
Das Thema Innendämmung ist aktueller denn je. Steigende Energiepreise und schärfere gesetzliche Anforderungen lassen den Bedarf an energetischen Sanierungen weiter zunehmen. Eine effiziente Wärmedämmung trägt wesentlich zur Wertsteigerung und zur energetischen Optimierung von Bestandsgebäuden dar, die erhebliche Potenziale an Energieeinsparung bergen.
In vielen Fällen kommt für eine nachträgliche Wärmedämmung der Außenwand ohnehin nur eine Innendämmung in Frage wie z.B. bei
Dass eine Innendämmung darüber hinaus eine bauphysikalisch sichere und energetisch effiziente Alternative darstellt, beweist Ausbau-
Rigitherm 032: die sichere und wirtschaftliche Innendämmung
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Mit der Verbundplatte Rigitherm 032 und der neu entwickelten Detaillösung aus Thermoplatte und Thermoprofil gehen Sie bei der Innendämmung von Außenwänden auf Nummer Sicher. Dieses einzigartige System bietet ein optimales Preis-
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Neben den vielen Vorzügen bei der energetischen Sanierung empfiehlt sich die neue Rigitherm 032 auch in puncto Verarbeitung. Denn Rigips hat vom optimierten Plattenformat über ein neues Montageverfahren bis hin zum idealen Kleber an alles gedacht, was die Arbeit leichter und sicherer macht.
Die Vorteile im Einzelnen:
(DIN EN 12004) sowie |
Grundsätzlich ist die Innendämmung von Außenwänden heute eine sichere Alternative. Allerdings existieren immer noch bauphysikalische Bedenken oder Vorbehalte. Diese können nun durch Ergebnisse einer unabhängigen Langzeitstudie entkräftet werden.
Jedoch sind beim Einsatz einer Innendämmung ein paar wichtige Punkte zur Funktionsfähigkeit zu beachten und sicherzustellen.
Das bestehende Mauerwerk entscheidet über die Beurteilung des U-Schlagregenschutz
Ohne hinreichenden Schlagregenschutz kann zuviel Feuchtigkeit in das Systeminnere gelangen und somit bauschädigende Feuchteanhäufungen hervorrufen. Ein ausreichender Schlagregenschutz ist in der Regel gegeben bei:
1. Süd-
2. Zweischaligem Mauerwerk bzw. Mauerwerk mit Vorhangfassade
3. Wände mit abschirmender Nachbarbebauung
4. Sichtmauerwerk mit wasserabweisender Oberfläche
5. Mauerwerk mit funktionsfähiger Putzschicht
Wärmebrücken
Wärmebrücken sind eine der größten Schwachstellen bei der Innendämmung. Durch einen erhöhten Wärmestrom und dadurch bedingte niedrige Oberflächentemperaturen kann es an diesen kritischen Stellen zu Tauwasser-
1. Fensterlaibungen
2. Einbindende Decken
3. Einbindende Wände
4. Heizkörpernischen
Feuchtekonvektion
Der Feuchteeintrag durch Konvektion ist nicht zu vernachlässigen, da durch Konvektion nicht nur Wärmeverluste sondern auch große Tauwassermengen entstehen können. Daher ist zu nachhaltiger Vermeidung von Bauschäden sicherzustellen, dass es zu keiner Luftzirkulation zwischen Dämmung und Bestandswand kommt. Konvektion wird bei Rigips-
| In puncto Wirtschaftlichkeit sind Sie mit dem Rigitherm- System auf der sicheren Seite: Weniger Verarbeitungsschritte und deutlich geringere Materialkosten im Vergleich zu anderen Innendämmsystemen sind handfeste Vorteile für Sie und Ihre Kunden. |
Mit dem Rigitherm- |
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* Kosten auf Basis durchschn. VK-
homogener Wandfläche (= Platten + Kleber + Putz;
letzterer entfällt bei Rigitherm)
| Alle Wärmebrücken weisen einen erhöhten Wärmestrom auf und somit eine niedrigere Oberflächentemperatur als benachbarte Bauteile. Um vor Tauwasser und Schimmel zu schützen, müssen die Anforderungen gemäß DIN 4108 (hygenischer Mindestwärmeschutz) erfüllt werden. Die DIN 4108 gibt eine dauerhafte Oberflächentemperatur von 12,6 °C vor. Durch die Grenze von 12,6 °C erreicht die Oberfläche eine max. relative Feuchte von 80 % (Basierend auf 20°C Lufttemperatur / 50 % r.LF). Somit soll sichergestellt werden, dass "schimmelgefährdete" Oberflächen nicht zuviel Feuchtigkeit aufnehmen müssen.
