Ladeanimation
Fenster schließen
Fenster schließen
Topgrafik
Rigips - Der Ausbau-Profi.
Sie sind hier: Homepage - Service & Infos - Rechenservice - Innendämmungs-Rechner

Innendämmungs (Rigitherm)-Rechner

zuklappenzuklappenProgrammbeschreibung

Die Saint-Gobain Rigips GmbH bietet Ihnen mit dem - Rigitherm Berechnungs-Tool - ein Werkzeug, mit dem der Umgang mit dem "Untersuchungsbericht zum thermischen und hygrischen Verhalten einer Innendämmung mit Rigitherm 032 und 040" vereinfacht wird.
Unter Eingabe von wenigen Daten, wie:
  • Klimaregion
  • U-Wert der Bestandwand
  • Gewünschte Dämmung
  • Bestandskonstruktion
erhalten Sie ein schnelles und vor allem sicheres Ergebnis.

Dem Ergebnis können Sie in Erster Linien entnehmen, ob Ihre gewählte Konstruktion funktioniert und ob es besondere Anforderung gibt, die bei der rel. Luftfeuchte beachtet werden müssen. Zusätzlich gibt Ihnen das - Rigitherm Berechnungs-Tool - den neuen U-Wert, Ihren Energieeinspareffekt und ob die EnEV 2009 erfüllt wird an.

Für eine Sichere Innendämmung, beachten Sie bitte alle Anforderungen und Hinweise.

zuklappenzuklappenAnforderungen

Das thermische und hygrische Verhalten einer Innendämmung mit Rigitherm 032 und Rigitherm 040 bedarf einer differenzierten Betrachtung und ist unter Beachtung einfacher Regeln und Verarbeitungshinweise für viele in Deutschland anzutreffende Außen- und Innenklimate auf einem Mauerwerk unproblematisch, wenn die unten genannte Randbedingungen und Maßnahmen getroffen werden.
Durch die Installation einer Innendämmung wird der Wassergehalt der bestehenden massiven Außenwand generell erhöht. Dies liegt vor allem an den nun niedrigeren Außenwandtemperaturen, an der Feuchtewanderung vom Innenraum durch die Dämmung in die Außenwand im Winter und dem verminderten Austrocknungsverhalten durch den sd- Wert der EPS-Dämmung, im Sommer. Generell werden folgende Anforderungen an das „Innendämmungssystem“ gefordert:
  • Keine Hinterströmung der Innendämmung durch die Innenraumluft.
  • Die Feuchteeinträge von außen in die Außenwand müssen durch einen funktionstüchtigen Schlagregenschutz minimiert sein. Die Wand muss quasi selbständig, ohne Wärmeeinwirkung von der Innenseite her „trocknen“.
  • Begrenzung der winterlichen max. Raumluftfeuchte im Innenraum in Abhängigkeit der Dämmdicke und des Standortes.
  • Verarbeitung gemäß Rigips Verarbeitungsrichtlinien
Durch eine "Vor-Ort-Analyse", Einhaltung der Verarbeitungshinweise und Kenntnisse des Nutzerverhaltens ist eine Innendämmung unproblematisch. Werden andere Randbedingungen als hier dargelegt angetroffen, ist es durchaus möglich, mit dem validierten Berechnungsverfahren WUFI®, weitere "Einsatzgebiete" zu erschließen.

zuklappenzuklappenNutzungshinweise

Kein Auskunftsvertrag:
Durch die Benutzung des Programms kommt kein Vertrag – auch kein Auskunftsvertrag – zwischen dem Nutzer des Programms und Rigips zustande.

Haftungsausschluss:
Dieses Programm wurde sorgfältig programmiert und die Produktdaten sorgfältig zusammengestellt. Dennoch haftet Rigips nicht für Schäden infolge der Benutzung des Programms. Insbesondere ist jede Haftung für Schäden (z. B. eine fehlerhafte Planung) ausgeschlossen, die durch Verwendung von Berechnungsergebnissen oder von Daten oder Informationen aus dem Programm verursacht wurden. Der Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Rigips oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von Rigips beruhen.

Ich habe die Anforderungen und Nutzungsbedingungen gelesen, akzeptiere diese und möchte das Programm jetzt ausführen.

aufklappenaufklappenHinweise Klimaregionen

Wegen fehlender Klimadaten in WUFI®, sind weitere Standorte mit Standorten aus Heizgradtag-Tabellen ergänzt. Da diese Klimadaten anderen Ursprungs sind, ist die Einreihung in die WUFI®-Daten mit Vorsicht zu genießen. Bei Unsicherheit in der Beurteilung des Außenklimas muss zu einem max. Luftfeuchtegehalt einer niedrigeren Stufe gewechselt werden.

Bundesrepublik Deutschland (Karte)Die ersten 5 Auswahlmöglichkeiten basieren auf WUFI®-Daten:
  • Norddeutschland (Wufi Hannover)
  • Niederrhein (WUFI Essen)
  • Main-Donau-Oberrhein (WUFI Würzburg)
  • Mittelgebirgsraum ( WUFI Stoetten)
  • Alpenraum - Voralpenland - Allgäu (WUFI Holzkirchen)

Diese 5 Auswahlmöglichkeiten werden globaler betrachtet. Der jeweilige Bezugsort von den Klimadaten ist in Klammer gesetzt.

Sollte eine doppelte Zuordnung zu einer Klimaregion möglich sein, muss die niedrigere Stufe des max. Luftfeuchtegehaltes gewählt werden.

