie werden mit Vario Fugenspachtel ohne Bewehrungsstreifen oder Fugenfüller SUPER mit Bewehrungsstreifen verspachtelt.

aufklappenaufklappenMischungsverhältnisse und Verarbeitungszeiten

Produkt
Fugenspachtelmenge
Wassermenge
Verarbeitungszeit
Unifüll5 kg4,5 l30 Minuten
Vario Fugenspachtel5 kg2,5 l40 Minuten
* für höchste Ansprüche in Profi-Qualität

aufklappenaufklappenArbeitsschritt 1 - Anrühren

Das Anrühren der Spachtelmasse hat einen großen Einfluß auf das spätere Verhalten bei der Verarbeitung.
  • Zum Anrühren grundsätzlich nur saubere Gefäße und sauberes Leitungswasser verwenden.
  • Achtung: Nicht gereinigte Gefäße und schmutziges Wasser können die Verarbeitungszeit erheblich verkürzen!
  • Nur soviel Spachtelmasse anrühren, wie auch innerhalb der angegebenen Verarbeitungszeit verarbeitet werden kann.
  • Ungeübte Spachtler sollten max. 2,5 kg Spachtelmasse anrühren, um festzustellen, wie der Spachtelvorgang verläuft.
  • Bei komplizierten Spachtelflächen sollte zunächst ebenfalls weniger Spachtelmasse angerührt werden.

Einstreuen des TrockenmaterialsDas Einstreuen des Trockenmaterials in das Wasser erfolgt solange locker per Hand oder aus dem Beutel, bis sich auf der Oberfläche kleine Pulverinseln bilden. Hierdurch wird die Entstehung von Klumpen vermieden und die richtige Konsistenz erreicht.

3 Minuten SumpfzeitWichtig: Erst nach ca. 3 Minuten Sumpfzeit, in der sich Wasser und Gips verbinden, wird die Spachtelmasse per Hand zu einer klumpenfreien Masse angerührt und ist dann gebrauchsfähig. Zu steif angesetzte Masse kann mit Wasser verdünnt werden. Nachstreuen kann zu Klumpenbildung führen!

Wichtig: Bereits versteifendes Material darf nicht mehr verwendet oder durch Wasserzugabe „verlängert" werden. Durch nicht zulässiges „Verlängern” besteht die Gefahr von Fugennässe.

Konsistenz des FugenspachtelsTipp: Die Konsistenz des angerührten Fugenspachtels sollte so sein, dass das Material bei umgedrehter Kelle nicht abrutscht (für die Vorspachtelung etwas steifer anrühren).

aufklappenaufklappenArbeitsschritt 2 - Vorspachteln

Nach dem Anrühren des Fugenspachtels kann mit dem ersten Spachtelgang, dem Vorspachteln der Fugen, begonnen werden.

Um eine vollständige Verfüllung der Fuge zu gewährleisten, wird der Fugenspachtel mit der Glättekelle unter leichtem Druck in die Fuge eingebracht.

Erster SpachtelgangAnschließend wird die Spachtelmasse in möglichst langen Zügen von oben nach unten oder umgekehrt glatt abgezogen. Hierdurch werden unnötige Spachtelansätze bzw. Spachtelgrate vermieden.

Um eine bessere Aufnahme des Fugenspachtels zu gewährleisten, sind die nicht kartonummantelten Querkanten der Rigips-Platten bereits werkseitig angefast.

Offene Schnittkanten anfassenOffene Schnittkanten die beim Einpassen der Rigips-Platten entstehen, müssen daher vor der Verspachtelung mit einem Klingenmesser oder dem Vario Kantenhobel ebenfalls angefasst werden.

Tipps:

  • Beim Vorspachteln sollten immer zuerst die Querfugen verspachtelt werden.
  • Um höchste Fugenfestigkeiten zu erreichen, sollten sind offene Kanten vor dem Verspachteln von Gips- und Baustaub zu befreien (mit Pinsel oder Schwamm leicht anfeuchten).

aufklappenaufklappenArbeitsschritt 3 - Nachspachteln

Die Nachspachtelung darf erfolgen sobald das Material ausgehärtet ist.