| Ganz im Gegensatz zu den Anforderungen der DIN 4108, ist bei Fenstern die DIN EN ISO 13788 maßgebend. Diese gibt lediglich eine Oberflächentemperatur von 9,3 °C vor. Somit darf die Oberfläche eine relative Feuchte von 100 % aufweisen. Demzufolge darf Kondenswasser auf der Oberfläche ausfallen ohne dass ein Schaden entsteht. Dem liegt zu Grunde, dass die Oberfläche des Fensters (z.B. Kunststoff) nicht "schimmelgefährdet" ist. Anfallendes Kondenswasser kann bei Bedarf ablaufen oder abgewischt werden. |
Regeldetails zum Wärmeschutz mit ThermoPlatte + ThermoProfil
| Zur Berücksichtigung der normativen Anforderungen und zur Vermeidung schadensrelevanter Wärmebrücken bietet Ausbau- Die ThermoPlatte eignet sich besonders für den Einsatz in Laibungen, Heizkörpernischen oder zur Dämmung von einbindenden Bauteilen, wie z.B. Geschossdecken sowie Wände. Das Rigips ThermoProfil wird als Ergänzung zur bauphysikalisch sicheren Dämmung von Fensterlaibungen eingesetzt.
| Dadurch, dass das ThermoProfil identische Oberflächeneigenschaften wie ein Fenster hat, gelten hier im gesamten Bereich die Anforderungen der DIN EN ISO 13788 (9,3 °C). Der äußerst kritische Bereich zwischen Laibung und Fenster wurde lediglich entschärft. Die Anforderung der DIN 4108 (12,6 °C) muss dadurch erst neben dem Profil eingehalten werden. |
Im Folgenden werden Ihnen Detaillösungen mit der neuen Rigips ThermoPlatte und dem neuen ThermoProfil aufgezeigt. Alle angegebenen Werte in den nachfolgenden Tabellen erfüllen die Anforderungen der DIN 4108 bzw. der DIN EN ISO 13788. |
Wichtiger Hinweis: Alle Werte wurden in Anlehnung an das IGG Merkblatt 4 ermittelt und dienen lediglich der Orientierung.
Genauere Infos und weitere Details entnehmen Sie bitte dem IGG Merkblatt 4. Erhältlich unter www.rigips.de.
Wärmebrücken – Neu entwickelte Detaillösungen von Rigips
Fensterlaibungen
Bei der Innendämmung gehört die Fensterlaibung zu den wichtigsten Ausführungsdetails. Grundsätzlich ist zu beachten, dass durch den Einbau einer Innendämmung die Oberflächentemperatur im Eckbereich zum Fenster abfällt und damit ein kritischer Punkt entsteht. Mit dem ThermoProfil können Sie jede Fensterlaibung sicher und bauschadensfrei planen und ausführen.
Wenn energetisch schlechte Wände und / oder Fenster vorhanden sind, ist es selbst mit ernergetisch besserem Dämmstoff (z.B. PUR) unmöglich, die Anforderungen der DIN 4108
(12,6 °C) sicher zustellen.
Durch den kombinierten Einbau des ThermoProfils und der ThermoPlatte können selbst
Für die Geschossdecke wurde eine 200 mm dicke Stahlbetondecke (Auflagefläche ca. 20 % der Mauerwerksdicke) angesetzt. Bis zu einer Dämmdicke von 80 mm ist jeweils die gleiche Ausführung auch für einbindende Wände geeignet. Ab einer Dämmdicke der Rigitherm 032 von 80 mm brauchen die einbindenden Standard-
Für die Heizkörpernische wurde die Berechnungsdicke des jeweiligen Mauerwerks auf der Innenseite um 50 % reduziert. Bei ungünstigen Wandtypen und somit dicken Dämmungen (20 + 20 mm) kann alternativ auch die Rigitherm 032 mit 40 mm Dämmstoff eingesetzt werden.
Die vorhandenen Heizleitungen können auch in die dämmende Konstruktion mit eingebunden werden, sofern dies konstruktiv erforderlich ist. Hierbei sollten z.B. durch Einhausungen mit der ThermoPlatte (20 mm) die Leitungen ausreichend gedämmt werden.
energetisch schlechte Fenster (UF = 3,4 W/m2K) schadensfrei gedämmt werden und das
schon mit der nur 20 mm dünnen ThermoPlatte ( + ThermoProfil). Erst ab einem U-
von 1,8 W/m2K (Wandtyp 1) muss die 30 mm starke ThermoPlatte (+ ThermoProfil)
eingesetzt werden.
Geschossdecken / einbindende Wände
Heizkörpernischen
Heizleitungen
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Zum anderen gibt subjektive Gründe für den Einsatz einer Innendämmung. Beispielsweise kann eine Innendämmung weitestgehend unabhängig von Witterungsbedingungen installiert werden. Dadurch lassen sich wetterbedingte Bauunterbrechungen vermeiden und der Baufortschritt ggf. beschleunigen.
Oft sind Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen gekoppelt. Durch den Einsatz der Rigitherm 032- Und nicht zuletzt gilt: Durch eine Innendämmung, insbesondere mit der Rigitherm 032-
Bei einer energetischen Sanierung einer Bestandswand mit einem U-
Grundsätzlich ist bei Innendämmungen von Außenwänden zu berücksichtigen, dass die Temperatur des vorhandenen Wandquerschnitts in den Heizperioden gegenüber nicht gedämmten Konstruktionen absinkt. In diesem Zusammenhang wird oft von "der Verschiebung des Taupunkts" gesprochen.