Weiter WUFI-Daten stammen aus:
  • Bremerhafen
  • Graz
  • Hof
  • Innsbruck
  • Kassel
  • Wien
  • Zürich

aufklappenaufklappenHinweise/Beispiele Bestandswände

Hinweise

Außenwände, die mit Feuchte belastet sind, z. B. durch:
  • aufsteigende Feuchtigkeit im Sockelbereich,
  • mangelhafter Außenanstrich in Verbindung mit Schlagregen oder Spritzwasser
  • Risse, oder Beschädigung von Bauteilanschlüssen im Bereich Balkone und Fensterbrüstungen etc.,
  • fehlender konstruktiver Feuchteschutz, wie z. B. defekte Fallrohre
eignen sich nicht für die Ausführung mit einer Innendämmung. Um in dieser Situation die Außenwand „funktionsfähig“ zu sanieren, müssen erst „Sanierungsmaßnahmen“ getroffen werden.

Eine Außenwand kann als ausreichend trocken definieren werden, wenn Putz- und Mörtelschichten im Wandquerschnitt, sowie auf der Innenseite der bestehenden Wand einen geringeren Wassergehalt aufweisen, als nach einer Lagerung bei 80% relativer Luftfeuchte (u80; a(w) 0,8).

Dies ist gewöhnlich der Fall bei:
  • 2-schaligen Außenwänden (gültig für das Hintermauerwerk),
  • Außenwänden mit Vorhangfassaden,
  • 1-schaligen Wänden, mit intakten Putzschichten sowie wasserabweisenden und
  • diffusionsoffenen Anstrichsystemen, und
  • 1-schaligen Wänden mit/ohne Putzschicht zur Nachbarbebauung, Dachüberständen oder weitestgehend ohne Schlagregenbelastung (Nord-, Ostorientierung).

Betonwände und Fachwerkwände werden bei diesen Berechnungen nicht betrachtet und bedürfen daher einen gesonderten Nachweis.

Beispiele für Bestandswände

Baujahr
Bauart
Ein und Mehrschalige Außenwänd
Mittlere Wärmeleitfähigkeit
[W/(m·K)]
U-Wert
[W/(m²·K)]
Bis 1918MauerwerkZiegel oder Bruchsteinmauer ca. 40 cm1,40 - 1,702,2 - 2,5
1880 bis 1948MauerwerkZiegelmauerwerk 25 - 38 cm0,60 - 0,901,7 - 1,9
Mauerwerk verbessertZiegelmauerwerk einschalig 38 - 51 cm oder zweischalig0,70 - 0,941,4 - 1,7
1949 bis 1968leichtes MauerwerkHolblocksteine, Gitterziegel, Gasbeton0,70 - 1,101,4 - 1,8
Bims Vollsteine0,50 - 0,700,9 - 1,1
1969 bis 1978leichtes MauerwerkPorenziegel mit Normalmörtel0,25 - 0,401,0 - 1,2
1979 bis 1983
1. WSchV
leichtes MauerwerkLeicht- Hochlochziegel mit Isol. Mörtel0,30 - 0,400,8 - 0,9
Porenbeton0,15 - 0,250,6 - 0,9
1984 bis 1994
2. WSchV
StandardLeicht- Hochlochziegel mit Isol. Mörtel0,25 - 0,350,6 - 0,8
Porenbeton0,20 - 0,300,5 - 0,8

Rigitherm Berechnung - Eingabe

Objektdaten
Datum
Klimaregion
Info
U-Wert [W/(m²K)] (Bestand)Info
Gewünschte Dämmung
Bestandskonstruktion
KonstruktionsbeschreibungRigitherm

Rigitherm Berechnung - Ausgabe

Zul. rel. Luftfeuchte in % im Wochenmittel (Winter/Sommer)
Wichtige Hinweise:
Die Angaben basieren auf dem Untersuchungs-
bericht zum thermischen und hygrischen Verhalten einer Innendämmung mit Rigitherm 032 und Rigitherm 040.

Die Ergebnisse zeigen, unter welchen Bedingungen die Rigitherm 032 und Rigitherm 040 sicher angewendet werden kann. Da der U-Wert der alten Wand, das Außenklima und die Dämmstoffstärke unveränderliche Randbedingungen darstellen, kann das Innenklima in weiten Bereichen durch den Mindestluftwechsel beeinflusst werden. Wenn Zweifel darin besteht, dass der Nutzer die erforderliche Raumluftfeuchte durch Lüften nicht herstellen kann, ist eine bedarfsorientierte Lüftungsanlage ein wichtiger Schritt um die Funktionssicherheit sicher zu stellen.

Grundlage der Berechnung ist der Bauteilaufbau in der Wandfläche. Der Einfluss von Wärmebrücken (wie z. B. an Wand-Außenecken, einbindenden Wänden und Decken oder Fensterlaibungen) ist separat zu betrachten und zu beurteilen. Nähere Hinweise dazu finden sich im IGG-Merkblatt 4 "Regeldetails zum Wärmeschutz Modernisierung mit Trockenbausystemen".

Weitere Detailangaben und Hintergründe, sind dem zugrundeliegenden Untersuchungsbericht zu entnehmen.

Was zu beachten ist
Bedarfsorientierte Belüftungsanlage zur Entfeuchtung notwendig?
U-Wert [W/(m²K)] (neu)
Energieeinspareffekt
EnEV 2009 erfüllt? (U ≤ 0,35 W/(m²K))
Home | Vorwort | Impressum | Sitemap | AGB | Nutzungsbedingungen | Rigips-Newsletter | Seite drucken | Seite empfehlen | © 2012 SG Rigips
Saint Gobain