Um eine übergangslose, glatte Fläche zu erhalten, sollten vor Beginn der Nachspachtelung evtl. vorhandene Spachtelgrate abgestoßen werden.

NachspachtelnZum Nachspachteln werden die gleichen Fugenspachtel eingesetzt wie für die Vorspachtelung Sie können in einer etwas dünneren Konsistenz angerührt werden um das sog. Ausziehen zu erleichtern.

Der Fugenspachtel wird dann ebenfalls in möglichst langen gleichmäßigen Zügen mit der Glättekelle auf die vorgespachtelte Fuge aufgetragen.

Die Spachtelfläche sollte zu einem planebenen Übergang mit der Platte ausgezogen werden.

Unebenheiten/Grate schleifenNach dem vollständigen Aushärten der Nachverspachtelung können evtl. entstandene Unebenheiten oder Grate geschliffen werden, um eine planebene Oberfläche zu erhalten.

Hinweise:

  • Die Nachspachtelung kann auch mit der hierfür entwickelten Spachtelmasse Rigiplast durchgeführt werden.
  • Rigiplast ist gebrauchsfertig, besonders geschmeidig und lässt sich leicht planeben ausziehen.
  • Das Material ist gut schleifbar und kann auch für einen vollflächigen Überzug zur Erreichung schattenfreier Oberflächen eingesetzt werden.

aufklappenaufklappenVerspachtelung von Innen- und Außenecken

Neben der Verspachtelung der Fugen auf der ebenen Wand oder einer Dachschräge, gibt es auch Spachtelpunkte, die im Bereich von Ecken oder Anschlüssen an anderen Bauteilen liegen.

Eckanschlüsse Längskante an Längskante (kartonummantelt)
Bei Inneneckanschlüssen werden die Längskanten der Rigips-Platten ohne Fugenabstand fest aneinander (stumpf) gestoßen und dann verspachtelt.

Inneneckanschluss (stumpf)Inneneckanschluss (stumpf)

Eckanschlüsse bei geschnittenen Kanten
Hier werden die Platten-Kanten nicht angefast, sondern mit einem Fugenabstand von ca. 5 mm verlegt. Diese Fuge wird anschließend mit Fugenspachtel ausgedrückt und glattgezogen.

Eckanschlüsse bei geschnittenen KantenEckanschlüsse bei geschnittenen Kanten

Eckanschlüsse an Mauerwerk, Putz, Beton etc.
Beim Anschluss einer Gipsplatte an Putz oder Beton sollte zwischen Plattenkante und Wand ein selbstklebendes Malerband (Kreppband) geklebt werden, das für eine Trennung der unterschiedlichen Materialien sorgt. Der sichtbare Teil des Klebestreifens wird nach der Verspachtelung entfernt.

Eckanschlüsse an Mauerwerk, Putz, Beton etc.Eckanschlüsse an Mauerwerk, Putz, Beton etc.

Wand-Außenecken mit Kantenschutzprofil
Bei stärker beanspruchten vorspringenden Wandecken wird zweckmäßigerweise ein Kantenschutzprofil eingespachtelt.

Wand-Außenecken mit KantenschutzprofilWand-Außenecken mit Kantenschutzprofil

aufklappenaufklappenVerarbeitungsgrundregeln

Diese Grundregeln sollten bei der Fugenverspachtelung beachtet werden:
  • Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit wird nicht nur die Trocknung der Spachtelmasse verzögert, es können auch Fugenquellungen entstehen, d. h. vor der Verspachtelung auf die Luftfeuchtigkeit achten und z. B. noch anstehende Putzarbeiten vorher abschließen.
  • Bereits eingebaute Platten, die durch Wetter- oder Baueinflüsse feucht geworden sind, dürfen erst nach dem vollständigen Austrocknen verspachtelt werden.
  • Starke Wärmeeinwirkung kann zu Fugenrissen Führen, deshalb sollte z.B. Gußasphalt in jedem Fall vor der Verspachtelung eingebracht werden.
  • Werden Räume im Winter schockartig aufgeheizt, kann es zu Längenveränderungen der Platten und damit zu Spannungsrissen kommen.
  • Bei Frost dürfen keine Spachtelarbeiten ausgeführt werden.
  • Werden Rigips-Platten im Trockenputzverfahren mit Ansetzbinder angebracht, darf ebenfalls nicht sofort verspachtelt werden. Das völlige Austrocknen des Binders muß abgewartet werden, um Spannungen und dadurch entstehende Risse zu vermeiden.

