Moderne Villa für eine junge Familie

28.07.2010

Raffinierter Innenausbau mit robuster Rigips Duraline

Düsseldorf – Für eine junge Familie entstand am Westufer des Ammersees eine architektonisch außergewöhnliche Villa, die sich in Form und Fassade harmonisch dem Hangverlauf und der von Feldern geprägten Umgebung anpasst und deren Innenraum durch eine hochwertige Wandgestaltung und raffinierte Einbauten beeindruckt. Im Mittelpunkt der Ausbauarbeiten stand die Gipsplatte „Duraline 12,5 VARIO“ von Rigips, die sich durch ihre guten Verarbeitungseigenschaften, höchste Schalldämmwerte und ihre besonders hohe Robustheit für die anstehenden Arbeiten empfahl.

Architekt Helgo von Meier entwickelte die moderne Villa über zwei Ebenen: Die Erdgeschoss-Ebene, in sich noch einmal um eine halbe Etage versetzt, folgt dem natürlichen Geländeverlauf. Sie öffnet sich mit einer bodentiefen Fensterfront über die enorme Raumhöhe von 3,80 m und in voller Breite zur Gartenlandschaft. Das Obergeschoss scheint als höher liegendes „Wohn-Deck“ mit durchgehendem Balkon darüber zu schweben und gewährt einen freien Blick über die Landschaft.

Fließender Übergang von innen nach außen
Von innen betrachtet spiegeln sich in der breiten Fensterfront des Erdgeschosses die mit insgesamt 1.500 m² „Duraline 12,5 VARIO“-Gipsplatten erstellten Einbauten in Wohnzimmer, Küche und Bibliothek. „Auf diese Weise entsteht der Eindruck, dass Wohnraum und Garten fließend ineinander übergehen“, erklärt Stefan Birkmeier, Inhaber der Firma Birkmeier Akustik und Trockenbau in Eresing, der für den raffinierten Innenausbau verantwortlich war.

Einteilung in Achsen und Fluchten
Vor Beginn der Ausbauarbeiten teilten die Verarbeiter aus dem oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech das gesamte Gebäude in Achsen und Fluchten ein, um allseitig perfekte Wandanschlüsse an die Fassade sicherzustellen. Die Wände erstrecken sich zum Teil durchgehend über drei Etagen und sind außergewöhnlich breit. So ist die Treppenhaus-Vorwand beispielsweise 10,50 m hoch. Sie geht in die Trennwand zwischen Küche und Wohnbereich über und erreicht damit eine Länge von 11 m. Insgesamt wurden die Ausbauarbeiten nach den Wünschen des Architekten mit äußerster Präzision vorgenommen. Die vereinbarten Toleranzen nach DIN 18202 für erhöhte Anforderungen wurden dabei nochmals halbiert.

Beplankt mit „Duraline 12,5 VARIO“
Mit CW- und UW-Profilen errichteten die Verarbeiter zunächst die Unterkonstruktionen für Vorsatzschalen sowie Einfach- und Doppelständerwände. Um eine perfekte Oberfläche und maximale Risssicherheit zu erzielen, sollte die Zahl der Fugen so gering wie möglich gehalten werden. Die Unterkonstruktionen wurden deshalb raumhoch und zweilagig mit bis zu drei Meter langen „Rigips Duraline 12,5 VARIO“-Gipsplatten beplankt, die aufgrund eines hoch vergüteten Gipskerns und eines wesentlich dickeren Kartons eine deutlich höhere Oberflächenhärte und Belastbarkeit als normale Gipsplatten haben. Da die Villa über eine Deckenheizung und -kühlung verfügt, mussten alle an die Decke anschließenden U-Profile geklebt werden. Um höchste Schalldämmwerte zu erreichen, führten die Verarbeiter alle Wandecken und -abzweigungen mit Rigips LWI- und LWA-Profilen aus. Bewegungsfugen wurden im Fassadenanschluss oder in den Lichtbändern versteckt. Sämtliche Anschlüsse wurden mit Trennstreifen ausgeführt. Da eine klare, rissfreie Fugenausbildung gewünscht war, kam Acryl generell nicht zum Einsatz.

Bestnoten für Schall- und Brandschutz„Wir haben die Rigips ,Duraline’ nicht nur wegen ihrer enormen Stabilität und besonders strapazierfähigen Oberfläche verarbeitet“, so Trockenbau-Spezialist Stefan Birkmeier. „Die Platte weist zudem optimale Schall- und Brandschutzwerte auf.“ Mit „Rigips Duraline 12,5 VARIO“-Gipsplatten können viele Wandkonstruktionen mit Anforderungen an den Brandschutz bis zur Feuerwiderstandsklasse F 90 realisiert werden. In puncto Schallschutz ergaben Prüfungen einer unabhängigen akkreditierten Prüfstelle, dass bereits eine doppellagig mit „Duraline 12.5 VARIO“ beplankte Einfachständerwerkswand mit Filzanschlussdichtung einen Schallschutzwert von bis zu Rw,R 60 dB (CW 100) erreicht.

Treppengeländer über drei Etagen
Das über drei Etagen durchgehende Treppengeländer führten die Trockenbau-Profis als doppelt beplankte Metall-Einfachständerwand (d = 150 mm) aus. Dabei galt es zu verhindern, dass sich Schwingungen der Betontreppe auf die Gipskartonwand übertragen. Die Verarbeiter lösten diese Aufgabe, indem sie seitlich an die Treppenwangen Metallwinkel mit Langloch anbrachten, die horizontale Bewegungen aufnehmen und gleichzeitig der vertikalen Aussteifung der Wand dienen.

