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Brandschutz im Bürgerhaus

Meldung vom 30. August 2005

Wohnraum im Dachgeschoss schnell und sicher saniert

Für die brandschutzsichere Sanierung eines Wohnhauses in Weilheim, gelegen zwischen München und den bayerischen Alpen, entschied sich der Bauherr nach eingehender Beratung durch den zuständigen Rigips-Fachberater für einen trockenen Innenausbau. Im Rahmen einer umfassenden Sanierungsmaßnahme im ersten und zweiten Obergeschoss galt es, ein bisher nur teilweise zu Wohnzwecken genutztes und nicht mehr zeitgemäßes Dachgeschoss in eine attraktive Wohnfläche zu verwandeln. Wie häufig bei nachträglichen Ausbauten in historischen Gebäuden verlangte die alte Dachkonstruktion nach einer sorgsamen, an den Anforderungen des Brandschutzes orientierten Sanierung.

Im Erdgeschoss eines schon vor 1600 auf dem zentralen Marktplatz der historischen Kreisstadt Weilheim erbauten Bürgerhauses befindet sich ein Künstler- und Hobbybedarf, darüber befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss großzügige Wohnungen. Das zweite Obergeschoss wurde durch eine Sanierung des Dachgeschosses noch einmal erweitert. So entstand eine Wohnung mit rund 150 m2 Wohnfläche. Für den fachgerechten Ausbau des Dachgeschosses und die Sanierung des Treppenhauses entschieden sich Bauherr und Verarbeiter nach ausführlicher Beratung für Rigips-Systeme.

Brandschutz für die Dachschräge
Die Zimmerei Hansjörg Ender aus Diessen übernahm sowohl die Bekleidung der Dachschrägen als auch die Montage neuer Trennwände und Böden sowie die Brandschutzbekleidung des Dachstuhls. Bevor mit der Anbringung der Feuerschutzplatten auf den Balken begonnen werden konnte, gab es an der Unterkonstruktion der Dachschrägen einiges zu tun: Die Dachkonstruktion wurde an mehreren Stellen mit neuem Holz aufgeleistet und ausgeglichen, bevor eine 20 cm starke Mineralfaserdämmung und eine Dampfbremsfolie eingebracht werden konnten.

Aufgrund der außergewöhnlich großen Abstände der Holzbalken musste im Abstand von maximal 50 cm eine stabile Traglattung 40/60 mm aufgebracht werden, bevor die Bekleidung der Dachschrägen montiert werden konnte. Für einen sicheren Brandschutz von F 30 wurden insgesamt rund 360 m2 „Rigips Feuerschutzplatten RF 12,5 mm“ in doppelter Beplankung mit „Rigips Schnellbauschrauben“ an den Dachschrägen verbaut. Zur Komplettierung des Brandschutzes erstellte der Verarbeiter darüber hinaus eine Vorsatzschale aus Feuerschutzplatten für die Giebelwände.

Trennwand stärkt den Brandschutz
Die vom Bauherrn erwünschte Trennwand errichteten die Monteure der Zimmerei Ender mit „Rigips Wandprofilen CW“, die wiederum doppelseitig mit „Rigips Feuerschutzplatten RF 12,5 mm“ beplankt wurden. Mit einer Dämmschicht aus 50 mm dicken Mineralfaserdämmplatten entstand so eine insgesamt 100 mm starke und feuerbeständige Trennwand in F 90. Die Fugen der „Rigips Feuerschutzplatten“ wurden anschließend schnell und sicher mit dem „Vario Fugenspachtel“ geschlossen und mit der „ProFin“ Spachtelmasse von Rigips nachgespachtelt. So entstand eine hochwertige ebene Oberfläche.

Neue Deckenbekleidungen im Treppenhaus
Auch die Decken im Treppenhaus des Altbaus mussten aufgrund ihres altersschwachen Zustandes einer fachgerechten Sanierung unterzogen werden. Für eine F 90 brandschutzertüchtigte Decke wurde im Treppenhaus des ersten Obergeschosses eine 10 cm abgehängte Decke eingebaut. Die 20 m2 große Fläche wurde hierfür mit 2 x 20 mm „Rigips Die Dicke“ auf „Rigips Hutdeckenprofilen“ beplankt und ebenfalls mit „Vario Fugenspachtel“ und „ProFin“ Spachtelmasse zu einer glatten Fläche verarbeitet.

Die Treppenhausdecke im dritten Obergeschoss erforderte keinen gesonderten Brandschutz und so entschied man sich hier für eine einlagige Beplankung mit Rigips-Gipsplatten 12,5 mm und einer Holzunterkonstruktion sowie einer Verspachtelung mit „Vario Fugenspachtel“ und „ProFin“ Spachtelmasse.

Trennwände und Treppen
Für eine schall- und brandschutzsichere Trennwand zwischen Wohnraum und Treppenhaus erstellte der Verarbeiter im ersten Obergeschoss eine F 90 Trennwand aus 2 x 12,5 mm dicken „Rigips Feuerschutzplatten RF“ mit 40 mm Mineralfaserdämmung. Die Unterseite der Treppe zum zweiten Obergeschoss wurde für einen sicheren Brandschutz ebenfalls feuerbeständig verkleidet.

Die gesamten Sanierungsmaßnahmen von Treppenhaus und Dachgeschoss wurden von sechs Mitarbeitern der Zimmerei Ender ausgeführt und die Gesamtbauzeit nahm insgesamt rund fünf Monate in Anspruch.

Bauherr: Josef Maria Rau, München
Verarbeiter: Zimmerei Hansjörg Ender, Diessen
Systemberatung: Rigips GmbH

Nach Einbringung von Mineralfaserdämmung und Dampfbremsfolie musste aufgrund der großen Abstände der Holzbalken eine stabile Traglattung erstellt werden.

Brandschutz im Bürgerhaus 1
Nach Fertigstellung entstand im zweiten Obergeschoss und Dachgeschoss des Altbaus in Weilheim zusammen eine attraktive und brandschutzsichere Wohnfläche von rund 150 m2.
Brandschutz im Bürgerhaus 2
Im Erdgeschoss des historischen Wohn- und Geschäftshauses befindet sich ein Künstler- und Hobbybedarf. Die darüber liegenden Etagen wurden fachgerecht zu modernen Wohnungen saniert.
Brandschutz im Bürgerhaus 3

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