Wichtig: Bei mehrlagigen Beplankungen müssen generell auch die Fugen der unteren Plattenlagen verspachtelt werden, wobei hier ein Spachtelgang genügt.

aufklappenaufklappenWerkzeuge und Hilfsmittel

Diese Werkzeuge helfen beim richtigen Verarbeiten von Gipsplatten und Fugenspachteln:

Zum Vor- und Nachspachteln: rostfreie Glättekelle mit nicht zu dünnem Griff, JapanspachtelZum Vor- und Nachspachteln:
rostfreie Glättekelle mit nicht zu dünnem Griff, Japanspachtel

Zum Schleifen: SchleifgitterZum Schleifen:
Schleifgitter

Kanten fasen: KlingenmesserFür die Kanten:
Klingenmesser oder Vario Kantenhobel

Für die Plattenausschnitte: Stichling, DosenfräseFür die Plattenausschnitte:
Stichling, Dosenfräse

Oberflächenbehandlungen

aufklappenaufklappenOberflächenbehandlungen

Sobald die Spachtelstellen trocken sind, kann die anschließende Oberflächenbeschichtung durchgeführt werden.

Die werkseitig grundierte Oberfläche von Rigicell 12 ist sofort streich- oder tapezierfertig. Die „Weiße”, die „Grüne” und die „Rote” sollten mit Rigips-Sicherheitsgrundierung behandelt werden.

Verspachtelte Fugen und sonstige Spachtelstellen sollten grundsätzlich grundiert werden. Spätere Tapetenwechsel gehen dann problemlos vonstatten.

Fliesen lassen sich auf der planebenen Oberfläche mit handelsüblichen Dünnbettklebern aufkleben, wobei die Vorschriften der Kleberhersteller zu beachten sind.
Bitte beachten: Doppelte Beplankung!

Bei stark wasserbeaufschlagten Flächen, wie Dusche oder Wanne, empfiehlt sich ein feuchtigkeitssperrender Dichtkleber.

Lastenbefestigung

aufklappenaufklappenNägel

Leichte Gegenstände, wie Bilder, Uhren usw. (bis 15 kg), kann man sicher mit Bilderhaken an Wand- und Deckenkonstruktionen mit Rigips-Platten anbringen. (Jeder Nagel trägt ca. 5 kg)

aufklappenaufklappenDübel

Bei Wandbekleidungen mit Trockenputz werden schwere Gegenstände an entsprechend langen Haken und Schrauben und Dübeln im Mauerwerk befestigt.

Zur Lastenbefestigung an Rigips-Trennwänden oder freistehenden Vorsatzschalen (Hohlraumkonstruktionen) können handelsübliche Kunststoff-Spreizdübel eingesetzt werden. Die zulässige Traglast wird insbesondere durch die Tiefe der Wandlast (z. B. Schranktiefe) sowie die Dicke der Wandbekleidung bestimmt.

Zulässige Wandlasten für 12,5 mm Platten.
Für Lastenbefestigung mit Spreizdübeln oder Rigips-Dübeln Typ 10/20:

Tiefe der Konsollast in cm
Empfohlene Last pro Dübel*
pro m Wand
Typ 10
Typ 20
1025 kg50 kg70 kg
2020 kg35 kg55 kg
3015 kg35 kg40 kg
* Für 9,5 mm Platten nicht zu empfehlen
Tiefe der Wandlast in cm
Zulässige Traglast Hohlwanddübel pro Dübel*
pro m Wand
1055 kg (40)75 kg
2045 kg (30)70 kg
3035 kg (25)60 kg
4030 kg (20)55 kg
* Dübelabstand mind. 150 mm
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