Bauphysikalisch steht dahinter ein natürlicher Prozess, bei dem ein Diffusionsstrom entsteht, der Feuchte von der warmen zur kalten Seite durch ein Bauteil. Da warme Luft naturgemäß mehr Feuchte binden kann, kommt es auf dem Weg der Luft von der warmen zur kalten Seite zu einer Erhöhung der Porenfeuchte im Mauerwerk. Der "klassische Taupunk", wie bei der kalten Fensterscheibe wird nicht erreicht.
Derzeit existieren zwei grundsätzliche Lösungen für Innendämmsystem: diffusionsoffene bzw. kapillar aktive Systeme und kapillar inaktive Systeme.
Die diffusionsoffenen Systeme mit "kapillar aktiver" Funktionsweise erlauben die Aufnahme von Feuchtigkeit in die Systemkonstruktion, insbesondere in der kalten und feuchten Jahreszeit. Sie transportieren zwar im Sommer auf kapillaren Wege mehr oder weniger gut die Feuchte aus dem Mauerwerk nach innen, sorgen also für eine gewisse Rücktrocknung. Im Winter hingegen gelangt entsprechend viel Raumluftfeuchte in die Gesamtkonstruktion und erhöht so den Wassergehalt.
Im Gegensatz dazu wirken kapillar inaktive Systeme, wie die Rigitherm 032-
Leckagen in Anschlussbereichen sind zu vermeiden. Im Zweifelsfall sind diese Anforderungen nach aktuell gültigen und anerkannten Richtlinien herzustellen.
Um vor Schimmel und Tauwasser zu schützen, müssen die Anforderungen gemäß DIN 4108 (hygenischer Mindestwärmeschutz) erfüllt werden. Die DIN 4108 gibt eine dauerhafte Oberflächentemperatur von 2,6 °C vor. Besonders bei altem Bestandsmauerwerk bzw. bei Mauerwerk mit einer schlechten Eigendämmleistung ist dies nicht immer gewährleistet. Besonders kritisch sind Fensterlaibungen, einbindende Bauteile und Heizkörpernischen.
Rigips hat hierfür neue, perfekt aufeinander abgestimmte Systemkomponenten entwickelt: Die ThermoPlatte besteht aus einem EPS Kern mit WLG 032 sowwie einer beidseitiger Zement- Hiermit können alle kritischen bauphysikalischen Wärmebrücken nach Herstellerangabe mit gedämmt werden. Weiterhin werden in diesen Bereichen die Wärmeverluste deutlich reduziert.
Ist das Fachwerk gegen Schlagregen geschützt, z.B. mit Brettschalung, Verschindelung, Putz, o. Ä. kann eventuell die Rigitherm 032 oder 040 zum Einsatz kommen. Bei verkleidetem Fachwerk kann von außen keine bzw. nur eine sehr geringe Menge an Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringen. Die Funktionstüchtigkeit muss auf jeden Fall von einem Sachkundigen überprüft werden.
Weitere Detail können Sie dem WTA Merkblatt 8-
Innerhalb von Wohnungen, egal in welchem Geschoss bzw. bei welcher Gebäudehöhe, ist Rigitherm somit zugelassen.
Einschränkungen für den Einsatz von Rigitherm 032 und 040 existieren lediglich bei Flucht-
Um Wärme- Anstriche und Tapeten sowie gegebenenfalls Kalk- Glatten Untergrund (z.B. Beton) mit Rikombi Kontakt vorbehandeln. Stark saugenden Untergrund (z.B. Porenbeton) mit Rikombi Grund vorbehandeln. Unebenheiten des Untergrunds bis 20 mm dürfen mit Rifix ThermoPlus ausgeglichen werden. Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.
Da die Rigitherm 032-
Klebearbeiten (1996), vom Bundesausschuss Farbe-
Bei Plattenbreiten > 625 mm, ist eine zweite Batzenreihe an den Drittelpunkten aufzubringen.
Geeignete Fliesen
Alle Keramischen Fliesen gemäß DIN EN 14411, Steinzeugfliesen und Glasmosaik
Klebetechnik Fliesenverfugung
Kleber im Dünnbettverfahren vollflächig auftragen und mit feinzahniger Kelle im oberen Bereich horizontal abkämmen. Handelsübliche Kunststoffkleber auf Dispersionsbasis verwenden oder hydraulisch erhärtende Kleber. Unverspachtelte Rigips-
Fugen der Fliesenflächen mit Fugenmaterial auf Zementbasisverfüllen.
Für häusliche Bäder sind imprägnierte Platten (RBI bzw. RFI oder Rigidur H) zu verwenden.
Rigips-
Grundierung mit Tiefengrund sowie Dichtkleber
Voraussetzung ist, dass der U-
Telefon 01 80 5 / 34 56 70*
Telefax 01 80 5 / 33 56 70*