Moderne Bodenanschlussdetails
Sämtliche Wand-/Bodenanschlüsse führte das Ausbauteam so aus, dass später wandbündige Sockelleisten eingebaut werden konnten. Als Anschluss zu den Fußbodenleisten wurde umlaufend ein ULTRA-L Anschlussprofil eingespachtelt. So entstand im Bereich der oberen Plattenlage Platz für die Bewegungsfuge des Estrichs und des auf Lagerhölzern montierten Dielenbodens. Um die Schalldämmwerte nicht zu beeinträchtigen, passten die Verarbeiter die oben ausgesparten Beplankungslagen zwischen den Ständern exakt ein.

Wandbündige Türrahmen und Türen
Ein besonders kniffliges Ausbaudetail war die Installation der Türrahmen und Türen, die nach den Plänen der Architekten ebenfalls wandbündig erfolgte und zunächst eine exakt berechnete Öffnung in den Wänden erforderte. Dank einer speziell entwickelten Türschablone waren die Verarbeiter in der Lage, die Türen in allen Einbausituationen in gleicher Konstruktion zu montieren. Für einen sauberen Anschluss der Türrahmen an die Tür sorgt das passgenau eingespachtelte ULTRA-L Profil. Die Sockelleiste wurde damit zum Türrahmen.

Raffinierte Sonderkonstruktionen
Die zahlreichen vom Architekten entworfenen Einbauschränke, Regale und Ablagen realisierten die Trockenbauspezialisten mithilfe von Korpussen aus mitteldichten Holzfaserplatten (MDF), die anschließend mit „Rigips Duraline 12,5 VARIO“ bekleidet wurden. Um eine nahtlose Verbindung zwischen MDF und Gipsplatte zu schaffen, ließen die Verarbeiter nach einem speziell entwickelten Verfahren einen Falz in die Holzfaserplatte ein und spachtelten über Eck ein ULTRA-CORNER Kantschutzprofil ein. Gemeinsam mit dem Wohnstudio Graf am Ammersee hat die Firma Birkmeier Akustik und Trockenbau diesen Konstruktionsaufbau entwickelt und in anderen Objekten bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt. „Bei der Ausführung ist größtmögliche Genauigkeit gefragt“, so Stefan Birkmeier. „Schließlich sollen in die geschaffenen Nischen jederzeit passgenau Korpusse mit Türen oder Regale eingelassen werden können. Das System ist somit extrem variabel und kann jederzeit mit neuen Einbauten bestückt werden.“

Größte Genauigkeit war auch beim Einbau der zwei 3,0 x 1,0 m bzw. 1,0 x 2,20 m großen Schiebetüren in eine Gipskartonwand im Küchen- und Eingangsbereich gefragt: Der Abstand der beiden aneinander vorbeilaufenden Türblätter beträgt lediglich 5 mm.

Verspachtelung in Q 3
Die Verspachtelung der gesamten Gipsplatten-Oberflächen in der neuen Villa erfolgte in Qualitätsstufe Q 3 mit „VARIO Fugenspachtel“. In einem ersten Arbeitsgang spachtelten die Verarbeiter vollflächig längs mit der Platte. Im zweiten Spachtelgang wurde quer zur Platte gearbeitet, um selbst geringfügige Unebenheiten auszugleichen und auf eine größere Schichtdicke zu kommen. Um auch die kleinsten Spachtelansätze zu entfernen, wurde die gesamte Fläche anschließend mit Schleifgitter Körnung 120 geschliffen.

Insgesamt verarbeiteten die Ausbau-Profis um Stefan Birkmeier ca. 1.500 m² „Rigips Duraline 12,5 VARIO“-Gipsplatten, etwa 390 Meter ULTRA-L Profile als Anschluss an Fußbodenleisten und Türrahmen sowie etwa 470 Meter ULTRA-FLEX Profile als Kantenschutz bzw. Anschluss an die MDF-Korpusse.

Bautafel
Architekten: Helgo von Meier, Dipl.-Ing. Architekt, Schondorf
Trockenbau: S. Birkmeier Akustik und Trockenbau, Eresing
Systemberatung: Claas Loskamp, Saint-Gobain Rigips GmbH

Villa am Ammersee

Für eine junge Familie entstand am Ammersee eine architektonisch außergewöhnliche Villa.

 

Villa am Ammersee

Sonderkonstruktionen mit „Rigips Duraline 12,5 VARIO“: drei wandbündig integrierte Korpusse und Unterzugsverkleidungen mit integrierten Lichtbändern.

Villa am Ammersee

Ablagen und Wandnischen wurden in höchster Präzision ausgeführt, um die monolithische Optik der Einbauten zu erreichen.

 

Rigips – Der Ausbau-Profi
Der Ausbau-Profi Saint-Gobain Rigips GmbH bietet vielfältige Systemlösungen inklusive aller hierfür benötigten Komponenten für den modernen, trockenen und designorientierten Innenausbau. An insgesamt 11 Standorten in Deutschland entwickeln, produzieren und vermarkten rund 800 Mitarbeiter neben Standard-Gipsplatten sowie Gipsfaserplatten, Zubehöre und EPS-Dämmstoffe für die Anwendung in und an Gebäuden sowie für diverse Spezialanwendungen. Die Saint-Gobain Rigips GmbH ist damit der kompetente Partner für moderne Innenausbau- und Designlösungen sowie für hochwertige Systeme im Schallschutz, im Brandschutz, in der Wärmedämmung und im Akustikbereich. Rigips gehört zu den führenden Marken für moderne Innenausbaulösungen im deutschen Markt und ist Teil des Saint-Gobain-Konzerns. Saint-Gobain ist eines der 50 größten Industrieunternehmen weltweit. Mehr als 191.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 64 Ländern erwirtschafteten in 2009 einen Umsatz von 37,8 Mrd. Euro.

Rigips – Das Original. Für Räume zum Leben.
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